Meditation

Meditieren ist heute ein Schlagwort. So sagt der berühmte amerikanische Professor für Psychiatrie und Psychologie, Richard Davidson: «Meditieren sollte so normal werden wie Zähneputzen»

Der Neurowissenschaftler ist heute Erforscher und Promotor der regelmässigen Meditation mit säkularisiertem Ansatz . Früher forschte er über Angststörungen.

Meditation

Was wird heute mit Meditieren bezeichnet? Folgende Worte können die Meditation charakterisieren:

Konzentration, Sein im Geist, Übungen ausführen, um besser handeln zu können, mit eigenem Willen bewusst im Jetzt sein, Bewusstsein erhöhen usw.

Allen Beschreibungen ist gemeinsam, dass der Mensch seinen Willen einsetzt, um nicht in Abhängigkeit von seinem Körper zu bleiben.

Zwei Beispiele, die dies erläutern können:

  1. Wenn der Mensch Hunger und Durst verspürt, kann er bestimmen (wenn genügend Essen und Trinken vorhanden ist), wann und wieviel er essen will.
  2. Wenn er Angst hat, kann er die Angst durch seine Aktivität in Vertrauen verwandeln.

Es wurde wissenschaftlich auch bewiesen, dass der menschliche Geist seinen Körper durch Meditation umformen kann. Er kann so die verschiedensten Krankheiten heilen, wenn er seinen Willen aktiviert. Der Geist kann stärker als der Körper sein. Nun gilt die alte biblische Redensart nicht mehr: «Der Geist ist willig, das Fleisch ist schwach.»

Es gilt nun: «Der Geist ist so stark, dass er die Verbindung zum lebendigen Geist auch im Körper aufrechterhalten kann.»

Ergebnisse der Neurowissenschaft

  1. Manche Gehirnareale verändern sich während des Meditierens.
  2. Die Kernspintomografieaufnahmen zeigen, dass Menschen mit ausgedehnter Meditationserfahrung anders auf negative Impulse von aussen reagieren als solche ohne Meditationserfahrung.
  3. Sie tun sich wesentlich leichter mit der Emotionsregulierung und legen ein wesentlich empathischeres Verhalten an den Tag.

Zusammenfassung

Das Gehirn wird durch Meditation verändert.

Wir können mit unserem Willen in unseren Körper eingreifen.

Wir  erzeugen durch Meditation ein helles Bewusstsein.

Wir sind ein waches, individuelles Ich-Wesen und können Vieles selbst bestimmen. In dieser aufmerksamen Phase sind wir Schöpfer nicht Opfer.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert