Der Mensch und die Zeit II

Denken, fühlen, wollen

Durch Denken kombiniert, analysiert man die Prägungen des Gehirns und des übrigen Körpers. Der Mensch setzt unbewusst die Sinneswelt, die er mit seinen Sinnesorganen wahrnimmt, zusammen und lässt sie im Innern entstehen. Die sichtbare Sinneswelt kann auch das Denken korrigieren und auf Denkfehler aufmerksam machen.

Beim Denken und Fühlen greift der Mensch noch nicht sichtbar durch das Wollen in die Welt ein. Die Bewegungen verlaufen als Denk- und Gefühlsbewegungen unsichtbar in der Seele.

Das Denken kann aber in der Seele auch rein geistig , körperunabhängig erfolgen. Es hat dann sein Gehirn nicht als Basis. Man spricht dann vom reinen Denken.

Durch das Fühlen reagiert die Welt. Der Mensch hat seine Gefühle unsichtbar in sich. Wenn man die Gefühle an der Mimik erkennt, hat der Wille des Menschen schon in seinen Körper eingegriffen. Wenn es bei der Mimik bleibt, wird die Umwelt nicht stark verändert, wenn man mit seinem ganzen Körper, eventuell mit Hilfe von Maschinen handelt, greift man stark in die Umwelt ein.

Das Fühlen kann aber in der Seele rein geistig , körperunabhängig erfolgen. Das Gehirn mit seinen Gefühlszentren ist dann nicht die Basis des Fühlens. Man spricht dann auch vom reinen Denken.

 

Durch das Wollen greift man in die Welt ein. Dies kann unsichtbar geschehen durch eine Bewegung der Seele oder sichtbar durch eine Bewegung des Körpers. Wollen ist das Gleiche wie bewegen!

Das Wollen kann aber in der Seele rein geistig , körperunabhängig erfolgen. Das Gehirn mit seinen Willenszentren ist dann nicht die Basis des Wollens[1]. Man spricht dann wiederum auch vom reinen Denken.

Der Mensch als rein Denkender ist ein Gedankenwesen und ein Willenswesen. Er ist ein übergeistiges Ich-Wesen.

 

Jede Denkbewegung und Seelenbewegung, welche die Geist-Seele des Menschen durchführt, ist gewollt. Jede Denkbewegung ist auch eine Gefühlsbewegung. Wenn das Denken automatisch ohne Gefühl erfolgt, wird unser Körper von einem anderen Geist oder Willen ergriffen und missbraucht.

Wenn der Individual-, Seelen-, Energie- und Raumkörper betroffen sind, nimt der Mensch wahr, denkt, fühlt und will auf der Erde. Alle Wahrnehmungen, Gedanken, Gefühle und Willensimpulse prägen den Körper. Mit den Spiegelzellen können sogar unsichtbare Tatsachen wahrgenommen werden. Man kann sogar den unsichtbaren Individualkörper, der ein persönliches, d. h. individuelles Gedächtnis hat, den Seelenkörper und den Energiekörper des Anderen wahrnehmen.

Kurz: Man ist empathisch, kann Gedanken lesen, Gefühle, ohne die Mimik des Anderen wahrzunehmen, mitempfinden und Willensimpulse, ohne die Bewegungen des sichtbaren Körpers wahrzunehmen, miterleben.

 

 Alles findet im Jetzt oder der Gegenwart statt. Der Mensch kann nur in der Gegenwart rein denken, d. h. mit eigener Aktivität gegen die egoistischen Triebe, die aus dem Körper aufsteigen, ankämpfen.

 

Der Mensch und die Zeit I

Wahrnehmen

Wahrnehmungen sind immer gedacht, gefühlt und gewollt.

Deshalb besteht jede bewusste Sinneswahrnehmung aus geistigem Denken und dem Input der Sinnesorgane.

Geistiges Denken kann auch reines Denken genannt werden. Es ist nicht nur ein reines Denken, sondern auch ein Fühlen und Wollen. Es kommt nicht ungefragt und wird zu 100% vom Menschen geschöpft. Es ist ein Denken das körperunabhängig, d. h. auch ohne Gehirn möglich ist. Der Mensch muss dann ganz zentriert sein und darf sich nicht mehr von seinem Körper, der von den Genen und der Erziehung geprägt wurde, beeinflussen lassen. Sein Bewusstsein kann mit hell wach bezeichnet werden. In diesem Sinn hat Rudolf Steiner den Ausdruck das erste Mal verwendet.

