Karmaübung mit Hife des Körpers

Karma-Übung

Schon vor über 100 Jahren regte Rudolf Steiner an, konkrete Fakten über das letzte Leben mit Hilfe der Körper-Gesetze selbst zu erfahren.

Diese Übung kann jederman machen, vorausgesetzt er kann aufmerksam sein, sich selbst aufmerksam beobachten und die gegebenen Gesetze der verschiedenen Körper einhalten.

Die Gesetze wurden in der Delta Dynamik mehrfach beschrieben.

Reinkarnationstherapie

Heute sehen gewisse Therapeuten verschiedenste Inkarnationen ihrer Patienten und finden aufgrund der letzten Leben die Erklärung für Krankheiten und andere Schicksalsschläge.

Ihr Patient kann jedoch nie sicher sein, ob dies stimmt. Die einen glauben alles, was ihnen genehm ist. Die anderen lehnen alles ab und machen sich oft darüber lustig. Es gibt noch viele Zwischenstufen, die alle auf eine Stimme von außen hören.

Zwei Wege

Es gibt zwei Wege, bei denen wir aus unserem Inneren über die letzten Inkarnationen etwas erfahren können.

Der erste Weg braucht den Körper als Instrument.

Der zweite Weg ist nur möglich, wenn man seinen Geist entwickelt. Der Mensch muss höhere Erkenntnisstufen entwickeln. Er ist viel schwieriger als der erste Weg.

Deshalb bleiben wir beim ersten Weg. Rudolf Steiner hat die Karmaübung so aufgebaut, dass der Mensch drei ichhafte Bewusstseinsstufen unbewusst selber erleben kann. Er muss nur am 3. Morgen sehr aufmerksam sein.

Konkrete Übungsanweisungen:


Man stellt sich eine Begebenheit im heutigen Leben am Abend mit den Personen und ihren Handlungen, die Zimmereinrichtung oder die Landschaft und so weiter genau vor und lässt diese Situation während drei Tagen und Nächten auf sich wirken.

Auch wenn der Mensch diese Bewusstseinszustände während des Tages noch nicht bewusst erlebt, macht er sie durch. Er muss sich jedoch jeden Morgen beim Aufwachen selbst beobachten, um Ergebnisse, die ihn interessieren, zu erhalten. Dann kann er während drei Tagen und Nächten schauen, was mit ihm geschieht.

In dieser Zeit sinken die Erlebnisse, die der Mensch in der Gegenwart im Bewusstsein seines Ichs, also hellwach, gemacht hat, in den Seelen-, den Energie- oder Lebens-Körper. Am Schluss sind sie im physischen Körper angelangt.

Die physischen Kräfte führen uns dann ins vorhergehende Leben, weil unser heutige Körper das Ergebnis der letzten Inkarnation ist.

Beispiel

Konkret kann sich der Mensch am dritten Morgen wie „fixiert“ in seinem Körper fühlen. Dieser Zustand kann die Situation dieses Lebens, die der Mensch sich genau und intensiv vorgestellt hat, in die Situation im letzten Leben verwandeln. Diese beiden Situationen gehören zusammen, weil die ältere die heutige Situation verursacht hat. Der Mensch erlebt dann seine Inkarnation und die Inkarnationen der anderen im letzten Leben. Ist er heute ein Mann, kann er sich als Kind erleben. Er bemerkt, dass z.b. der heutige Berufskollege damals sein Lehrer war.

Mithilfe seines Körpers kann der Mensch, wenn er aufmerksam ist, etwas über seine Inkarnationen und sein Schicksal erfahren.

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