Buch-Vernissage: 29. September 2007

Die zweite Auflage ist endlich fertig. Das Buch ist auf beinahe 200 Seiten angewachsen und enthält nun zwei zusätzliche, neue Teile. Am 29. September 2007 um 17.00 Uhr findet in der Delta Schule am Hottingerplatz in Zürich (www.deltaschule.ch, Freiestr. 47, 8032 Zürich) die Buchvernissage zur neuen Auflage des ADS-Kinderbuches statt. Auch Sie sind dazu herzlich eingeladen! Wir freuen uns, auch Sie begrüssen zu dürfen…

Im Menschen offenbaren sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunftt

Im Alltagsmenschen offenbart sich vor allem die Vergangenheit. Jeder Mensch ist ein Geschöpf der biologischen Evolution und somit Träger der Vergangenheitsstrukturen. Gegenwärtig ist der Mensch in Situationen höchster Anspannung, wie z.B. im Spitzensport, als Spitzenmusiker, als Chirurg, … .In diesen Situationen wächst er über sich hinaus und erlebt ein Potenzial, dass er auf der Basis seiner Strukturen jahrelang entfaltete.

Der Mensch ist das einzige physische Wesen auf der Erde, der alle drei Zeiten in sich offenbaren kann.Die Vergangenheit zeigt sich in allen Strukturen. Unser ganzes Gegenstandsbewusstsein zeigt uns das Vergangene, die toten Bilder der Welt, die durch unseren Bewusstseinsprozess aus dem lebendigen Ganzen herausgelöst wurden.

Wenn der Mensch aufwacht, ganz gegenwärtig wird, taucht er in das strukturlose Gegenwartsfeld ein, in dem die Prozesse nicht abgeschlossen sind. Der seelisch, geistige Hintergrund der Welt wird erlebbar. Der Mensch lebt in den lebendigen Auf- und Abbauprozessen der Welt. Er lebt in der Gegenwart.

Die Zukunft kann nur aus der Gegenwart erlebt werden. Die echte Zukunft ist nicht die Fortsetzung der Vergangenheit. Die echte Zukunft sind die Prozesse, die sich aus der Zeitlosigkeit (der Ewigkeit) in die “Gegenwart” senken. Im hellen Wachzustand kann die Zukunft wie ein Klang oder ein nichtausgesprochenes Wort empfunden werden.

In der Egostruktur lebe ich getrennt von den andern Menschen. Streit ist oft die Folge.

Je besser ausgebildet meine Egostruktur ist, desto mehr Hirnverknüpfungen im Materiefeld habe ich aufgebaut und desto mehr Gedanken-,Emotions- und Handlungsmuster stehen mir im Vergangenheitsfeld zur Verfügung. Die Muster im immateriellen V-Feld werden in den Hirnverknüpfungen abgebildet. Positiv gesagt werde ich als irdischer Mensch immer individueller, da die Muster ja aus meiner speziellen Optik entstanden sind. Ein Sportler baut andere Muster auf als ein Lehrer. Meine Muster bilden die Brille, mit der ich die Welt betrachte. Ich bewege mich mit meiner Art die Welt zu erleben von den anderen immer weiter weg.Wenn ich nicht gleichzeitig die verbindenden Kräfte aus dem Gegenwartsfeld pflege, werde ich mit der Zeit mein egoistisches Leben in meiner Egostruktur getrennt von allen anderen Menschen leben. Die Egostruktur ist bemüht, sich gegen alle anderen Egostrukturen durchzusetzen, sich selbst zu erhalten und zu fördern. Für die Egostruktur ist dies ein in sich stimmiger Vorgang. Als Mensch habe ich ja mit dem Zugang zu meiner Individualität, die im G-Feld existiert, den Gegenpol zum natürlichen Egoismus. Im G-Feld sind wir alle eins. Es gibt nichts, was ich nur für mich brauche, um überleben zu können. Die Ressourcen im G-Feld sind unendlich. Es ist kein Kampf ums physische Überleben nötig. Wenn nun der Mensch seinen Ursprung vergisst, ist er ausschliesslich dem einen Pol, seiner Egostruktur, ausgeliefert. So entsteht fast zwanghaft Streit und Schlimmeres.