Beobachtung

Bei der Beobachtung ist der Mensch aufmerksam.

Er kann durch Selbstentwicklung seine Aufmerksamkeit ins Unendliche steigern. Beobachten können nur menschliche Geist-Seelen, keine Tiere.

In Beobachtung stecken ja die Wörter “Achtung und Achtsamkeit”, die eine menschliche Eigenschaft sind. “Achtung” weist darauf hin, dass sich der Mensch aus seinem träumenden und wachen Bewusstsein reisst und hell wach wird. In dieser Phase träumt er nicht mehr und wird nicht von seinen Vorurteilen manipuliert. Er beobachtet, was ist. Die Acht oder die Lemniskate findet man auch im Wort “beobachten”. Die Aussenwelt wird zu Innenwelt. Weil die Tiere auch ein Innenleben (das seelische Innenleben, aber nicht das geistige) haben, können sie auch Inputs der Sinneswelt in ihre Innenwelt nehmen und dadurch fühlen.

Aber nur Menschen können die Sinneswelt so beobachten, dass sie sagen können, sie ist wahr und die Objekte der Sinneswelt offenbaren sich unverzerrt. Die Menschen brauchen dazu unter vielem anderen die Erinnerung und das bewusste Denken. Sie haben noch eine geistige Innenwelt, die zur seelischen 90° gedreht ist.

Die Erlebnisse in der Sinneswelt müssen jedoch auch mit den Gefühlen, die entstehen, übereinstimmen, damit in der Sinneswelt richtig gehandelt wird. Das richtige Handeln kann ein unsichtbares richtiges Denken und Fühlen sein. Das richtige Handeln in der sichtbaren Sinneswelt kann als ihre Folge des bewussten oder auch des reinen Denkens “gemacht” werden.

Der Mensch kann im eigentlichen Sinn des Wortes wahrnehmen, d. h. die Sinneswelt so wahrnehmen, dass sie der Wahrheit entspricht.

Fokusiert er etwas genau, beobachtet er. Er ist dann in seinem Ich-Punkt zentriert. Seine horizontale Lemniskate und seine Vertikale werden von ihm so ausgerichtet, dass sie sich im Mittelpunkt treffen. Er lebt im Jetzt, erinnert sich, fühlt und will.

Das Tier hat aber nur die horizontale Lemniskate. Es entwickelt nie das bewusste Denken. Es lebt zeitlos, da es keine Möglichkeit hat, sich zu mitten oder zu zentrieren. Sein Körper wird durch sein Leben auf der Erde auch “individuell”. Nach dem Tod geht er zur Erde zurück und löst sich auf. Da kein bewusster und individueller Geist existiert, kann das Tier auch geistig nach dem Tod nicht weiterexistieren. Von einer Reinkarnation eines Tieres zu sprechen ist sinnlos. Ein junges Tier gleicher Rasse hat die Eigenschaften der bestimmten Rasse. Dadurch ist es dem Verstorbenen wieder ähnlich. Es hat keine bewusste Erinnerung und kann die bewusste Inspiration nie erlangen. Es kann aber sehr genau etwas beobachten (genaue Inputs der Sinneswelt erhalten), ist jedoch immer vom Überlebenstrieb bestimmt. Dazu gehört der Fress-, der Sexual- und bei jungen Tieren der Spieltrieb.

Die Sinneswahrnehmung der Menschen und Tiere

Ist das geistige Denken göttlich, unindividuell oder allgemein, spricht man von der Sinneswahrnehmung der Tiere. Wird das geistige Denken von einem individuellen Menschen ausgeführt, wird von der Sinneswahrnehmung des Menschen gesprochen. Beim Menschen können sich die Gegenmächte bei der Sinneswahrnehmung einschalten und sie verzerren. Im Extremfall missbrauchen sie den ganzen Körper und treiben den Menschen (die individuelle Geist-Seele) aus dem Körper. Es wird dann von einem Amoklauf gesprochen. Der Mensch hat dann kein Bewusstsein mehr und kann sich nach dieser Phase an nichts erinnern.

