Lerntechnik: lebensfördernd oder lebensabbauend

Wie kann der Mensch mit einer lebensfördernden Lerntechnik lernen? Der bequemste Weg ist kaum auf die Länge lebensfördernd. Man kann auch fragen, wie lerne ich nachhaltig?

Eindeutig schlecht ist es, mit Medikamenten (Ritalin usw.) nach zu helfen. Lernen mit Hilfe des Computers und der Technik ist wissenschaftlich bewiesen schlechter als mit Papier und Stift. Musik ab Tonträger (Computer, CD, Radio usw.) macht eine angenehme Stimmung, aber Lernen mit eigener Anstrengung und klarem Bewusstsein ist nachhaltiger.

Lernen und Technik

Erwiesen ist, dass mit Bewegung, Wiederholung, seelischem Engagement (Gedanken, Gefühle und Willen) besser gelernt wird, als wenn man ruhig sitzt und nur sein Gehirn anstrengt. Auch erzielen wir bessere Lerneffekte, wenn wir wach sind.

Fragen

Wir müssen uns aber fragen, ob es bei der Bewegung qualitative Unterschiede gibt. Ist es für’s Lernen egal, ob wir uns mit wachem Bewusstsein willentlich bewegen oder ob wir unseren Körper geistlos, wie eine Maschine bewegen?

Es stellt sich auch die Frage, ob wir bei der Wiederholung qualitativ arbeiten können. Ist es für’s Lernen egal, ob wir mit einem lebendigen Rhythmus oder einem toten Takt uns wiederholen?

Es ist auch fraglich, ob es einen qualitativen Unterschied gibt bei seelischem Engagement. Sind Emotionen und Gefühle das Gleiche? Sind Bilder, die emotional aufgeladen sind, gleichwertig mit Bildern, die mit Gefühlen gesättigt sind? Helfen sie uns, uns zu erinnern, ohne uns zu zwingen? Können wir das Gelernte auch in die Vergessenheit absinken lassen? Ein Beispiel dazu ist der „Ohrwurm“. Diese Melodie können wir nicht vergessen. Es braucht nur ganz wenig, um unser Bewusstsein ungewollt mit dem „Ohrwurm“ auszufüllen.

Wir müssen uns aber auch fragen, ob es einen qualitativen Unterschied zwischen nomal wach zu sein oder aufmerksam zu sein gibt?

Ist es sinnvoll, Aufmerksamkeit bei der Sinneswahrnehmung oder eine unbewusst vorurteilsbefangene Sinneswahrnehmung zu pflegen?

Ist der Mensch ein Bio-Roboter unter Einfluss der Gegen-Mächte oder ein göttliches Wesen auf der Erde?

Nachhaltige Lerntechnik

Wenn der Mensch die Qualitäten, die nur schlecht mit technischen Hilfsmitteln einbezogen werden können, auch berrücksichtigt, lernt er nachhhaltig und menschengemäss.

Live Lernen ist dem Menschen entsprechender und lebensfördernder als mit einer Konserve (Computer, Musikwiedergabegerät, Beamer usw.).

Wichtig ist es, wenn man die Technik benützt, im Jetzt zu leben und sehr aufmerksam zu hören, zu sehen usw. Beim Träumen besteht immer die Gefahr, einer Täuschung zu unterliegen.

Die vier Haupt-Lerntechniken

Es gibt vier Lerntechniken, welche menschengemäss und lebensfördernd sind:

Bewegung
Rhythmus


Seelisches Denken, Fühlen und Wahrnehmen
Aufmerksames, geistesgegenwärtiges Wahrnehmen mit den 12 Sinnen

Diese vier Lerntechniken beziehen die vier Körper (physischer Körper, Energie-, Seelen- und Individualkörper) beim Lernen ein.

Das Gelernte hat man erst richtig „verdaut“ und lebensfördernd im Körper integriert, wenn man alle vier Lerntechniken anwendet.

Kurzeitig wirksame, lebensfeindliche Lerntechnik

Man kann aber auch intellektuell mit weniger Lerntechniken auskommen, wenn man chemische Medikamente und mechanisch-elektronisch maschinelle Mittel (Computer usw.) zum Lernen einsetzt. Dann weiss man viel, es wurde aber nicht nachhaltig und lebensfördernd gelernt. Die Ich-Aktivität, die reduziert wurde, wirkt sich lernmindernd aus.

Das Lernen durch die Sinne

Wir nehmen aus 12 unterschiedlichen Blickpunkten die Erde wahr. Wir können durch die aufmerksame Sinneswahrnehmung die Welt, wie sie ist, wahrnehmen. Meistens sehen wir aber, was unsere Vorurteile rechtfertigt.

Wenn wir unser Denken als Erwachsene hellbewusst läutern, sind wir auf dem Weg, die Realität zu erleben.

Optimale Lerntechniken

Ziel ist es: Die nicht manipulierten Sinneswahrnehmungen im Gedächtnis zu behalten und dadurch Handlungen auszuführen, die wir verantworten können.

Alle Lerntechniken nehmen die Sinneseindrücke als Hilfe, sich etwas zu merken. Der Sehsinn und Gehörssinn sind nicht die einzigen Kanäle, um sich an etwas zu erinnern.

Denn es gibt 12 Kanäle oder Sinne, um die Welt zu erleben.

In der Schule können die Lehrpersonen die Schüler und Schülerinnen so begleiten, dass sie viele unterschiedliche Lerntechniken kennen lernen und immer nachhaltiger lernen.

Als Erwachsener kann man sich immer mehr an den nachhaltigen und lebensfördernden Lerntechniken orientieren.

Von der Seele zum Geist

In der Seele wird das Denken zum bildhaften Denken, das gefühlsvoll und gewollt wird.
Der Mensch hat sein seelisches Ich-Wesen zu einem geistigen verwandelt.

Der Mensch handelt nun auf der Erde als vollbewusstes, verantwortliches Ich-Wesen.

Wenn der Mensch seelisch abstürzt, kann er sogar Zwangswahrnehmungen (Bilder, Töne usw.) haben, die ihn bestimmen und nicht sofort verschwinden. Dann landet er beim anti-göttlichen Geist, der ihm Zwang auferlegt.

Die Freiheit

Die Sinneswahrnehmung, die durch das Denken und die Inputs des Sinnesorgans auf der Erde hergestellt wird, ist nur kurz.
So kann die Sinneswahrnehmung den Menschen nicht in ihren Bann schlagen und einen Zwang ausüben. Auch sind andere Sinneswahrnehmungen möglich.

Daher garantieren alle göttlichen Lerntechniken (ohne chemische Medikamente, ohne Bewusstseinstrübung) die Freiheit und wirken gesundend.
Sie verwandeln die Erde und die Menschen.

Durch die Sinneswahrnehmung erschaffen wir mit unserer unbewussten oder bewussten Aktivität die Welt so, wie wir sie uns vorstellen oder, wie sie der göttlichen Realität entspricht,

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