Einige Aphorismen zum Karsamstag

Der Karsamstag ist das Nadelör, das Nichts oder ein extremes Loslassen. Er ist die (Toten) – Stille.

Ohne Durchgang durch das Nichts kann nichts Neues entstehen. Ohne Tod (Ablegen der erstarrten oder der alten Strukturen) kann man nicht neu anfangen.

Verwandeln von alten, starren Strukturen ist immer mit einem partiellen Tod (Schmerz) verbunden.

Loslassen als nicht mehr Anhaften an alten Strukturen befreit uns.

Der Karsamstag ist der Tod des unsichtbaren Energiekörpers, deshalb ist man äusserlich allein und sieht nichts.

Karfreitag

Der Tod Christi zeigt uns, dass unser materieller Körper immer dem Tod unterliegt.

Wir wissen heute, dass die Atome und elektromagnetischen Wellen den Zerfall des Körpers überdauern. Aber die individuelle, materielle Konfiguration hört auf zu existieren. So finden wir Atome in uns, welche schon im Körper von Cäsar waren. Das individuell Menschliche gibt es für Materialisten nur während des Lebens. Nach dem Tod gibt es nur noch unindividuelle Atome und elektromagnetische Felder. Für religiöse Menschen überdauert der Geist die vom Geist geprägte Materie – den menschlichen Körper. In diesen geistigen Weltanschauungen oder Religionen gibt es verschiedene Varianten.

Einig sind sich jedoch alle Menschen, dass alle sterblich sind.

Gemeinsam statt allein

Viel Energie geht heute noch verloren, weil wir meistens unser Ego pflegen. Es geht dabei nicht um den Erfolg, sondern, dass unser Ego recht hat. Wenn wir diesen unheiligen Mechanismus durchbrechen, kommen wir gemeinsam viel schneller ans Ziel.

Wir haben als Kinder durch das Vorbild schon Vieles gelernt. Ohne die Anderen und die Erde wären wir verloren.

Es geht nicht darum, unsere Individualität aufzulösen, sondern unsere Fähigkeiten gemeinsam mit Anderen einzusetzen.

Das Geheimnis ist, dass wir mit unserem entwickelten Individuum mit anderen Individualitäten zusammen mehr leisten können als allein. Das falsche Konkurenzdenken ist nun ausgeschaltet.

Wir bilden eine konstruktive Gemeinschaft von Ich-Menschen, die nun mehr können als die Summe der Einzelnen (Teile).

Auch in der Wissenschafterkennt man, dass Zusammenarbeit zu mehr führt als der Kampf.