Folgende Betrachtungen sind nur möglich, wenn man sie mit dem Bewusstseinder zentrierten Phase, d.h. mit dem Delta-Bewusstsein beschreibt. Im Delta-Bewusstsein wirken die Kräfte des G-Felds in den Strukturen der Vergangenheitsfelder. Mit abstrakten Spekulationen des Alltagsbewusstseins, d.h. ohne die bewusste Kraft aus dem Gegenwartsfeld, können sie nicht gefunden noch begriffen werden. Wenn man das Denken seiner Strukturen passiv ablaufen lässt – der Autopilot eingeschaltet ist – kann man diese Zusammenhänge nicht als Realität erleben. Aus der Sicht des passiven Denkens, liegt der Schluss nahe, dass die folgenden Ausführungen reine Spekulationen sind. Da jedoch jeder Mensch heute kurz vor dem Aufwachen seines Delta – Bewusstseins steht oder schon aufgewacht ist, besteht die Möglichkeit, alles selbst zu prüfen und nachzuvollziehen, sofern der Autopilot ausgeschaltet ist.
Mit welcher Weltanschauung –im wörtlichen Sinn – lebt man im Alltagsbewusstsein, d.h. in der Übergangsphase?
Wie schon oft erwähnt ist das Alltagsbewusstsein ein Vergangenheitsbewusstsein. Jeder materielle Gegenstand, der für mich sichtbar wird, ist das Endprodukt eines nicht materiellen Prozesses, der dank meines überbewusst in der Egostruktur tätigen Deltas blitzschnell abläuft. Auch meine Erinnerungsvorstellungen sind, wie der Name schon andeutet, Vergangenheitsstrukturen. Auch sie entstehen in meinem Inneren durch die Tätigkeit meines überbewusst wirkenden Deltas. Nur wird der in der Erinnerung vorgestellte Gegenstand mit Hilfe der Hirnstrukturen, die beim „Sehen“ des real existierenden Gegenstands durch die Tätigkeit des Deltas dazumal im Gehirn gebildet wurden, wieder „produziert“, bis er im Seelenraum als erinnerter Gegenstand erscheint. Mit dem reinen, „naiven“ Alltagsbewusstsein kann ich jedoch nur feststellen: Ich lebe in einer Welt, die ich mit meinen Sinnen als die sinnliche, gegenständliche Welt so „sehe“ (mit „sehen“ sind alle Sinneswahrnehmungen gemeint) oder erinnere, wie sie mir erscheint oder erschienen ist. Alles andere, wie überbewusste Prozesse des Deltas oder Atomkombinationen, Wellen, die Farben bilden oder Töne erzeugen, muss ich ins Reich der Spekulationen verweisen. Das Alphorn ist aus Holz, es klingt, wenn man hinein bläst. Dies ist die Tatsache und Schluss. Dasselbe wollte Goethe ausdrücken, als er bemerkte, dass man nichts hinter den Phänomenen suchen sollte. Er wollte die Welt nur mit seinen eigenen Sinnen „rein“ erleben.
Nun ist unser Alltagsbewusstsein nicht nur ein wahrnehmendes, sondern auch ein denkendes Ichbewusstsein. Mit meinem Denken kann ich mich auch von den Phänomenen der Welt distanzieren. Ich kann spekulieren, was hinter der Natur steckt, ob ich real existiere oder nur eine Vorstellung des Gehirns bin.
