Religiöse Schilderung in der Bibel
Wie in der Bibel geschrieben wurde, wusste am Karsamstag niemand, wo Christus ist. Viele zweifelten, ob er Gottes Sohn war.
Später war man überzeugt, dass Christus in die Welt der Verstorbenen gegangen war. Es wurde auch gesagt, dass er in die Unterwelt gestiegen war und die Verstobenen erlöst habe.
Glaubt man diesen Erzählungen, hatten die Verstorbenen ihren Ostersonntag oder ihre Erlösung einen Tag vorher. Auf der Erde auferstand Christus erst am Ostersonntag.
Heutige, wissenschaftliche Beschreibung
Wie kann heute das unsichtbare Reich der Toten beschrieben werden? Nach dem Zerfall des materiellen physischen Körpers, ist der Mensch zunächst im elektromagnetischem Feld. Der Energie- und Seelenkörper sind unsichtbare «Feldkörper» und mindestens in der ersten Zeit nach dem Tod noch vorhanden.
Diese Tatsache kann mit der heutigen materialistischen Naturwissenschaft beschrieben werden.
Mit einer spirituellen Wissenschaft wird der Mensch als Geist-Seele, die in einem lebendigen Körper wohnt, charakterisiert. Der Tod ist eine definitive Trennung der Geist-Seele vom lebendigen Körper. Diese Trennung ist ein langer Prozess. Zuerst muss der Mensch sich von seinen «Feldkörpern» lösen.
Prozess der Auflösung
Auf der Erde ist der materielle und geistige physische Körper eine Einheit. Nach dem Tod zerfällt der materielle physische Körper in materielle Atome und unsichtbare Wellen. Deshalb spricht der Pfarrer bei der Beerdigung auch: «Staub zu Staub ……».
Der geistige physische Körper kann sich nicht auflösen und bleibt im Geiste bestehen.
Der Feldenergiekörper und der geistige Lebenskörper sind beim lebenden Menschen auch eine Einheit. Nach dem Tod löst sich der Energiekörper im allgemeinen elektromagnetischen Feld auf und wird zu unpersönlichen Wellen. Es wird auch vom Lebenstableau, das sich innerhalb weniger Tage auflöst, gesprochen.
Der geistige Lebenskörper kann sich nicht auflösen und bleibt im Geiste bestehen.
Der Feldseelenkörper (Emotionskörper) und der geistige Seelenkörper (Astralkörper) bilden beim lebenden Menschen einen unsichtbaren Körper. . Nach dem Tod löst sich der Feldseelenkörper im allgemeinen elektromagnetischen Feld auf und wird zu unpersönlichen Wellen. Es wird ein rückwärts laufender Lebensfilm, der gefühlsgesättigte Bilder zeigt, erwähnt. Er löst sich beim Erreichen der Geburt des Verstorbenen auf.
Der geistige Seelenkörper kann sich nicht auflösen und bleibt im Geiste bestehen.
Unterwelt (Hölle) und Himmel
Wenn alle Körper (in der Materie und im elektromagnetischem Feld) sich aufgelöst haben, kann die ewige, menschliche Geist-Seele in den Geist oder den Himmel eingehen.
Die Unterwelt ist also die untersinnliche Welt der Feldstrukturen.
Christus erlöste am Karsamstag die Menschen, die nach dem Tod in diesen Strukturen «feststeckten».
Er befreite die Toten aus dem Fegefeuer und der Hölle. Er brachte ihnen das Geisteslicht Gottes.
Einen Tag nachher erlöste er auch die Menschen auf der Erde.