Drei Impulse
- Impuls: Geburt von Jesus
Der Mensch besitzt einen physischen, energetischen, seelischen und geistigen Körper. Diese vier Körper des Menschen wurden an Weihnachten geboren.
Durch die heutige Lebensweise können alle Menschen nicht mehr ernährt werden. Auf der Erde herrscht Hunger, obwohl es nicht nötig wäre. Sozialität aller Menschen und Nachhaltigkeit wäre die Lösung.
- Impuls: Tod und Auferstehung
An Ostern erfolgen der Tod und die Auferstehung Jesu-Christi.
Jeder menschliche Körper muss sterben. Wir sind aber alle Kinder Gottes und leben in der geistigen Welt ewig. Als Gottes Kinder sind wir alle gleich. Deshalb wäre das Ernstnehmen der Gleichheit unserer Seelen die Lösung für unsere Probleme.
- Impuls: Wirken des Geistes
An Pfingsten feiern die Christen die Ausgiessung des hl. Geists.
Nur in Freiheit – „der Geist weht, wo er will“ – kann der Geist wirken. Deshalb ist die Freiheit für das schöpferische Denken der Menschen die wichtigste Voraussetzung. Mit dem aktiven, kreativen Denken – nicht mit dem alten, materialistischen Denken – kann die Menschheit ihre Probleme lösen.
Heutiges Bewusstsein
In unserer Zeitrechnung ist uns bewusst, dass nach Weihnachten Ostern und Pfingsten folgen. Zwei wichtige Impulse folgen noch und gestalten das Jahr rhythmisch. Die Monstranz in der katholischen Kirche weist uns darauf hin, dass die Geburt des Leibes dann erfolgte, wenn die Sonne im Laufe des Jahres am wenigsten Licht auf die (nördliche) Erdkugel schickt. Ostern bezieht den Vollmond ein. Es ist also ein bewegliches Fest. Pfingsten richtet sich nach Ostern und Weihnachten. Z. B. im Französischen spricht man von Pentecôte, dem Pfingstfest, das 50 Tage nach Ostern kommt.
Der Körper wird an Weihnachten geboren. Die Seele verbindet den Körper mit dem Geist, der an Pfingsten ausgegossen wird. So wird die Wirksamkeit des Geists durch die Seele im Körper des Menschen ermöglicht.
Diese drei Impulse haben ihr Vorbild im Leben und Sterben Christi.
Wie dies erfolgt, kann durch das Leben und Wirken von Jesus-Christus erkannt werden. Da es nur eine Sonne und einen Mond auf der Erde gibt, kann auch im religionsunabhängigen Sinn gesehen werden, dass durch Jesus-Christus der menschliche Geist (z. B. im Buddhismus usw.), die menschliche Seele (z. B. im Islam usw.), die auf der ganzen Erde vom Mond beeinflusst wird, und der menschliche Körper (z. B. in jedem Monotheismus wie im Judentum und im Materialismus) erst zusammen den Menschen ausmachen. Nur der ganze Mensch hat einen individuellen Geist oder Eigenwillen, eine Seele, mit der er denken fühlen und wollen kann, und einen Körper mit den verschiedenen Sinnesorganen und anderen Organsystemen.
Der Mensch besteht aus Geist, Seele und Körper
Diese Tatsache zeigt uns das Zusammenklingen der von den unterschiedlichen Egoismen befreiten Religionen. Auch die postmaterialistische Wissenschaft weist mit Experimenten darauf hin.
Alle Menschen sind Brüder oder in einer modernen Sprache Geschwister. Sie wurden vom selben Gott geschaffen. Der Jahrtausende dauernde alte Streit, wessen Gott der richtige sei, sollte heute angesichts der riesigen Probleme auf der Erde unwichtig werden. Die Erde als Lebensraum für den menschlichen Geist, die menschliche Seele und den menschlichen Körper muss erhalten werden. Dazu brauchen wir geistige Fähigkeiten und menschliche (Mit)-Gefühle, denn die Erde muss unsere gesunden Bedürfnisse decken können. Die künstlich wichtig gemachten Bedürfnisse kann sie heute schon nicht mehr befriedigen.
Wenn alle Menschen menschlich, d. h. sozial zusammenarbeiten, kann die Erde als Lebensraum erhalten bleiben. Wir müssen die Rettung für eine kleine Minderheit nicht auf fernen Planeten suchen, sondern unsere Möglichkeiten auf der Erde tatkräftig nutzen. Dann kann die Erde für alle Menschen den Lebensraum bilden, der fürs Gedeihen der Menschen, Tiere und Pflanzen geschaffen wurde.
Überall auf der Erde wachsen heute das Mitgefühl und die Liebe zu den Menschen und der Erde. Erkenntnisse der vielfältigen Zusammenhänge verbreiten sich sehr schnell. Das Bewusstsein steigt, dass alles mit allem zusammenhängt. Nachhaltigkeit wird immer wichtiger.