Die Menschen können heute zwei Wege im Denken gehen:
1. Weg:
Ich denke weiterhin ohne Bewusstsein meines Deltas – mit dem Autopiloten -, wie es der biologischen Evolution entspricht. Dann führt mich einerseits mein Delta überbewusst mit Hilfe der vom Delta durchdrungenen Hirnstruktur von Gedanke zu Gedanke. Andererseits werde ich aus dem Teil, der von meinem Delta nicht durchdrungen ist, ebenfalls in meiner Denkrichtung – nun aber unterbewusst – geführt. Der Autopilot führt mich zu Gedankeninhalten, die ihren Ursprung nicht im göttlichen G-Feld haben. Diese Inhalte kommen aus dem Bereich jenseits von Raum und Zeit, der vom antimenschlichen Bewusstsein beherrscht wird. Man kann diesen Bereich auch als antigöttliche Vergangenheitsfelder bezeichnen. Diese Inhalte schleichen sich von uns unbemerkt durch die „deltafreien“ Hirnstrukturen in unseren Bewusstseinsraum ein. In den antigöttlichen Vergangenheitsfeldern findet man nur kalte Intelligenz. Liebe ist dort unbekannt. Deshalb sind die Wirkungen aus diesen Feldern kalt, lieblos, d.h. antimenschlich. Denn der Mensch im wahrsten Sinn des Wortes ist ein Wesen, das mit den andern in Liebe und Freiheit sein Leben gestaltet. Alles andere sind die Einflüsse der antimenschlichen Mächte aus den antimenschlichen Vergangenheitsfeldern.
Im Alltagsbewusstsein mischen sich immer die menschlichen mit den antimenschlichen Impulsen und Inhalten. Da die meisten Menschen ihre Strukturen zum Glück nicht ganz verlassen haben, ist ihr Denken, Fühlen und Handeln immer noch menschlich mitbestimmt. Die antimenschlichen Theorien, Emotionen und Handlungsweisen prägen je nach Weltregion und Kultur das Leben der Menschen nicht vollständig. Würde die Menschheit den Weg der biologischen Evolution weitergehen, wäre in Zukunft ihr Denken Fühlen und Handeln vollständig von den antimenschlichen Kräften manipuliert.
2. Weg:
Ich verhalte mich wie ein Mensch der postbiologischen Evolution. Ich steigere meine Aufmerksamkeit und beobachte meine Denkvorgänge. Das Dogma –mein Gehirn denkt – ist nun nicht mehr gültig, da ich erlebe, dass durch meine innere Aktivität mein Delta die Denkbewegung ausführt. Mein Delta, mein aktives Ich, denkt. Mein Gehirn ist nur das physische Werkzeug!
Durch Selbstbeobachtung des Denkens kann ich bemerken, dass ich über mein Denken denken kann. Ich erlebe, dass jeder Gedanke ein Teil einer lebendigen Begriffsdynamik ist, in dem unendlich viele Begriffe miteinander vernetzt sind und das Gegenwartfeld bilden. Ebenso kann ich auch beobachten, dass meine im Gehirn auftauchenden (gedachten) Gedanken Vergangenheitsprodukte meiner Denkaktivität sind. Ich kann also mein gegenwärtiges Denken als Aktivität meines Deltas im G-Feld erleben. Mein vergangenes Denken kann ich als Struktur, die sich im Gehirn durch die Delta-Aktivität gebildet hat, beobachten. Falls die Strukturen selbständig zu „rattern“ beginnen, habe ich den Autopiloten unbewusst eingeschaltet. Anders ausgedrückt, bin ich in die Passivität der biologischen Evolution zurückgefallen. Von mir nicht durchschaute Wesen haben mein Denken übernommen.
In den in Worte gefassten Gedanken sind der Wille, der nötig war, sie zu denken, die Gefühle, die beim Denken mit ihnen verknüpft waren und die lebendige Beweglichkeit, die am Anfang beim Bilden der Gedanken vorhanden war, nicht mehr vorhanden. Diese Gedanken können am Schluss eines langen, für den Denker der Alltagsbewussteinsstufe unbewussten Prozesses in schriftlicher Form weitergegeben werden. Nun sind sie nur noch tote, von allen Gefühlen und Willensimpulsen befreite Gedankeninhalte. Dieser Vorgang der Abstraktion wird als Objektivierung angestrebt. Diese vom menschlichen Schöpfer unabhängige, nicht mehr individuelle, abstrakte Gedanken werden als Werkzeuge zur Erklärung der lebendigen, von Gefühlen getragenen und von Denkwillensimpulse der individuellen Menschen erfüllten Welt weiter gereicht und bilden die Grundlage unserer materialistischen Wissenschaft. Dass diese Wissenschaft das volle Leben nicht erfassen kann, wird durch diese Beobachtungen offensichtlich.
