Sechster Teil: optimales Lernen
HPD on 02 Feb 2014
Sinnesbeschreibung
Die zwölf Sinne
1. Individualitäts-Sinn
Es wird die Wirkung des Ichs oder des Deltas im Körper des Anderen durch die elektromagnetischen Felder sinnlich- mit dem unsichtbaren materiellen Körper – wahrgenommen.
2. Gedanken-Sinn
Es werden die gefühlsgesättigten und willenshaften Gedanken des Anderen in den elektromagnetischen Feldern sinnlich – mit dem unsichtbaren materiellen Körper – wahrgenommen.
3. Sprach-Sinn
Es wird der gedankliche Inhalt der „Sprachgeräusche“ des Anderen in den elektromagnetischen Feldern sinnlich – mit dem unsichtbaren materiellen Körper – wahrgenommen.
4. Gehör-Sinn
Es werden alle möglichen menschlichen, tierischen, natürlichen und technischen Geräusche sinnlich – mit dem materiellen Körper in der Luft – wahrgenommen.
5. Wärme-Sinn
Es werden alle möglichen Wärmezustände in der Materie und den Feldern sinnlich – mit dem materiellen Körper – wahrgenommen.
6. Seh-Sinn
Es werden alle möglichen Bilder der Umgebung durch die elektromagnetischen Felder sinnlich – auch mit dem sichtbaren materiellen Körper – wahrgenommen. Weil die elektromagnetischen Reize unser Gehirn und unseren ganzen Körper verändern, haben wir den Eindruck, dass die Bilder in uns sind, obwohl die gesehenen Wesen und Objekte ausser uns sind. Durch rhythmisches Wechseln der Wahrnehmung der Materie und der elektromagnetischen Felder „gelangen“ sie in uns.
7. Geschmack-Sinn
Es werden alle möglichen Geschmacksarten in der Materie und den Feldern sinnlich wahrgenommen.
Bsp. Kaspar Hauser wurde am Anfang seines „zivilsatorischen Lebens“ betrunken, obwohl die Weinflasche noch verkorkt war. Sein Geschmackssinn und sein Körper waren so empfindlich, dass er sogar durch Wirkung des Alkohols in den Feldern beeinflusst wurde.
8. Geruch-Sinn
Es werden alle möglichen Gerüche in der Materie und den Feldern sinnlich wahrgenommen.
Bsp. Man kann heute die Parfumeure, die mit ihren geschulten, empfindlichen Nasen neue Düfte kreieren, durch spezielle Spektroskope, mit welchen die Felder analysiert werden können, ersetzen.
9. Gleichgewicht-Sinn
Es werden alle möglichen Gleichgewichtszustände in der Materie und den Feldern sinnlich – mit dem sichtbaren materiellen Körper – wahrgenommen.
Bsp. Wenn der Mensch ohne momentane mechanische oder chemische Beeinflussung des Körpers (Karussell, Alkohol usw.) schwindlig oder schwankend ist, können seine unsichtbaren Körper nicht „normal“ mit dem physischen Körper verbunden sein. Diesen Zustand empfindet der Mensch als Schwindel oder Schwanken. Mit seinem Willen kann er erreichen, dass die Anderen nichts bemerken.
10. Eigenbewegungs-Sinn
Es werden alle möglichen Bewegungen des eigenen Körpers sinnlich – mit dem sichtbaren materiellen Körper -wahrgenommen.
Die Bewegungszustände der Anderen und der Welt können durch den Seh- und andere Sinne wahrgenommen und mit dem Denken eingeordnet werden.
11. Lebens-Sinn
Es werden alle möglichen „Lebenszustände“ des eigenen Körpers sinnlich – mit dem materiellen Körper – wahrgenommen wie z. B. Ernährungszustand, Gesundheit, Schmerzen usw.
Bsp. Vor dem Ausbruch einer Grippe können die Knochen schmerzen und gewisse Regionen der Haut überempfindlich sein.
12. Tast-Sinn
Es werden alle möglichen Oberflächen sinnlich – mit dem materiellen Körper – wahrgenommen.
