Die Frage nach der Motivation

Zuerst will ich den goldenen Kreis von Simon Sinek vorstellen. Der Originaltitel des kurzen Films lautet: How great leaders inspire action (www.ted.com/talks/simon_sinek_how_great_leaders_inspire_action).

Sinek wurde bekannt für die Konzepte des „Goldenen Kreises“ und des „Starte mit Warum“, die von TED als einfache aber kraftvolle Modelle für inspirierende Führung empfohlen werden. Sineks erster TEDx Talk ist der zweit meist gesehene Video auf TED.com. Fast 30 Millionen Menschen haben ihn gesehen.

Der goldene Kreis

Der goldene Kreis besteht eigentlich aus drei konzentrischen Kreisen. Im Innersten steht die Frage „warum“, in der Mitte „wie“ und aussen „was“. Normalerweise beginnt man mit „Was“, geht zum „Wie“ über. Die Frage nach dem „Warum“ wird fast nie gestellt.

Bsp. Die Firma xy stellt mit langer Erfahrung, gute Dinge her. Sie achtet auf schönes Design. Damit wird das Grosshirn (Intellekt: was ist gut, wie wird es gemacht usw.) und als Zweites das Gefühlshirn (Emotionen: Schönheit, „dabei sein“ usw, ) angesprochen. Es wird vom Denken zum Fühlen gegangen.

Dabei ist die wichtigste Frage das „Warum“, die selten gestellt wird.

Diese Frage trifft uns im Innersten. Wir suchen ein Produkt, das aus der Motivation, die uns unbewusst oder bewusst anspricht, hergestellt wurde. Zuerst ist der Wille, der Glaube, das Motiv wichtig. Dann sprechen wir das Gefühl an. Am Schluss wird auch das Denken befriedigt, indem wir erklären, dass wir eine gute Qualität mit unserer Fertigung erzielen und auf dem Top-Niveau sind.

Deshalb wird ein inspirierender Mensch oder eine gute Firma zuerst die Frage nach dem „Warum“ beantworten, danach auf das „Wie“ eingehen und zuletzt einen Hinweis auf das „Was“ geben. Sie gehen also vom Wollen zum Fühlen und am Schluss noch zum Denken.

Eine biologische Erklärung

Dies entspricht auf der biologischen Ebene unseren Hirnzonen. Die beiden inneren Kreise entsprechen dem lymbischen System: Unsere Gefühle werden angesprochen. Der äusserste Kreis wird von unserem Neocortex repräsentiert: Die Sprache, die Sinneseindrücke, die Erinnerungen und das Denken wird angesprochen. Heute werden diese verschiedenen Fähigkeiten meistens abstrakt dargestellt. Die Sprache wird viel missbraucht, um negative Tatsachen geradezubiegen. Sinneseindrücke werden so gesteuert, dass der Mensch einen guten „Eindruck“ (z. B. mit einer Photoshopmanipulation), bekommt, Erinnerungen werden schöner gemacht, als sie sind, und das Denken wird oft gebraucht, um etwas zu beweisen, das nicht den Tatsachen entspricht.

Wenn mit dem äussersten Kreis (dem Neokortex) begonnen wird, weiss jeder Mensch bewusst oder unbewusst, dass er abstrakt und betrügerisch werden kann.

Deshalb sprechen Menschen viel besser auf eine Gefühlsbotschaft an, die sie direkt im Innern erreicht.

Bei den Gefühlen ist die Motivation das Wichtigste. Wir propagieren kein Ding, sondern einen Glauben, ein Ziel, eine Philosophie, also etwas Immaterielles. Dies ist viel wichtiger als das materielle Produkt.

Neuste wissenschaftliche Erkenntnisse

Auf dem neusten Stand der Forschung wissen wir, dass sich an der Stirn im Neokortex das „Aufmerksame Gehirn“ ausgebildet hat. Mit ihm können wir aufmerksam, empathisch und sehr bewusst sein. Wir brauchen es, um in der Gegenwart zu leben und auch das Unsichtbare wie Gefühle, Gedanken und Willensimpulse des anderen Menschen sinnlich wahrzunehmen. Es wurden die Spiegelzellen im Hirn entdeckt, die uns Raum und Zeit überwinden lassen. Durch sie können wir im Innern des anderen sein. Wir können z. B. Die Gefühle des Schauspielers im inneren des Akteurs auf der Bühne erleben und vergessen dann beispielsweise unsere Schmerzen, die unserem Körper im Zuschauerraum „entspringen“. Wir können weiter wissen, das unser Wollen, Fühlen und Denken das ganze Hirn und den menschlichen Körper als Werkzeug brauchen. Unsere Individualität will, fühlt, denkt und nimmt wahr.

Wenn wir unser Bewusstsein steigern, merken wir, dass wir im Jetzt auch in den elektromagnetischen Feldern bewusst wahrnehmen können.