Verfalle ich mit meinem Bewusstsein nicht dem Dogma – das Gehirn denkt- stelle ich fest, dass ich meine Gedanken durch einen vollbewussten Akt selbst „schöpfe“. Mein „Schöpfen“ der Gedankeninhalte ist ein individueller, freier Akt. Wenn ich aktiv „schöpfe“, kommen die Inhalte meines Denkens aus dem universellen Gegenwartsfeld. Wenn ich wirklich denke, bin ich aktiv, mit vollem Bewusstsein, tätig. Meine Tätigkeit füllt mein Bewusstsein ganz aus. Ich bin zentriert. Was als Inhalt in meinem Bewusstsein sich zeigt, ist voll durchschaubar. Ich habe in meiner Egostruktur keine vom meinem Delta nicht durchdrungene Stellen. Somit gibt es keinen Bereich, in den antigöttliches Bewusstsein eindringen kann. Ich bin nicht der Schöpfer meiner Denkinhalte, ich bin jedoch die Instanz, die in voller Wachheit den Schauplatz auf der Erde für Inhalte, die im G-Feld ihre Heimat haben, bietet. Ich bin ein geistiges Wesen, das durch seine vollbewusste Tätigkeit, den menschlichen Geist in der Materie aufleuchten lässt.
Auf dem 1. Weg bin ich eine materielle Egostruktur, die ohne eigenes Bewusstsein von geistigen, antimenschlichen Wesen immer mehr ergriffen wird und ihre Absichten auf der Erde verwirklichen hilft.
Zurück zum zweiten Weg. Wenn ich durch Beobachtung des Denkens mir bewusst werde, dass zur Bildung und Verknüpfung der Gedanken Wille nötig ist – ich spreche hier nicht vom Assoziieren, vom „Rattern“ des Gehirns -, realisiere ich auch sofort, dass diese Willensanstrengung meine Willensanstrengung ist. Kein fremder Wille kann für mich im Delta-Bewusstsein denken! Jeder Inhalt ist von mir aus dem G-Feld geschöpft. Will sich ein Inhalt aus den antigöttlichen V-Feldern einschleichen, wird er vom Delta-Bewusstsein sofort erkannt und verliert so seine Schädlichkeit. Der beste Schutz vor den antimenschlichen Mächten ist nicht ihr Leugnen oder Verdrängen, sondern ihr Durchschauen. Sobald ich das Bewusstsein meiner Willenstätigkeit erlange, habe ich das Tor zu meinem Delta-Bewusstsein aufgestossen. Ich weiss durch eigene Erfahrung, dass mein Denkwille ein von meinem Gehirn unabhängig existierender Wille ist. Ich kann zwischen meiner gegenwärtigen Denkaktivität und dem Betrachten der gedachten Gedankenmuster unterscheiden. Ich kann nun mein Gehirn als Denkwerkzeug für das Leben im Irdischen gebrauchen. Ich kann nun mein Delta jederzeit bewusst erleben und mit dem Licht meines Deltabewusstseins auch die Vorgänge im Materiellen und in den Vergangenheitsstrukturen beleuchten.
Wie gezeigt, ist unser Alltagsbewusstsein der Ausgangspunkt für den Aufstieg ins Delta-Bewusstsein, welches das Alltagsbewusstsein durchdringt. Im Deltabewusstsein bleiben uns alle biologischen Bewusstseinszustände erhalten. Das postbiologische Delta-Bewusstsein ist ein Geistbewusstsein in der Materie! Es ist das schöpferische Bewusstsein des echten Menschen. Es löscht die biologischen Bewusstseinsstufen nicht, da der Mensch als irdischer Mensch nur dank diesen Bewusstseinsstufen überleben und leben kann. Das Alltagsbewusstsein ist heute ein labiles Bewusstsein geworden. Es ist das Tor, das uns zur Vernichtung des Menschlichen oder zur Entwicklung des echt Menschlichen in uns führen kann. Die Frage ist nur, ob wir es passiv oder mit erhöhter innerer Aktivität durchschreiten!
