Gedanken zum 4. Advent: Menschlichkeit im Bewegen

Einige Denkanstösse aphoristisch formuliert zur Adventszeit.

Die Aufgabe der Menschen

Die Aufgabe der Menschen kann sein, Denken, Fühlen und Wollen auf der Erde selbstbestimmt zu verwandeln.

Dies ist nur in Freiheit und Liebe möglich. Loslassen und sich selbst bestimmen, seine Ziele zu verfolgen und sich entsprechend durchzusetzen sind kein Widerspruch. Nur wenn man seinen Egoismus befriedigen will, ist es unmöglich loszulassen. Man manipuliert die Anderen, um seine egoistischen Wünsche zu erfüllt zu haben. In Freiheit seine Ziele zu verfolgen beeinträchtigt die Anderen nicht.

Man muss selber wollen, um zu lernen, um etwas zu machen. Man muss seine Ziele verfolgen, ohne sich negativ beeinflussen zu lassen. Man kann und soll dem Anderen nicht sagen, was er soll oder ihn innerlich verurteilen. Alle haben Stärken und Schwächen. Sie müssen selber ihren Weg finden.

Schule

Nachhaltiges Lernen optimal, wenn sich durch Bewegung des ganzen Körpers das Langzeitgedächtnis gut ausgebildet wird. Bewegung beim Wandern, Turnen, Werken und anderen Projekten. Ebenso muss geachtet werden, dass die Kinder gesund und ausgewogen ernährt werden. Dies geschieht am Mittagstisch.

Erziehung

Jeder ist in einer anderen Familie, in einer unterschiedlichen Kultur usw. aufgewachsen und geprägt worden. In jedem Menschen steckt ein Keim, der offen, nicht determiniert und zukunftsfreudig ist, d. h. entwicklungswillig ist. Daher kann jeder Mensch den Weg gehen, den er will. Wenn man nicht mehr kann, ist die Umwelt zu mächtig geworden.

Christentum

Menschen, die im christlichen Abendland aufgewachsen sind, können auf Grund ihrer Kultur in Christus Gottes Sohn, der an Weihnachten auf die Erde gekommen ist, sehen. Für alle Menschen ist Jesus aber ein grosser Prophet. Nur an den Taten der Kirchen kann man zu Recht Ungerechtigkeiten und Verbrechen sehen. Das Leben von Jesus Christus ist von Liebe und Verständnis für alle Menschen geprägt. Er nimmt Stellung, ohne die Menschen zu verurteilen.

Im Advent kann man auch Folgendes sehen:

1. Advent: Denken im Geist (Wahrnehmen+Denken=12 Sinne) verwandeln. Vererbung klar, Prophetien, alte Bücher sprechen vom Erlöser, Könige aus dem Morgenland.

2. Advent: Denken in der Seele (Fühlen) verwandeln. Hirten haben einen Gefühlszugang.

3. Advent: Denken in der Körper-Seele (Stimmungen, Leben) verwandeln. Erwartung aller, wie es das lateinische Wort (Ankunft) ausdrückt.

4. Advent: Denken im Körper (Bewegung, Nahrung) verwandeln. Weite Reise auf Kamelen der Weisen aus dem Morgenland. Hirten sind immer draussen unterwegs.

Gedanken zum 3. Advent: Menschlichkeit in den Stimmungen

Alle Menschen können nach dem Licht streben.

Sie können sich selbst weiterentwickeln und menschlicher werden. Eine Unterstützung ist im Winter das Feiern eines Lichtfestes. Im Christentum begeht man die Weihnachten und erlebt im Advent schon die Stimmung der Heiligen Nacht am 24. Dezember. Es ist die Geburt des Gottes Sohns auf Erden. Für die anderen Religionen ist es die Geburt eines lichthaften Menschen.

Das Feiern des Lichts in der grössten Dunkelheit ist für alle Religionen wichtig.

Gedanken zum 2. Advent: Menschlichkeit im Fühlen

Christus wird als Menschensohn und Gottessohn bezeichnet. Auf Erden schafft er einen geistig-seelischen Raum, in dem der Mensch ohne verurteilt zu werden, auch seine Schwächen zeigen kann. Christus zeigt für den, der will, den Weg auf, sich von ihnen zu befreien.

Beispiel aus der Schule:

Immer müssen wir Elterngespräche beim Eintritt führen, um  erfahren, was die Eltern suchen. Ausserdem müssen wir klarstellen, was die Schule anstrebt.

Eltern, die absolut nur intellektuelle Leistungen anstreben und die Wichtigkeit des Gefühls und des körperlichen Einsatzes nicht einsehen wollen, werden in der Delta Schule nicht aufgenommen.

Eltern, die als Zeitgenossen von Ängsten über den Erfolg ihrer Kinder beeinflusst werden, versuchen wir in einer dreimonatigen Probezeit diese Ängste zu nehmen und unser Vorgehen mit ihrem Kind erleben zu lassen.