Nun ist das Michelsfest vorbei! Aber, wenn wir uns auf der Erde aktiv zum Geist erheben, erleben wir heute, dass wir nicht mehr vom Drachen gestört werden.
Die geistige Sphäre ist von den Kräften des Drachens oder den antigöttlichen Energien gereinigt. Dies gilt für alle Menschen, wenn sie innerlich aktiv sind oder bewusst als individuelles Ich-Wesen im Jetzt leben.
Denn Michael hat den Drachen in den Abgrund oder die elektromagnetischen Felder gestürzt.
Die Versuchung ist aber sehr gross, in den Abgrund zu schauen und sich von ihm von der göttlichen Welt ablenken zu lassen.
Der Abgrund ist faszinierend: Spass, Sucht, Panik (Panikräume, Horrorfilme etc.) sind beliebt. Damit wird weltweit sehr viel Geld verdient. Unter Depressionen und allen Arten von Zerstörungswut (Kriege, Umweltzerstörung usw.) leiden die meisten Menschen. Aber auch damit wird viel Geld verdient.
Durch Geld und Anderes egoistisch seine Macht zu vergrössern, wird durch den Abgrund gefördert. Es ist bequemer, sich von den Kräften des Drachens manipulieren zu lassen, als aktiv gegen den Strom (Mainstream) zu schwimmen.
Die Corona-Krise
Ein bekanntes Beispiel der Manipulation zeigt uns die Corona-Krise oder wie sie auch benannt wird die Corona-Katastrophe. Fast die ganze Welt ist unter ihren Bann geraten, wenn man den meisten Medien gauben kann.
Von den ca. 30 000 Verkehrstoten und den ca. 300 000 Verletzten der Unfälle allein in Russland wird in den Medien nicht berichtet. Auf der ganzen Welt sind es ein Vielfaches davon. Das soll aber nicht heissen, dass jeder Corona-Tote nicht Katastrophen in seinem Umfeld hinterlässt. Genauso ist es mit allen anderen Krankheiten.
Corona wird aber als einzige Krankheit zum weltweiten Problemfall hochstilisiert und die ganze Welt mit Angst und Schrecken tyrannisiert.
Trümmelbachfälle
Ich beschreibe die Wiedergeburt und das Schicksal nochmals wie im Juli 2020 mit dem Bild zweier Wasserfälle im Berner Oberland: In den Sommerferien 2020 besuchte ich die Trümmelbachfälle im Berner Oberland im Lauterbrunnental. Sie können als Bild für Reinkarnation und Karma dienen.
Der Staubbachfall in Lauterbrunnen stürzt sich 300 Meter durch die Luft ins Tal. Goethes Gedicht über den Staubbachfall beschreibt das Wasser in der Luft zur Erde stürzend und sich wieder zum Himmel erhebend.
Die Trümmelbachfälle sind ein Bild, wie der Mensch sichseinen Lebensweg durch den harten, festen Felsen oftmals bahnen muss. Von der Luft kommend muss sich das weiche, bewegliche Wasser oder die menschliche Seele im harten Felsen einen Weg graben.
Der Mensch kann mit den leicht modifizierten Worten von Goethe sagen:
Seele des Menschen, wie gleichst du dem Wasser, Schicksal des Menschen wie gleichst du dem Fels.
Fels steht für die feste Erde oder den menschlichen Körper. Wenn das alte Element Wasser mit dem alten Element Erde ergänzt wird, muss der Mensch statt Fels das Wort Erde nehmen. Im physischen Körper erleidet der Mensch sein Schicksal. Erst wenn wir den physischen Körper neben der Wärme, Luft und Wasser auch als Erde – z. B. als festes Skelett – erleben, können wir ganz bewusst werden und voll aufwachen. Nun sind wir nicht nur Opfer, sondern Gestalter unseres Schicksals.
Reinkarnation und Karma
Goethe vergleicht das Wasser mit der menschlichen Seele, die in wiederholten Erdenleben (Reinkarnation) sich immer weiter entwickelt. Das Schicksal (Karma), das der Mensch auf der festen Erde durch seinen Körper erlebt, kann eher mit dem sich einen Weg Schaffen des Wassers im harten Felsen bei den Trümmelbachfällen verglichen werden.
Dies ist ein Bild der Aktivität des Menschen, der sein Schicksal auf sich nimmt und harte Arbeit auf der Erde leisten muss. Der Mensch nimmt sein Schicksal oder Karma auf sich. Er braucht aber mehrere Leben oder die Reinkarnation, um sein Schicksal zu verwandeln. Der Kern oder das Delta des Menschen ist in jedem neuen Leben der oder das Gleiche, nur die Namen der irdischen Persönlichkeiten wechseln.
Es ist ein michaelischer Vorgang.
Der Staubbachfall und der Trümmelbachfall sind ein Bild für die Reinkarnation und das Karma. Goethe erlebte nur den durch die Luft fliegenden Staubbachfall. Er brauchte ihn als Bild für die Reinkarnation.
Beim Trümmelbachfall kommt noch das Bild des Schicksals oder Karmas dazu.
Das weiche Wasser bahnt sich seinen Weg durch den harten Fels. Wenn der Mensch einen unbändigen Willen hat, meistert er seinen Weg auch durch harte Schicksalsschläge.
Der Mensch bekämpft auf Erden den Drachen. Er geht ihm nicht aus dem Weg. Aber er stürzt nicht mit dem Drachen in den Abgrund.
Der nicht ganz wache Mensch
Wenn der Mensch nicht ganz wach ist, gleitet er, ohne es zu merken, in den Abgrund. Er erlebt den Drachen oder die nur intellektuellen Kräfte nicht als anti-menschliche Kräfte. Seine Gedanken werden unbeweglich, verhärten und sind nur von der Vergangenheit bestimmt. Es wird materialistische Wissenschaft ohne Geist propagiert.
Im anderen Extrem fliesst der Mensch in die Umgebung aus und spricht nur noch von Emotionen, von Schwingungen und erklärt alles mit den elektromagnetischen Wellen. Auch bei diesem Weltbild braucht es Gott nicht. Der Geist (steht für das elektromagnetische Feld) wird mit der materialistischen Wissenschaft auf elektromagnetische Wellen reduziert. Man kann auch vom „Feldmaterialismus sprechen.
Die Menschen denken und fühlen nur noch intellektuell ohne göttlichen Geist. Sie haben die michaelischen oder die göttlich beweglichen Kräfte verloren. Sie wirken nicht bewusst in der Materie und den elektromagnetischen Feldern, wenn der Mensch seinen göttlichen Geist verleugnet.
Der hellwache Mensch
Der Mensch kann aber auch erforschen, wie die Zukunft sich verhält. Er erlebt, dass er Imaginationen (Bilder), Inspirationen (Klänge) und Intuitionen (Wesenserlebnisse) auf der Erde erreichen kann, die nicht vergangenheitsbezogen sind. Sobald er den Strom des Geistigen von rechts oder die Zukunft, die auf den Menschen zukommt, untersucht, ist er michaelisch tätig.
Michaeli kann auch das Fest der Verwandlung der Erde und der Menschen durch den bewussten, wachen Ich-Menschen genannt werden.