Bleiben wir zu lange passiv und machen den Schritt ins Deltabewusstsein nicht, wird es von einem antimenschlichen Bewusstsein ergriffen. Zuerst geschieht dieser Prozess durch die toten Gedanken der materialistischen Naturwissenschaft. Sie suggerieren uns eine Welt der Atome und Quantengleichungen hinter dem Schleier der Natur und führen uns von der Wirksamkeit des Gegenwartfeldes zur Wirksamkeit eines nichtmateriellen, antimenschlichen und antigöttlichen Vergangenheitsfeldes. Dort herrschen die Kräfte, die die Natur und den Menschen zerstören wollen.
Werden wir aktiv und wachen auf, bilden wir unser Deltabewusstsein aus. Es ist das Bewusstsein, das die Ergebnisse der Naturwissenschaft in einen grösseren Zusammenhang bringen kann und den Menschen auch als geistig, göttliches Wesen erfassen kann. Mit dem Delta-Bewusstsein können wir die Resultate der Naturwissenschaft so nutzen, dass sie zum Wohle der Menschen eingesetzt werden. Wir sind uns bewusst, wo ihre Schädlichkeit beginnt. Ebenfalls kann man nur mit dem Deltabewusstsein das Eingreifen der zwar geistigen, aber antimenschlichen Kräfte durchschauen. Das Deltabewusstsein ist die in jedem Menschen verborgene Kraft, die uns helfen kann, die grosse Krise der Menschheit zu überwinden. Die oft gestellte Frage, weshalb Gott die vielen Kriege und Katastrophen zulässt, muss heute anders gestellt werden: Weshalb entdecken wir nicht schneller unser Delta in uns, das uns Gott schon seit Anfang der Schöpfung gegeben hat? Gott hilft nicht mehr von aussen. Er hilft durch die Selbst-Aktivierung des eigenen Deltas in jedem einzelnen Menschen. Die Entwicklung der Menschheit spitzt sich erst heute so zu, dass das Überleben der Menschheit gefährdet ist, weil die meisten Menschen erst heute bereit sind, ihr Alltagsbewusstsein ins Deltabewusstsein weiterzuentwickeln.
Mit welcher Weltanschauung –im wörtlichen Sinn – lebt man im Delta-Bewusstsein, d.h. in der zentrierten Phase?
Das Delta-Bewusstsein ist eine Bewusstseinsschicht, die das Gegenstandsbewusstsein durchdringt. Man sieht die Phänomene der irdischen Welt zuerst immer noch gleich. Zusätzlich durchschaut man die im Seelischen vorhandenen eigenen und fremden Vergangenheitsstrukturen, die früher unbewussten Impulse und das früher überbewusste Wirken des Deltas. Das Erleben wird um die unter- und überbewussten Anteile des Lebens erweitert und bereichert. Dies geschieht jedoch nur, solange ich innerlich aktiv und wach bin. Falls ich ermüde, verschwindet mein Delta-Bewusstsein und ich bin wieder ein Alltagsmensch der Übergangsphase. Ich habe jedoch nun den Schlüssel zum Tor, das ins Delta-Bewusstsein führt, jederzeit bei mir: Meine Aufmerksamkeit.
