Einige Aphorismen und gewisse aphoristische Erklärungen
Von Christus, der das Vorbild der Menschen sein kann, wird geschrieben:
- Ich bin der Weg
Wenn man die geistige Welt anerkennt, gibt es viele Wege, in die Welt der geistigen Wesen unter Wahrung seines Bewusstseins zu gelangen. Im Nachhinein können nur noch die Erlebnisse erinnert werden, das Erlebnis selbst kann nur im „Jetzt“ erfahren werden. Alle Wege sind Aspekte des überreligiösen Christus oder allgemein gesagt von Gott. Ob buddhistische oder hinduistische Übungen gemacht, ob der christlich mystische Weg oder andere Zugänge zum Geist gewählt werden, das Bestreben ist immer, sein Bewusstsein zu verwandeln und die geistige Welt, die unsere sichtbare Welt aufbaut und „hinter“ ihr gefunden werden kann, zu erleben. Mit der Zeit wird die geistige Welt ausschliesslich als die Gemeinschaft von individuellen Wesen und ihre Beziehungen erlebt.
Viele Vorstellungen von Himmel und Paradies werden am Anfang noch von irdisch beeinflussten Gedanken geprägt. Deshalb gibt es auf diesen Wegen auch Abirrungen und Verblendungen. Psychologisch gesagt wird Viel verdrängt. Populärwissenschaftlich werden oft Irrtümer als Wahrheit angenommen und die Welt auf Grund dieser vermeintlichen Wahrheit in den Medien und den Schulen erklärt. Wissenschaftlich wird jedoch auch ein Irrtum angenommen, indem von Theorien, die sich verändern, gesprochen wird. Die Wahrheit ist in der heutigen Wissenschaft unmöglich zu erlangen.
Die Welt ist jedoch durch die Wissenschaft nicht mit so einfachen Vorstellungen wie dem Urknall, dem Herz als Pumpe, dem Gehirn als Computer, den Sinnesorganen als passive Sensoren und der Bewegung als durch vom Gehirn gesteuerte Impulse usw. zu erklären.
Wenn der individuelle Geist erfahren wird, können jedoch mit den Forschungen der Wissenschaft die oben erwähnten Vorstellungen, welche von der Populärwissenschaft nur durch ihren materiellen Aspekt erklärt werden, ins rechte Licht gerückt werden. Der ganze Mensch ist ein geistiges Wesen, das seinen sichtbar räumlichen und unsichtbar zeitlichen, seelischen und geistigen Körper als Instrument benützt. Erst die unbewussten oder bewussten Motive des Menschen erklären die Funktionsweise seines Körpers. Diese Motive können als Triebe, Gewohnheiten, Macken und Ablenkungen durch den Körper als Strukturen und Muster ohne Freiheit unbewusst wirken oder können vom menschlichen Individuum in Freiheit gedacht, gefühlt und gewollt werden. Wenn wir das Individuum erleben, kann auch sein Körper, die Erde und das Weltall verstanden werden. Denn alles wurde zur Existenz des Menschen geschaffen.
Der Mensch als geistiges Wesen
- Ich bin das Licht
Ich lebe im Jetzt, wie das Licht auch nicht gespeichert werden kann. Dieses Licht wird als reiner Geist ohne Felder und Materie verstanden.
Der Geist prägt zuerst die Felder, dann die Luft, das Wasser und am Schluss die feste Materie.
Wenn das geistige Licht in die Materie scheint, findet es der Wissenschaftler zuerst als elektromagnetisches Feld, bevor es die sichtbare Materie prägt.
Seit Jahrtausenden weiss man in allen Religionen, dass Materie kondensiertes Licht ist.
Das Licht kann zu Strom verwandelt und so ins Netz eingespiesen und technisch gebraucht werden.
Das Licht kann auch zu Nahrung verwandelt und so in Form von Materie gespeichert werden.
In Bio-Nahrung ist das Licht rhythmisiert, in konventioneller chaotisch. Chemisch gedüngte und minderwertige Nahrung schwächt langfristig den Menschen.
