Das Gefühl für die Zukunft
Viele Esoteriker und andere nicht nur an die Materie und ihre elektromagnetischen Felder Glaubende können spüren, was ist, aber haben nicht die Erkenntnis, ob es sich wirklich so verhält. Sie können Täuschungen unterliegen, aber fühlen auch oft die Wahrheit. Die Materialisten disqualifizieren sie oft mit dem Wort „Verschwörungstheoretiker“.
Beim Fühlen ist keine Wissenschaft möglich. Denn das menschliche Bewusstsein befindet sich noch im Traumzustand.
Die Wissenschaft vom Geist
Von Wissenschaft kann erst gesprochen werden, wenn die Probleme mit dem Denken erfasst werden. Der Mensch muss über den „Abgrund“ durch sein Denken „springen“ und den Geist draussen erleben. Dazu muss er vollkommen klar oder hellwach im Bewusstsein sein.
Die Wissenschaft vom Geist haben wir erst, wenn wir unsere Seele oder unser Denken durch Eigenanstrengung gereinigt oder geläutert haben. Wir sprechen dann vom reinen oder nicht manipulierten Denken, Fühlen und Wollen.
Die Reinigung der Seele
Dieser Akt des „Springens durch Denken“ muss individuell in Freiheit geschehen. Es muss neben dem Denken auch das Fühlen und Wollen gereinigt werden. Gleichheit im Fühlen ist ebenso wichtig wie Sozialität im Wollen. Deshalb haben wir in der Grundübung auch Übungen für das Fühlen und Wollen.
Damit der individuelle Geist oder das Ich im Körper wirken kann, müssen auch die drei Ideale gelten: Freiheit im Denken, Gleichheit im Fühlen und Sozialität im Wollen.
Die Wissenschaft vom Geist kann nur von Menschen, welche die drei Ideale leben, praktiziert werden. Nur der menschliche Geist, der dem Göttlichen folgt, kann sie auf der Erde umsetzen.
Der Mensch ist bei der Gestaltung der Zukunft mitbeteiligt.
Natürlich muss der Mensch aufgewacht sein, damit er mit vollem Bewusstsein seines Ichs wissenschaftlich handeln kann.
Dann erst kann der Mensch beurteilen, ob es sich um Verschwörungstheorien handelt und was der Wahrheit entspricht.
Andere Charakterisierung
Man kann auch sagen: Im Aussen gelangt man vom Fühlen zum Denken.
Wir gehen aktiv vom Fühlen und den Emotionen ausserhalb des Körpers zum nicht manipulierten Denken ausserhalb des Körpers.
Mit dem nicht manipulierten Denken, das auch ein Fühlen und Wollen ist, kann eine Wissenschaft vom Geist erarbeitet werden.
Diese Wissenschaft kann auch Delta Dynamik genannt werden.
Rudolf Steiner gründete eine Geisteswissenschaft oder Anthroposophie schon vor ca. 100 Jahren. Viele Anthroposophen trugen und tragen heute immer noch mit ihrem Verhalten dazu bei, dass sie keine Wissenschaft blieb, sondern eine Sammlung von erstarrten Inhalten durch die Menschen wurde, die auch als anthroposophische Dogmen zum Teil zu Recht und zum Teil zu Unrecht bezeichnet werden.
Überall, wo durch eigenes, lebendiges Denken die Inhalte nicht erstarren, ja sogar neu belebt werden, tragen sie zur Gesundheit der Menschen bei.
Die Zukunft und die Welt der Verstorbenen
Wenn man aus dem physischen sichtbaren Körper hinausgeht und sich nur noch im unsichtbaren Lebens- oder Energiekörper befindet, ist der Mensch in der zweidimensionalen Lebenssphäre, die aus dem Umkreis zum irdischen Menschen strömt.
Der Mensch hat den festen Boden verlassen und ist in der flüssigen Sphäre der Gefühle.
Er findet keinen Halt mehr in den festen Mustern.
Heute
Heute sprechen viele Menschen von Astralflügen, da der Mensch nicht mehr an die Materie gebunden ist. Auch Nahtoderlebnisse finden in dieser Sphäre statt.
Mittelalter
Im Mittelalter malte ein Künstler den Erzengel Michael auf einem zweiköpfigen Drachen stehend. Sein Blick ist nicht auf den Drachen, sondern in die Unendlichkeit gerichtet. Der Boden ist zum zweiköpfigen Drachen geworden und schwankt. Ganz im Gegensatz dazu steht Erzengel Gabriel – der Verkündigungsengel – auf der festen Erde und liest aus einer Schriftrolle – ein Zeichen der Vergangenheit – vor.