Verstärke ich meine Aufmerksamkeit oder meinen Delta-Willen, beginne ich hinter die Phänomene der physischen Welt zu blicken. Es erscheint nicht die vom Alltagsmenschen erwartete Welt der Atome, der unsichtbaren Wellen und Quantengleichungen. Es erscheinen auch nicht jene spirituellen Agenten oder Quantenengel, die jenseits von Raum und Zeit ohne Neuronen Quantengleichen berechnen, um die Welt zu beeinflussen.1 Ganz im Gegenteil beginnen die starren Gegenstände beweglich zu werden. Die äussere Welt zeigt sich in lebendigen Prozessen, die sich in bewegliche Bilder und in für physische Ohren unhörbare Klänge verwandeln können. Gestaltungswille von Menschen und göttlichen Wesen wird erlebbar. Der abstrakte Wille Gottes wird zur Liebe Gottes, die unsere Welt trägt. Abstrakte Gleichungen und Atommodelle werden zum lebendigen Ideennetz des G-Feldes, das den inneren Kern jeder materiellen Erscheinung bildet. Die Materie verschwindet und der göttliche Geist in Form von lebendigen Bildern, harmonischen Klängen und bewusstem, individuellem Willen offenbart sich dem innerlich aktiven Menschen.
Mit welcher Weltanschauung –im wörtlichen Sinn – lebt man im ichlosen Traumbewusstsein, das mit dem Bewusstsein der antigöttlichen und nicht-menschlichen Wesen ausgefüllt ist, d.h. in der dezentrierten Phase?
Man tritt nun in eine Welt ein, in der eine kalte Superintelligenz wirkt. Man hat sich von allen „Vorurteilen“ der Religionen, von allen subjektiven „Gefühlsillusionen“ befreit. Man ist so objektiv geworden, dass man als Forscher jederzeit von einem gleich denkenden Forscher ersetzt werden kann. Der Computer als künstliche Intelligenz ist hier das wichtigste Hilfsmittel. Der einzelne Mensch fühlt sich frei und realisiert gar nicht, dass er zu einem Glied in einem riesigen Netz, das nur der kalten Intelligenz dieses Netzes Folge leistet, geworden ist. Menschliche Gefühle haben in dieser Welt nichts zu suchen. In dieser Weltanschauung reduziert sich die komplexe Natur auf die Bewegung von Atomen, dann werden die Atome auf Quantengleichungen reduziert. Danach werden der Raum und die Zeit, in der das Leben auf der Erde sich abspielt, verlassen. Als Letztes bleibt nach neusten Forschungen der Quantenphysiker die immaterielle Information übrig. Diese Information in Form von Quantengleichungen wird gemäss den neusten Erkenntnissen von Prof. A. Suarez, ETH Zürich 1, von Quantenengeln oder Agenten laufend berechnet, um im Materiellen Einfluss zu nehmen. Die Materie verschwindet und es bleiben Information, rechnende Agenten oder Quantenengel1 übrig. Wir sind nun definitiv in der Welt der antigöttlichen Wesen gelandet. Da wir im dezentrierten Zustand unser urteilfähiges Alltagsbewusstsein verloren haben, werden wir uns nicht mehr bewusst, in welcher Dimension wir gelandet sind und glauben, wir hätten es mit Engeln oder Gott selbst zu tun. Wir können abstrakt nicht zwischen antigöttlichem und göttlichem Geist unterscheiden. Denn hinter den Schleiern der sinnlichen Welt stossen wir immer auf Bewusstsein, das von geistigen Wesen geschaffen wird.
