Jeder Mensch kann sich innerlich entwickeln. Er braucht dazu die alten Religionen nicht mehr. Wie wir gelesen haben, hat Gott in jeder Zelle jedes Menschen seine Botschaft hinterlassen. Er kann sich mit seiner eigenen Ich-Aktivität zum geistig-göttlichen Menschen verwandeln. Dann kann Gott sein wahres Ebenbild erleben.
Der verhärtete Mensch
Normalerweise ist der Mensch verhärtet oder erstarrt in seinen Gedanken und Gefühlen. Seine Bewegungen sind oft zu einer mechanischen Motorik reduziert (Kraftraum, Velofahren usw.). Vielfach zweifelt der Mensch an der Existenz Gottes. Statt lebensfördernd zu handeln, zerstört er mit chemischen Mitteln, mit vieler Technik, mit Kriegen etc. die Welt. Er zerstört sich auch durch Stress, Alkohol, Tabak und andere Drogen. Der Mensch fühlt sich als Opfer. Er wird von seinen Emotionen beherrscht und zertstört langsam mit Radioaktivität seine Erde.
Der schwärmerische Mensch
Das Gegenteil zur Verhärtung ist die seelische Auflösung. Der Mensch kann auch in den Feldern „abheben“, seine Klarheit verlieren und vom Geist schwärmen. Er wird dann zum „Esoteriker“.
Der Mensch erlebt nur die Materie mit ihren elektromagnetischen Feldern. Durch seinen materialistischen Realismus oder durch Schwärmen vom Geist bleibt er in der Materie oder in den elektromagnetischen Feldern. Er wird dadurch nicht geistig als Mensch auf der Erde.
Er bleibt bildlich gesprochen im Gefängnis der Materie oder bleibt von den elektromagnetischen Feldern gefangen, auch wenn sie so gross wie das All sind. Er kann nicht dieses All verlassen und in die Freiheit der göttlich-geistigen Welt gelangen.
Der bewegliche, offene Mensch
Der Mensch kann bewusst mit innerer Ich-Aktivität seine seelischen vier Hauptgefühle und ihre Mischung in den Geist heben: Er hat dann im Geist die Bewusstseinszustände von Glück, Vertrauen, Mitgefühl und die Potenz der Kreativität, wenn er ins physisch materielle eingreift.
Der Mensch ist in die Freiheit der göttlich-geistigen Welt gelangt, die auch auf der Erde zu finden ist, wenn er innerlich aktiv ist.
Er kann auch sein intellektuelles Denken, das in „diese“ Welt“ oder in die elektromagnetischen Felder gefallen ist, zu einem körperunabhängigen, geistigen Denken im Wachzustand in seinem physisch materiellen Körper auf der Erde verwandeln.
Er erlebt den Geist in der Materie.
Dieses Denken ist nicht mehr manipulierbar, weil wir immer im Jetzt aktiv sind. Wir würden es merken, wenn wir von aussen beeinflusst würden.
Dieses Denken ist auch ein Fühlen und Wollen.
Mit unserem Ich haben wir die Kraft zur Verwandlung des Alten. Wir können immer, wenn wir mit vollem Bewusstsein aktiv in der Gegenwart sind, neu anfangen.
Wir erleben uns als geistiges, ewiges (körperunabhängiges) Wesen. Wir haben uns durch unsere Aktivität „wiederangebunden“ (Religion) an den Geist ohne die Hilfe der Kirchen, Moscheen und Tempel.
Nun können wir eventuell schauen, welches Bekenntnis durch unsere eigene Aktivität uns am nächsten ist.
Wirken auch ohne Technik
Die materialistische Technik, die auch die unsichtbaren Wellen im elektromagnetischen Feld nutzt, lässt uns verdrängen, dass wir, wenn wir mit unserem Ich aktiv werden, geistig auch in der Materie und ihren Feldern wirken können. Dazu muss das Ich diese Welt in die geistige Welt auf der Erde heben.
Mit unserem Willen können wir viel mehr bewirken, als uns möglich scheint.