Die Menschen im Mittelalter rechneten noch mit der realen Existenz von geistigen Wesen, die bei uns Engel genannt wurden. Der Mensch war ein geistig individuelles Wesen, das auf der Erde lebte, um sich zu entwickeln. Es war für sie selbstverständlich, dass es eine Zeitumkehr gab, nur hatte die Mehrheit kein Wissen dafür:
Links ist die Vergangenheit. Rechts strömt die Zukunft auf die Gegenwart zu.

Der Mensch im Seelenmeer
Die Grundübung hilft, wenn der Mensch in die flüssige Sphäre, die auch die Welt der Gefühle ist (Gefühle tauchen aus dem Seelenmeer auf und ab!), kommt, sich zu stabilisieren.
Sehr wichtig ist die Offenheitsübung aus der Grundübung: Der Mensch ist bereit für alle Möglichkeiten, die aus der Zukunft kommen. Er erlebt sich als Wesen, das die Zukunft durch eigene Willenstaten im Geist im göttlichen-menschlichen Sinne beeinflussen kann.
Die Zukunft strömt vom Umkreis auf uns zu.
In dieser Welt, die von aussen auf uns zukommt, leben auch die verstorbenen Menschen und andere geistige Wesen, Wenn wir unsere Gefühle zum Geist oder zu Gedanken mit unserem hellwachem Ich transformieren können, können wir in die nahe Zukunft schauen.
Die Toten und andere geistige Wesen können durch ihre Impulse unser Leben unterstützen.
Wenn wir aufgewacht sind, können wir uns bewusst ihrer Hilfe sein. Denn sie leben schon dort und sehen, was sich in unserem irdischen Leben noch verwirklichen will.
Die Impulse Freiheit, Gleichheit und Sozialität kommen von weiterentwickelten, geistigen Wesen. Sie werden meistens als Engel bezeichnet.
Der Zeitstrom
Es ist nötig, dass wir uns nochmals mit den Geheimnissen der Zeit vertraut machen.
Die Zeit ist am Anfang klar. Doch je mehr man darüber nachdenkt, desto mehr Fragen wirft sie auf.
Die Wissenschaft vom geistigen Menschen oder vom Geist
Eine Wissenschaft vom Geist, die der Welt nicht nur Materie und elektromagnetische Felder zugrunde legt, rechnet auch mit dem Menschen als geistig-seelisches Wesen.
Wir alle erfahren täglich in unserem Leben:
- Die Zeit verläuft unterschiedlich schnell.
- Es gibt auch eine Zeit der Gefühle, die umgekehrt verläuft: Sie kommt aus der Zukunft uns entgegen. Ihre Richtung ist umgekehrt der materiellen Zeit aus der Vergangenheit.
Beispiel zu 1:
Für ein Kind geht die Zeit viel langsamer. Vielleicht erinnerst du dich an Weihnachten. Wie lange musste man als Kind warten, bis endlich die Geschenke aufgemacht werden konnten. Als Erwachsener geht die Zeit vor Weihnachten allzu schnell vorbei. Normalerweise hat man kaum Zeit, um alle Geschenke zu kaufen. Die Weihnachtszeit ist heute für den Erwachsenen meistens zum Stress geworden.
Beispiel zu 2:
Das Gefühl der Erwartung eines Geschenks zeigt uns, dass das erwartete Ereignis immer näherkommt. «Noch vier Wochen, noch fünf Tage, noch drei Stunden, noch zwei Minuten, jetzt kann es geöffnet werden.»
Wenn wir nicht nur die halbe Welt, sondern die ganze Welt beschreiben wollen, müssen wir die Zeit sogar als Kreuz, das wir durch unsere innere Tätigkeit bewusst in einer senkrechten Ebene aufgerichtet haben, betrachten.
Das Zeitkreuz oder das Ich
In unserer Seele erleben und erkennen wir mit unserem individuellen Geist oder Ich, dass die Zeit durch vier Richtungen auf der Erde dargestellt werden kann.
Wir gelangen vom Zahlenstrahl zur lebendigen Zeitebene und richten diese noch senkrecht im Raum auf.
Seelisch leben wir nur in zwei Dimensionen: Oben, unten, links, rechts oder oben, unten, vorne, hinten.
Wir befinden uns im dreidimensionalen Raum, können aber unsere Empfindungsebene auch um 90 Grad drehen.