Die Lüftung der Schleier der Natur mit dem Delta-Bewusstsein
Wenn wir den ersten Schleier der Natur lüften, sehen wir hinter den Naturerscheinungen das lebendige Begriffsgeflecht des Gegenwartfeldes. Es verwandelt sich mit erhöhter Aufmerksamkeit in bewegliche, lebendige Bilder und in harmonische Klänge. Wenn wir diesen Schleier auch noch lüften, erleben wir den Willen und die Liebe Gottes. Wir erleben auch die Deltas der einzelnen Menschen als individuelle, geistige Wesen. Wir erleben keine schwammige Geistigkeit, keine sinnlich vorgestellten Engel, keinen Gott mit langem Bart, sondern die Existenz individueller geistiger Ich-Wesen, die uns in Freiheit und Liebe begegnen. Die materielle Welt ist eine Offenbarung der Wirkungen bewusster göttlicher und antigöttlicher immaterieller Wesen. Die materielle Welt ist nur die äusserste Schicht der geistigen Welt, die sich materiell zeigt. Die geistige Welt wiederum besteht aus dem Bewusstsein der göttlichen und antigöttlichen Wesen und ihrer gegenseitigen Beziehungen. Der Mensch zeigt sich in seiner äussersten Schicht als materielles höheres Säugetier, besitzt aber die Möglichkeit, durch die Entfaltung seines Delta-Bewusstseins ein göttliches Wesen zu werden. Die göttlichen Wesen haben die Absicht, dass der Mensch in Freiheit den Weg zurück zu seinem göttlichen Ursprung findet und auch ein bewusstes Wesen im G-Feld wird. Der Kampf und die Katastrophen, die sich heute auf der Erde steigern, sind ein Zeichen, dass die antigöttlichen Intelligenzen nicht einfach zuschauen wollen, wie der Mensch in Freiheit zu seinem Ursprung zurück findet. Durch diese katastrophale Entwicklung setzen diese antigöttlichen Intelligenzen dem Menschen Widerstände entgegen, durch deren Überwindung er aufwachen und sein Delta-Bewusstsein entwickeln kann. Sie verstärken den Willen der Menschen ohne es zu wollen. Sie fördern die Freiheit des Menschen, obwohl sie ihm diese nehmen wollen. Sie machen durch ihre kalte Intelligenz dem Menschen bewusst, dass alle Güter dieser Welt ohne die Liebe nichts wert sind. Dies wusste schon Goethe, wenn er im Faust Mephisto in den Mund legt: „Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft.“
Die Lüftung der Schleier der Natur mit dem naturwissenschaftlich geprägtem Alltags-Bewusstsein
Bei der Lüftung des ersten Schleiers verschwindet die sinnliche Natur und es zeigt sich eine Welt der Atome und Quantengleichungen. Die Welt wird nur noch mit Apparaten (Mikroskope, Teleskope usw.) betrachtet. Alles wird in chemische Prozesse, in Moleküle und Quantengleichungen zerlegt. Statt des lebendigen Begriffgeflechts müssen wir uns gedanklich in ein totes Vorstellungsgeflechts abstrakter Theorien einleben. Unsere menschliche Gefühle und moralischen Gedanken sind nun nicht mehr gefragt. Wir müssen so genannt objektiv denken. Unsere Individualität verschwindet und ein kaltes universelles Denken bleibt zurück. Mit der dadurch gefundenen Technik (Elektronik, Digitalisierung der Welt) werden Bilder und Klänge der Welt erzeugt, die die Natur imitieren und eine neue technische Welt erzeugen können. Die Bilder und Klänge der neu erzeugten Welt zeigen oft das Bewusstsein, das nun dahinter versteckt ist. Feine, den Menschen frei lassende Bilder und Klänge sind selten. Ganz im Gegenteil attackieren die meisten Bilder und Klänge die menschlichen Sinne brutal. Ihre Wirkung ist meist suggestiv und lässt keinen Raum mehr für eigenes Denken, Fühlen und Handeln. Die Zeit wird so beschleunigt, dass man keine Gelegenheit mehr hat, sich auf die ureigensten Werte zu besinnen. Man wird beherrscht oder will selbst andere beherrschen. Freiheit und Liebe verschwinden von der Welt. Oft führen diese Klänge und Bilder sogar zur dauernden Schädigung der Sinne. Statt echt menschlicher Impulse aktivieren diese Bilder und Klänge viele Menschen zu Handlungen und Gedanken, die nichts mehr Menschliches an sich haben. Lassen wir den Schleier der Technik auch noch fallen, kommen wir in das Feld, in dem Raum und Zeit verlassen werden. Gemäss Prof. A. Suarez werden da die immateriellen Quantengleichungen von Agenten ohne materielles Gehirn dauernd so berechnet, dass diese in den Aufbau der Materie eingreifen können. So sind auch materielle Wirkungen von Hormonen und Nervenimpulsen, die uns steuern können, letztlich auch erklärbar als Wirkungen geistiger Wesen. In diesem Falle sind es lieblose, hyperintelligente, antigöttliche und antimenschliche Wesen. Der Name Agenten passt hier sicher besser als Quantenengel.