Folgen aus der Sinneslehre:
Da alle materiellen Gegenstände auch in den elektromagnetischen Feldern ihre Wirkung haben, kann auch erklärt werden, weshalb ein homöopathisches Medikament mit einem Holzlöffel genommen werden und nicht neben einem chemischen Mittel aufbewahrt werden sollte. Ebenso kann begriffen werden, dass Formen einen Einfluss auf den Menschen haben (Bauten, eine Rasierklinge wird unter einer Pyramidenform geschärft usw.).
Der Mensch ist überall. Er durchdringt alles. Es ist nur eine Frage seiner Beziehungen, ob er mit jemandem oder etwas verbunden ist. Im besten Fall kann er seine Verbundenheit mit seinen Sinnen oder seinem Geist ohne Körper wahrnehmen. Der Mensch ist deshalb auch Bürger des ganzen materiellen Weltalls, also auch physisch materiell unendlich. In der geistigen Welt kann nicht von unendlich gesprochen werden, weil die Dimension des Raumes fehlt. Der Mensch ist eine Qualität, also auch Raum und Zeitlos. In fast allen heiligen Schriften kann gelesen werden, dass er von Gott geschaffen wurde und ewig ist.
Die sinnlichkeitsfreie Selbstwahrnehmung
Die eigenen Gedanken-, Gefühls- und Willensstrukturen können auch in den Feldern wahrgenommen werden, werden aber durch die Selbstwahrnehmung ohne körperliche Sinne viel besser direkt und nicht als Wirkung in den Feldern selbst erlebt und gesehen.
Es können aber in den Feldern und der Materie auch die Geräusche und Ausdünstungen des eigenen Körpers, der eigene Bewegungszustand, der eigenen Gesundheitszustand usw. wahrgenommen werden. Alle sinnlichen Wahrnehmungen werden in den Feldern und/oder der Materie gemacht. In diesem Sinne gehört unser Körper auch zur Aussenwelt. Denn unsere Wirkungen erstrecken sich nicht nur in die sichtbare Materie, sondern auch in die unsichtbaren elektromagnetischen Felder. Die Materie kann ja auch mit einem Feld beschrieben werden. So kann die Materie des Körpers bekanntlich auch als elektromagnetisches Feld angesehen werden und wird vom Menschengeist mitgeformt. Der Körper wird wie die materielle Welt vom Menschen bearbeitet.
Der eigene Wesenskern lebt aber nicht nur in den Feldern. Er ist übersinnlich, also jenseits der Sinneswahrnehmung. Er wird daher auch in der geistigen Welt gefunden. Deshalb ist das aktive Denken eine übersinnliche Tätigkeit bei der noch keine Bilder gesehen werden. Mit heutigen Worten kann auch von der intrinsischen Motivation, die nur mit aktivem Denken möglich wird, gesprochen werden. Das Wahrnehmen der Gedanken, Gefühle und Willensimpulse des Anderen ist jedoch ein sinnliches Aufnehmen der Veränderung der Felder, weil der Mensch auch in den Feldern, nicht nur in der sichtbaren Materie lebt. Die Felder (Macht usw.) und die Materie (Besitz) motivieren den Menschen extrinsisch.
Das eigene Denken, Fühlen und Wollen formt sein geistiges, ewiges Individuum. Es wird nur ihm selbst bei einer Selbstentwicklung ohne sinnliches Wahrnehmen sofort klar. Ein anderer Mensch oder eine Maschine kann sein Denken nie wahrnehmen. Nur die Gedanken- und Gefühlstrukturen können durch den Computer aufgezeichnet werden. Der Kern des Menschen kann nie überwacht werden. Erst wenn er das Feld strukturiert, also in der Welt wirksam wird, kann er sinnlich oder maschinell wahrgenommen werden. Deshalb muss zwischen eigenem Denken, Fühlen und Wollen und den wahrnehmbaren Veränderungen in den Feldern und der Materie unterschieden werden. Das Denken, Fühlen und Wollen gehören eben zu den inneren Fähigkeiten, die der Mensch schon auf die Erde mitbringt.