Zeit V

Menschengeist

Der Mensch ist erst eine individuelle Geist-Seele, wenn er durch seinen Individualkörper sein Bewusstsein selber weiterentwickelt und wenn sein Ich oder Delta bewusst seinen Körper und seine Umgebung mitgestaltet.

Zeit des Individualkörpers: von oben nach unten.

 

Individualkörper: Die anti-göttliche Welt wirkt neben der göttlich-geistigen Welt darin. Auch der Individualkörper kann technisch als Welle erklärt werden. Seine Wellenlängen sind viel grösser als Licht. Die Hirnwellen haben eine sehr kleine Frequenz. Im Gehirn können Frequenzen von 100 – 0.5 Hz gemessen werden. Bei den Delta Wellen misst man kaum noch Hirnaktivitäten. Ihre Frequenz liegt bei weniger als einer Schwingung pro Sekunde. Sie können auf eine tiefe Meditation hinweisen.

Wenn keine Hirnwellen mehr festgestellt werden, ist der Mensch nicht mehr vom Körper abhängig oder sogar tot. Organe werden schon beim Hirntod entnommen, obwohl der Herztod noch nicht eingetreten ist. Spendet man seine Organe noch als lebendiger Mensch?

 

Dies ist der Bereich des unsichtbaren Geistigen. Der unsichtbare geistig-materielle Leib wird Individualkörper genannt. Der Individualkörper kann auch mit physisch-materiellen Sinnen (Individualitätssinn oder Ichsinn) wahrgenommen, technisch mit dem Computer analysiert werden. Ein Beispiel aus der Medizin ist die Bioresonanz.

 

Technisch interpretiert kann die Wissenschaft das Geistige als elektromagnetisches Feld, speziell als Hirntätigkeit, beschreiben.

Mit dieser Hirntätigkeit, die allein Denken, Fühlen und Wollen verursachen soll, hat der Mensch seine Macht über die Erde und andere Menschen ausgebaut. Leider ist seine Bewusstseinsentwicklung nicht gleichweit wie die Technik fortgeschritten. Dadurch fördert der Mensch jedoch die Todes- und Zerstörungskräfte. Er baut Maschinen (AKW, Transportmittel wie Autos, Fabriken usw.), die seinem geistig-seelischen Entwicklungsstand vorauseilen. Sein Egoismus wird dadurch gesteigert. Mit dieser Technik schädigt der Mensch die Natur und sich selbst, weil er die Zukunft, in der er die menschliche Reife haben wird, schon vorwegnimmt.

 

Der Mensch wirkt im Individualkörper als Geist, der Ego-Mensch als abgefallener Geist.

 

Der Ego-Mensch kann technisch mit dem Computer, der durch das elektromagnetische Feld in der sichtbaren Materie wirkt, in allen vier Körpern (Bewegung des physischen Körpers, Stimmung des Energiekörpers, Gefühl des Seelenkörpers, Denken und Wahrnehmen des Individualkörpers) gesteuert und manipuliert werden.

 

Nur der geistige, freie Mensch bestimmt sich selbst und kann in seinem Kern nicht technisch erfasst und manipuliert werden. Seine Körperlichkeit kann natürlich auch erfasst werden und ist manipulierbar.

 

Da jeder inkarnierte Mensch einen sichtbaren Körper „bewohnt“, kann jeder Mensch per Funk oder per Verkabelung mit dem Computer verbunden werden. Daher sind, alle Körper heute technisch manipulierbar.

 

Dies gilt auch für die Nahrung, die Getränke, die Gase, und die Wärmezustände, mit denen die Menschheit schon immer mit Absicht gewisser Menschen oder unbewusst im sichtbaren physischen Körper oder den anderen unsichtbaren Körpern manipuliert wurde.

 

Ebenso kann über Wahrnehmungen, Gedanken, Gefühle und Bewegungen der Seele und des Körpers Einfluss auf den Menschen genommen werden. Dies geschieht z. B. mit den Bildschirmen und Lautsprechern der Computer (TV, Computerspiele, Musikhören), der Werbung und mit dem Sport.

Auch kann heute direkt mit Medikamenten und dem Computer ins Gehirn eingegriffen werden.