Die seelische Ebene
Ein Zeitstrom kommt von links aus der Vergangenheit, ein anderer von rechts aus der Zukunft. Die beiden Ströme treffen sich im Jetzt und bilden einen Wirbel.
Die geistige Ebene
Ein weiterer Zeitstrom kommt von oben aus der ewigen Gegenwart und trifft auf den Zeitstrom von unten aus der die momentanen Gegenwart und bildet einen zweiten Wirbel.
Die beiden Wirbel treffen sich im menschlichen Herzen.
Die Zeit verläuft nicht mehr nur in der seelischen Ebene, sondern der Mensch kann sie durch innere Aktivitäten aufrichten. Dann kommt die Zeit von oben nach unten und von unten nach oben. Als Mensch stehen wir senkrecht im dreidimensionalen Raum. Wir haben die geistige Ebene zusätzlich zur seelischen, horizontalen Ebene durch unsere Aufrichtkraft erworben und befinden uns nur beim Schlafen in der Horizontalen.
Die vier Zeitströme bilden im Treffpunkt oder im Herzen den Ich-Punkt des Menschen auf der Erde.
Ebenfalls ist das Ich auch draussen, im Umkreis des Körpers.

Die vier Pfeile kommen aus dem Unendlichen oder dem ewigen Geist oder Ich des Menschen im Null-Dimensionalen – aus den unendlich entfernten Weiten des Weltalls -.
Die Tiere als göttliche Wesen befinden sich meistens in der seelisch horizontalen Ebene, da sie kein individuelles, ewiges Ich-Wesen sind. Sie haben eine göttliche Seele, aber keinen individuellen, ewigen Geist, der in der Senkrechten lebt (Tiere, die aufrecht gehen, haben keine senkrechte Wirbelsäule).
Da das Ich des Menschen sich auch draussen befindet, ist es überall anwesend. Wenn sein Bewusstsein im Äusseren erwacht, wird es auf der Erde ohne Stabilisierungsübungen hin und her gerissen.
Die Stablisierungsübungen sind draussen oder im Reich der Verstorbenen oder in der Zukunft sehr wichtig, wenn der Mensch im Seelischen den festen Boden unter den Füssen verliert, aber noch auf der Erde lebt!
Corona-Krise: Demokratie erstarrt wird zur Diktatur
Was bedeutet Freiheit, Gleichheit und Sozialität in der Corona-Krise?
Freiheit:
Die Freiheit muss man stets verteidigen (der Mensch muss aktiv sein), sonst rutscht man sehr schnell in eine Diktatur. Freiheit ist wesentlich, dass wir selbst denken können, wie wir die Krise zu beurteilen haben. Dazu müssen wir uns auf wissenschaftliche Quellen stützen. Befehle von oben, die nicht wissenschaftlich begründet werden können, machen unsere Demokratie sehr schnell zur Diktatur!
Gleichheit:
Jeder Mensch ist ein Geschöpf Gottes. Alle Menschen haben dieselben Rechte. Den Rechtsstaat darf man nie auflösen und eine Diktatur errichten. Auch Argumenten der Gesundheit dürfen auch nicht dazu gebraucht werden.
Sozialität:
Man muss sich zuerst in Freiheit überlegen, welche Gruppen vor den Anderen geschützt werden müssen. Alle zu Hause zu lassen, ist unsinnig und entspricht einer Diktatur. Die Versammlungsfreiheit und viele andere Rechte werden aufgehoben. Kleine Betriebe werden zerstört, weil wir nicht solidarisch sind.
Alle Menschen müssen die Ressourcen teilen. Keiner darf menschunwürdig leben.
Heute ist die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens ein möglicher Weg dazu.
Diese Ideale stehen auch nicht im Widerspruch zu einer christlichen oder moralisch-menschlichen Gesellschaft. Vielmehr leben wir auch in einer Demokratie nach ihnen.
Jedes Ideal gilt in einer eigenen Welt. Auf der Erde sind die Abbilder aller Welten im menschlichen Körper zu finden. Daher gelten auf der Erde für die erwachsenen Menschen alle Ideale.
Die Kinder sollen bei Erwachsenen aufwachsen können, die nach den drei Idealen leben und als Vorbilder wirken können, wenn ihre Gesundheit optimal gefördert werden sollte. So wird ihr Immunsystem auch gestärkt. Sie sind dann nicht anfällig auf eine Krankheit, bei der man den Corona-Virus finden kann.
Man kann nicht für die Freiheit des menschlichen Geistes sein, ohne die Gleichheit der menschlichen Seelen und die Sozialität für die menschlichen Körper zu beachten.