Zusammenfassung:
Wir sind heute mit dem wissenschaftlich geschulten Alltagsbewusstsein an dem Punkt angelangt, dass wir als Kern der Natur immaterielle Intelligenzen annehmen müssen.
Der Geist der materialistischen Weltanschauung führt uns durch seine eigenen Methoden zu sich selbst, will aber gleichzeitig die Existenz der göttlichen Intelligenz vertuschen. Er zeigt uns heute, dass er nicht nur eine abstrakte Idee ist. Er zeigt sich als nicht neuronale Intelligenz. Nun muss der Mensch aber sein göttliches Delta-Bewusstsein entwickeln, damit er nicht in den Fängen der antigöttlichen Geister hängen bleibt. Er muss ihre kalte Intelligenz durchschauen und ihre Versuchungen mit offenen Augen erkennen. Der Mensch kann heute ebenfalls seine nichtneuronale Intelligenz durch innere Aktivität im Gegenwartsfeld entdecken. Das Gegenwartsfeld ist die göttliche Sphäre des immateriellen Denkens! Die liebevolle Aufmerksamkeit führt uns direkt ins Gegenwartsfeld. Mit „kalter“ Aufmerksamkeit kommt man ins antigöttliche Vergangenheitsfeld, ins Reich der rechnenden Agenten.
Der Mensch als geistiges und sinnliches Wesen ist immer der Kampfplatz der göttlichen und antigöttlichen geistigen Wesen. Sein sinnlicher Körper, seine Materie, hat ihren Ursprung immer im Geist, im geistigen Bewusstsein göttlicher und antigöttlicher Wesen, die mit Zwang auf ihn einwirken oder ihm echte Freiheit ermöglichen. Der Mensch ist das spezielle Wesen, das in der Materie sein göttliches Deltabewusstsein entwickeln kann. Wenn es ihm gelingt, seine Strukturen mit seinem Delta zu durchdringen, lässt er keinen Raum mehr für das Wirken der antigöttlichen Kräfte. Er wird zum schöpferischen, göttlichen Wesen, das sein Bewusstsein auf der Erde und nicht nur im G-Feld entfalten kann. In dem Masse wie ihm dies gelingt, wird er auch ein bewusstes Wesen im Gegenwartsfeld. Sein Geist ist nun ein bewusster Geist auch im Gegenwartsfeld geworden und somit unsterblich. Der Mensch muss zu seiner Göttlichkeit selbst beitragen. Die biologische Evolution entlässt ihn nur als höheres Tier. Erst in der postbiologischen Evolution vollendet er seine Evolution durch eigene geistige Aktivität.
1 Prof. A. Suarez, ETH Zürich
Zitat aus P.M. Dez.2007, S. 20:“ ….dann gibt es mächtige „spirituelle Agenten“ ausserhalb der physischen Welt, die ständig quantenmechanische Berechnungen durchführen – und damit unsere Realität beeinflussen. Sie bräuchten nicht einmal ein Gehirn – eine mathematische Wellenfunktion, die sich im Bedarfsfall zu konkreten Teilchen materialisieren kann, würde genügen. Die Welt sei womöglich ein „Dialog aus nicht-neuralen und menschlichen Intellekten.“ Mit anderen Worten: Wir Menschen stehen einer kosmischen Intelligenz gegenüber, die Suarez Quantenengel nennt und die nach eigenem Ermessen die Realität verändern können.