IQ, EQ und Bewusstsein

Bis man wusste, dass das Gehirn plastisch ist, dachte man sich, der IQ sei unveränderbar.

Durch unsere Aktivität tragen wir aber laufend dazu bei, dass sich das Hirn neu strukturiert. Alte zerstörte Muster und Strukturen können durch eigene Anstrengung an anderen Orten wieder aufgebaut werden. Deshalb ist in der Hirnforschung ist der Spruch „to use or to loose it“ bekannt.

Im Extremfall kann man sich durch bewusste Aufmerksamkeits-Übungen sogar selbst heilen.

Durch bewusste Übungen (Training) können wir sogar elektronische Teile eines Computers in den Körper integrieren. Dies erlebt man beim Gebrauch künstlicher Sinnesorgane und computerisierten Prothesen. Sie können mit viel und anstrengendem Training nach und nach voll eingesetzt werden. Erst wenn die eigenen Nervenzellen mit dem Computerchip zusammengewachsen sind, funktionieren sie vollumfänglich. Dann kann der Mensch mit Hilfe des eingebauten Minicomputers auf technische Art beim Wahrnehmen und beim Bewegen unterstützt werden.

Die Entdeckung, dass man miteigener Anstrengung das Gehirn verändern kann, wurde etwa in der gleichen Periode gemacht, wie der EQ (Emotionalquotient) allgemein bekannt wurde.

Damit das Denken (die Intelligenz) optimal positiv ausgebildet werden kann, sind auch die Gefühle und Emotionen wichtig.

Erst wenn man den EQ ebenso wichtig nimmt wie den IQ, kann man bessere positive Gedanken ausbilden. Die Gefühle und positiven Emotionen tragen demnach zur Verbesserung des IQ massgeblich bei. Um optimal sein Hirn als Werkzeug einzusetzen, sind neben den Denkmustern und-strukturen die entsprechenden Gefühlsmuster und –strukturen nötig! Um seine gefühlsdurchdrungenen Ideen auch zu verwirklichen, sind Handlungen nötig. Diese kann man nur dank den motorischen Mustern und Strukturen des Gehirns durchführen. Die Bildung und Verbesserung dieser Hirnteile kann zur Sozialkompetenz des Menschen führen. Sie wird heute unter EQ subsummiert.

In der Delta Pädagogik spricht man zusätzlich vom Sozialquotienten (SQ).

Wie man seit Pestalozzi weiss, sollte man Kopf, Herz und Hand einsetzen, um den ganzen Menschen zu fördern.

So muss auch der IQ unter Einbezug des EQ verbessert werden, um einen guten SQ zu erhalten.

 

 

 

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