DNS ist neben der Erbinformation vor allem ein Lichtleiter.
Licht ist als elektromagnetisches Feld darstellbar. Strom, Wärme und feste Materie auch.
Lichthafte Gedanken sind „geradlinig“ und schnell.
- Ich bin die Wahrheit
Auf der ganzen Erde und im Weltall gelten dieselben Gesetze. So können die Doppelspiralen und Wirbel überall gesehen werden: Wasserabfluss, Tiefdruckgebiete, Ammoniten und andere Tiere, Galaxien usw.
Dieselben Elemente bauen Erde und Sterne auf. Deshalb kann auf Grund von Lichtspektren auf den Aufbau der weit entfernten Sterne geschlossen werden.
Der Mensch als seelisches Wesen
- Ich bin das Wort
Luft
Mit dem Wort wird die Luft von den Gedanken geprägt und als Sprache gehört.
Wasser
Auch das Wasser speichert alle Gedanken wie Emoto mit seinen Kristallisationsbildern nachweist.
Erde
Der Bio-Landbau ist nachhaltig und wirkt gesundend auf den Menschen.
Das Wort als auf die Welt gekommener Gedanke ist der Anfang der irdischen Evolution. Alle Organismen leben in den 3 Aggregatszuständen. Auf diese Weise kann Christus als Wort erklärt werden.
- Ich bin die Liebe
Nur Kopf oder Denken, das nicht auch vom Herzen oder dem Gefühl wahrgenommen wird, ist als „Hand“ (Handlung) herzlos oder unmenschlich.
Deshalb sollen die Gedanken nur so schnell gedacht werden, dass mit den Gefühlen kontrolliert werden kann, was gedacht wurde. Erst dann sollen die Gedanken umgesetzt werden.
Der Kopf muss mit dem Herzen verbunden werden. „Das Herz beginnt Gedanken zu haben.“
So wird auch das spirituelle Leben beschrieben. Es sollte Alles mit Liebe durchdrungen werden, um menschlich zu bleiben.
- Ich bin das Leben
Auf der Erde ist das Leben ohne Wasser nicht möglich. Ohne Wasser hätte der rhythmisierte Blutkreislauf mit dem Herzen nicht entstehen können. Der Mensch würde auch nichts fühlen und hätte keine Seele.
Die Computer zeigen uns diesen Zustand. Sie sind Maschinen, die nicht fühlen können, mit welchen Informationen der Mensch sie programmiert hat. Sie können heute auch selbst Informationen weiterverarbeiten und sich differenzieren. Aber der differenzierteste Roboter wir nie zum fühlenden Menschen. Der Roboter kann nie ein Mitgefühl entwickeln. Er kennt das Leben und die Liebe nicht. Er wird zwar immer menschenähnlicher, bleibt aber eine leblose Maschine ohne die Liebesfähigkeit und die Freiheit, auch wenn er den Menschen Arbeiten wie Krankenpflege, Rasenmähen, Schweissen usw. abnehmen kann.
Der Mensch als körperliches Wesen
- Ich bin das Licht in der Finsternis
Gleichnis mit der Öllampe; „Sein Licht nicht unter den Scheffel stellen“; „Die Finsternis hat das Licht nicht angenommen.“
Auf der Erde ist Finsternis die lichtundurchlässige Materie.
- Ich werde diesen Tempel in drei Tagen wieder aufbauen.
Christus wollte auf seinen Körper hinweisen, der nach drei Tagen auferstehen wird. Sein Leib war jedoch ein Körper, der durch die Wände gehen und nur von speziellen Menschen gesehen, betastet usw. werden konnte. Auch heute ist es vom Bewusstseinsstand der Menschen abhängig, ob sie den Leib von Christus und den verstorbenen Menschen wahrnehmen können.
Kopf kann als Geist, Herz als Seele und Hand als Körper aufgefasst werden. So beschreibt Christus alle drei Ebenen des irdisch sichtbaren Menschen.
Kopf, Herz und Hand Pestalozzis kann nicht nur pädagogisch, sondern auch religiös aufgefasst werden.
