Kommunismus

Im Kommunismus ist die Gleichheit der Menschen sehr wichtig. Auch die Gleichheit ist nicht überall gut. Beim Arbeiten mit seinem individuellen Geist nivelliert sie jede geistige Leistung. Gleiches Niveau bei Menschen des Geisteslebens wie Erfinder, Pfarrer, Künstler, Lehrkräfte, um nur einige Berufe zu nennen, führt zu durchschnittlichen Leistungen und schadet der Gesellschaft. In der Wirtschaft ist Gleichheit die Basis der Vetternwirtschaft. Nur die Familie ist gleich, die andern werden ausgebeutet. Unter dieser Form von Wirtschaft leidet z. B. Afrika mit seinen Clans.

Gleich ist der Mensch als Mensch. Demokratie ist die heutige Form im Recht und der Politik. Wir sind alle Menschen, ob Frau oder Mann, ob reich oder arm. Im Recht hat die Gleichheit ihren Sinn.

Sowohl der Kommunismus als auch der Kapitalismus beuten unsere Erde und die auf ihr wohnenden Menschen aus. Sozial und nachhaltig muss der Mensch nur im Wirtschaften sein!

Die echte Gleichheit ist die von der Materie nicht bestimmte Gleichheit des Menschen. Es ist die Tatsache, dass jeder Mensch eine Geist-Seele besitzt. Man hat sie und ist ein aktiver Mensch. Als seelischer Mensch ist man gleich wie  jeder seelische Mensch.

Kapitalismus

Die globale Finanzkrise hat die Schwächen des Kapitalismus für alle aufgedeckt! Es ist schon viel zur Krise geschrieben worden. Milliarden Menschen leiden unter ihr. Einige jedoch haben von der Krise schon heute profitiert. Ich will die ursächlichsten Schwächen des Kapitalismus aufzeigen, aber seine Stärken im Wirtschaften nicht vergessen. Leider kommen diese Erfolge nur wenigen Menschen zu gute.

Im Kapitalismus ist die Freiheit im Geldwesen und Wirtschaften sehr wichtig. Die Freiheit ist aber nicht überall gut. Im Rechtsleben wird sie zur Willkür, im Wirtschaftsleben zur Macht des Stärkeren. Im Wirtschaften sprechen sich die Starken auf Kosten der Schwachen auch ab, obwohl dies gegen die Regeln verstösst und verboten ist.

Nur die Freiheit in der eigenen Aktivität ist gut. Die Freiheit ist eine Unabhängigkeit von der Materie. Diese gibt es im Wirtschaften nicht. Die Wirtschaft ist auf die Materie zur Bedürfnisbefriedigung der Menschen aufgebaut. Sie sollte aber nicht auf das Geld abgestützt werden. Das Geld ist nur ein intelligentes Tauschmittel. Die private Gewinnsteigerung oder noch schlimmer das Spekulieren ist eine Erfindung des egoistischen Menschen. Es wird mit dem Kapitalismus gesetzlich abgesichert. In der Demokratie wird über die Werbung, die  gleichbedeutend mit „Geld Haben“ ist, der Kapitalismus nur legitimiert, denn wir haben heute keine echte Demokratie! Das Volk stimmt so, wie es manipuliert wird. Manipuliert – man könnte ein Buch über die verschiedenen Arten von Manipulation schreiben- wird das Volk letztlich immer von Geld, das überall in der Hand einer Minderheit ist. Die Folge ist, dass wir somit, wenn wir auf die persönliche Bereicherung aus sind, nicht nachhaltig wirtschaften. Auf diese Weise geht es auf Kosten aller Menschen, aber zuerst der Armen und der Erde.

Die Freiheit brauchen wir in unserem Engagement. Im Geist  kann jeder aktiv sein. Er oder sie braucht dazu keine materiellen Ressourcen! Man hat gute Ideen und arbeitet mit seinem individuellen Geist. Man ist dann z. B. Lehrperson, Künstler, Pfarrer, Erfinder und Vieles mehr und kann sich entfalten, wie die Menschen es wollen. Dies wäre ein Ansatz für die Freiheit jedes Menschen!

Ideen und Taten von Prof. M. Yunus II

Menschliche Marktwirtschaft

Bei der menschlichen Marktwirtschaft setzt Prof. M. Yunus mit seinem sozial Business ein. Frei ist der Mensch in seiner geistigen Arbeit als Unternehmer. Gleich ist er als Mensch und sozial im Unternehmen.

Deshalb macht das Unternehmen nur Gewinn, der dem Unternehmen, d.h. allen wieder zu Gute kommt.  Es wirtschaftet nachhaltig, da unsere Erde begrenzt ist. Es gibt nur eine Erde für alle!

Dass diese Ideale auch in der Praxis funktionieren, beweist Prof. M. Yunus mit seinen Joint Ventures.

So hat er ein Grameen-Danone Unternehmen gegründet. Danone verpflichtet sich, eine kleinstmögliche Yoghurtfabrik zu bauen und verkauft sie den Angestellten, ohne zu spekulieren, zurück. Weiter kann man den Yoghurtbecher essen und es werden alle Stoffe, die den armen Menschen in Bangladesh fehlen, in den Yoghurt hineingetan.

Noch einige grosse Manager von weltbekannten Firmen wie  BASF, Veolia, Grameen waren in Berlin anwesend und stellten ihren positiven Standpunkt zur Idee des social Business dar. Addidas entwickelt einen Schuh unter einem Dolar, den sich die Armen leisten können und der viele Krankheitskeime, die über die nackten Füsse in den Körper gelangen, am Eindringen hindert. Ausführlicher und genauer wird in der Studie vom genesis institute „Genesis Studie Social Impact  Business“ geschrieben. Auch der Link zum visions summit unter Social Business zeigt einiges.