Unsere Motivation, unsere Gefühle, unsere Gedanken und Wahrnehmungen sind nicht mehr unbewusst. Auf dieser modernsten Stufe sind Wollen, Fühlen und Denken immer zusammen. Alle Wahrnehmungen können bewusst eingesetzt werden, um ein richtiges Bild der Welt zu erhalten. Ohne Glauben, Ziel, Philosophie, also etwas Immateriellem, sind wir nicht intrinsisch (von Innen heraus) motiviert, etwas zu machen, zu kaufen oder zu akzeptieren.

Durch die neusten Erkenntnisse der Hirnforschung ist auch biologisch klar, dass der Mensch zuallererst die Frage nach der Motivation – dem Warum – beantworten will.

Wem dies gelingt, begeistert die Menschen auf einer immateriellen Ebene und hat auch wirtschaftlichen Erfolg.

 

Von der materialistischen Quantenphysik zum echten Postmaterialismus

Die Existenz der unsichtbaren und unhörbaren elektromagnetischen Felder wird seit ca. 100 Jahren nicht mehr bezweifelt. Mit dem Handy, das seine Funktionen nur durch diese Felder haben kann, ist es möglich geworden Raum und Zeit zu überwinden. Man kann auf der ganzen Welt miteinander telefonieren, Musik hören, ins Internet gehen und Filme anschauen, seinen Rasenmäher und andere Maschinen fernsteuern, Zugriff auf seine Daten, Bilder, Filme usw. haben und noch Vieles mehr.

Im Juni 2016 wurde von den Medien bekanntgegeben, dass es nun wissenschaftlich bis in die Moleküle bewiesen ist, dass die Strukturen in den elektromagnetischen Feldern die Materiemuster hervorrufen und dadurch auch vererbt werden.

Die bis heute schlecht fassbaren Gefühle im Positiven wie Freude, Glück prägen die Felder des Körpers und werden auch materiell in den Körpermustern bis ins Mikroskopische sichtbar. Sie werden also auch auf die Nachkommenschaft übertragen oder vererbt. Negative Gefühle wie Traumata, Stress usw. prägen den Körper über die Felder ebenso. Negative Strukturen können in den Feldern aufgelöst werden und durch Positive ersetzt werden. Diese werden dann Körpermuster in der Materie und ermöglichen uns ein glückliches Leben. Sie werden ebenfalls vererbt.

Glückliche Eltern, eine Erziehung, Schule ohne Stress und Angst, nachhaltiges Lernen statt Pauken usw. prägt die Kinder positiv und lässt sie glückliche Nachkommen haben.

Die Angst und den Stress können wir aber nur überwinden, wenn wir aus unserer Ich-Kraft heraus leben. Die Ich-Kraft zeigt uns unser ewiges, geistiges Individuum, dass die Felder und somit die Materie des Körpers und der Welt prägt.

Vom echten Postmaterialismus können wir erst sprechen, wenn mit den Gesetzen der Quantenphysik gezeigt wird, wie der individuelle menschliche Geist seinen Körper und die Welt prägt.

Zuerst sind Gedanken und Gefühle da und prägen dann die Materie. Verkürzt kommt die Materie aus den unsichtbaren Feldern und letzlich vom Geist. Materie ist also die materielle Erscheinungsform des Geistes.

Da der Geist die Materie schafft, kann man auf den heutigen Forschungen wissenschaftlich aufbauen, um den Widerspruch im Materialismus zu beweisen.

Die Schöpfung des Alls wurde durch eine Ich-Kraft ermöglicht, die viel grösser als die menschliche Ich-Kraft ist und immer schon mit Gott bezeichnet wurde.

Der Mensch ist heute zum Mitschöpfer der Entwicklung geworden. Seine Kreativität prägt seinen Körper und die ganze Erde im Positiven wie im Negativen mit.

Ich-Kraft im eigenen Körper und auf der Erde

Sommersonnenwende, die nun schon eine Woche zurückliegt, ist das Fest der Lebensfreude. Der Sommer stellt den Höhepunkt des körperlichen „Aufblühens“ dar. Gleichzeitig wird auf das Wachstum der geistigen Fähigkeiten hingewiesen, das seinen Höhepunkt im Winter hat.

Der Zustand unseres Körpers, das Wohlgefühl usw. wird mit dem für die Wissenschaft noch unbekannten Lebenssinn wahrgenommen. Der Mensch nimmt unsichtbar für die Anderen seinen Körperzustand wahr. Es ist ein Sinn, der vor allem mit den elektromagnetischen Feldern die Inputs über den Zustand des eigenen Körpers liefert. Er ist für Andere nicht direkt wahrnehmbar.

Wir haben also  Feldsinne, mit denen wir Unsichtbares und Unhörbares wahrnehmen, und Materiesinne, die uns gut bekannt sind. Ich denke an die auditiven, visuellen und haptischen Sinne.

Mit unseren Feld- und Materiesinnen haben wir verschiedenartigste Möglichkeiten, den anderen Menschen oder auch den Zustand unseres Körpers wahrzunehmen.

Ein gesundes Leben, den Menschen fördernde Ziele und in der Jugend eine die Lebenskräfte unterstützende Ausbildung lassen die Potenziale des Menschen ans Licht kommen.

Das Ich kann des Menschen kann auf der Erde kräftig eingreifen und sie menschengemäss gestalten.