Zeit I

Sie existiert nur im Menschen als Zeit mit vier Richtungen, also mit vier Qualitäten, weil nur der Mensch vier Körper besitzt, die er mit seinem ewigen Willenswesen durchdringen und ergreifen kann. Es sind dies: unsichtbarer physischer Körper, Energie- oder Lebenskörper, Seelenkörper, Individualkörper.

Wenn nur auf die tote Zeit in der sichtbaren Materie eingegangen wird, kann der Mensch sie als Veränderung im Raum mit einer Uhr mechanisch messen. Der Zahlenstrahl geht dann von links nach rechts, liegt in der Horizontalen und ist in gleich grosse Abschnitte eingeteilt.

Alle Vorstellungen der Zeit kann sich nur der Mensch machen. Tiere leben im der Gegenwart, haben keine bewusste, erinnerbare Vergangenheit und keine bewusste, planbare Zukunft. Sie leben zeitlos. Ihr Körper wird jedoch durch ihre Erlebnisse strukturiert und sie können sich dadurch unbewusst an die vergangenen Geschehnisse erinnern. Sie weigern sich etwas für sie Negatives zu wiederholen, suchen Futter und Wasser den ganzen Tag usw. , um ihren Körper zu erhalten. Sie ahnen auch die Zukunft, können sie aber nicht bewusst planen. Im Jetzt können sie ihre Umwelt sehr genau wahrnehmen. Dadurch kann ihre Gattung gut überleben.

 

Beispiele:

  1. Eine Autistin ist zur führenden Beraterin der Fleischindustrie in den USA geworden, weil sie die Rinder am besten versteht. Sie wurde zur Beraterin von Schlachthöfen, da sie vollbewusst in der Gegenwart* leben kann und sich nicht durch denkerische Vorurteile, die in der Vergangenheit ihren Grund haben, ablenken lässt. Sie nimmt alles, was die Tiere negativ reizen könnte, im Jetzt wahr und lässt es nachher entfernen oder lässt neue Schlachthäuser nach ihren Ideen bauen.

* Die Gegenwart der Autistin ist aber rein analytisch, ohne Gefühle für das andere Wesen. Ihr Egoismus ist nicht bewusst überwunden, weil sie nicht frei ist. Ganz im Gegenteil wird sie von Zwängen des Autismus, bestimmt. Beispielsweise kann sie nur auf vorgeplanten Wegen durch den Flughafen gehen. Wird eine Rolltreppe gesperrt, ist die studierte Frau hilflos und verloren.

 

  1. Ein Hund will nicht mehr ins Auto einsteigen, weil er in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen im Auto machte.

 

 

  1. Im Zirkus werden die Tiere nach einem Kunststück mit Futter belohnt.

 

  1. Schlachtvieh wird vor dem Tod sehr unruhig und gestresst. Es ahnt die Zukunft, was man heute durch viel Stresshormone im Fleisch nachweisen kann.

 

  1. Tiere nehmen die kleinsten Veränderungen ihrer sichtbaren und unsichtbaren Umwelt wahr. Deshalb kann der Mensch auf Grund ihres Verhaltens oft auf zukünftige Erdbeben schliessen.

 

  1. Der „siebte“ Sinn der Tiere beruht auch auf einer genauen Wahrnehmung der elektromagnetischen Felder. So können Haustiere die Ankunft ihres Herrleins im Flugzeug „wissen“, wenn das Flugzeug noch nicht gelandet ist.

 

  1. Durch die genaue Wahrnehmung auch im Unsichtbaren finden Tiere ihren bis tausende Kilometer entfernten Heimatort wieder.

 

Die Lerntypen

Je nach Sinn, der angesprochen wird, unterscheidet man verschiedene Lerntypen.

Die drei wichtigsten Lerntypen

Normalerweise unterscheidet man den auditiven, visuellen und haptischen Lerntyp.

 Der empathische Lerntyp

Entwickelt man sein Bewusstsein, erlebt man noch den empathischen Lerntyp.

Live-Erlebnisse

Es wird zum Erlebnis, dass nie ohne Beteiligung des Ichs wahrgenommen wird. Die Bedeutung von Live-Erlebnissen wird immer klarer. Im Grunde genommen nimmt der Mensch die Welt immer mit allen 12 Sinnen wahr. Er ist also auch empathisch und setzt bei allen Wahrnehmungen den Ich- oder Deltasinn, also den Individualitätssinn, den Gedankensinn und den Wortsinn ein, die alle Unsichtbares wahrnehmen. Heute sagt der Mensch oft, sein Bauchgefühl sage ihm, dass der Andere gut, ehrlich usw. sei.

Opimaler Unterrricht

Will man optimal unterrichten, muus der eine Mensch mit Empathie schwerpunktmässig mit dem Gehör angesprochen werden. Er ist dann ein auditiver Lerntyp.
Es gibt aber auch Menschen, bei denen der Lernerfolg am grössten ist, wenn sie über die Augen empathisch angesprochen werden. Diese Menschen sind dann visuelle Lerntypen.
Eine dritte Gruppe lernt dann optimal, wenn sie durch Tast- und andere körperliche Erfahrungen das Objekt erleben. Sie werden haptische Lerntypen genannt. Auch bei dieser Gruppe ist der Mensch, der ihnen diese Erfahrungen ermöglicht äusserst wichtig.
Mit entwickelten Bewusstsein nimmt man immer bewusst wahr, welcher Mensch welche Sinne aktiviert. Verbinden wir mit dem Lerngegenstand und dem Menschen, der ihn uns vermitteln will, gute Gefühle, merken wir uns alles am besten: Der Lernerfolgist am grössten.