Als die Menschen eine Institution zum bewussten Lernen gründeten, wollten sie das natürliche Lernen in der Familie, im Stamm, … durch ein Lernprogramm, das nur eine Schule anbieten konnte, ergänzen. Das „Taining on the Job“ wurde durch einen Lehrplan ergänzt. Der wirtschaftliche Fortschritt wurde dadurch möglich und die Grundlage zur Freiheit gelegt.
Heute ist die Schule meistens eine wissenschaftlich verfeinerte „Dressuranstalt“. Sie dient meistens der Anpassung der Menschen an das bestehende System. Mit dem wirtschaftlichen Fortschritt wird die Freiheit immer mehr eingeschränkt.
Wenn die Menschheit auf diesem Weg weiterschreitet, hilft auch die Schule am geistig-seelischen Tod mit, der auch in den körperlichen Tod einmünden kann. Die Personen werden nur noch als menschliche Roboter funktionieren und eine grosse manipulierbare Masse bilden.
Karfreitag und Schule: Tod
Das Individuum – die ewige Entelechie – wird immer mehr aus ihrem Körper getrieben und kann ihn immer schlechter ergreifen. Die Angst vor dem Versagen bestimmt hauptsächlich das Leben. Der Druck in der Schule wächst. Es wird oft nur noch freudlos oder mit Angst für Noten und Diplome gelernt.
Dadurch werden bei Vielen nur noch die Funktionen des Stammhirns aktiviert. Dann bestimmen ausschliesslich die tierischen Anteile den Menschen. Er wird aus seinem Grosshirn verdrängt, ist dezentriert, unmenschlich und reagiert auf die Umwelt mit
Angriff ( Aggression , Vandalismus, Gewalt, …)
Flucht (Autoaggression, Selbstzerstörung, Suizid, Depression, Syndrome wie AD(H)S, …)
Erstarrung (Lethargie, Lernblockade, kein Wille, Trägheit, Interesselosigkeit, …) .
Das Schulsystem stirbt so ab. Die gutgemeinten Schulversuche zögern den Tod nur hinaus.
Karsamstag und Schule: Leben im Totenreich
Schon immer gab es neben der grossen Strömung, die den Tod verursacht, eine unsichtbare Entwicklung in der Schule. Als Reformpädagogik kam sie auf die verschiedenste Art an die Oberfläche. Es konnte durch sie aber die Gesellschaft nur minimal verändert werden.
Im sichtbaren Schulsystem geschieht nichts Nachhaltiges.
Ostersonntag und Schule: Auferstehung
Heute wird auf allen Gebieten der menschliche Geist wieder entdeckt.
- Alles wird unter dem Gesichtspunkt der Aufmerksamkeit betrachtet.
- Immer mehr Menschen üben systematisch, ihre Aufmerksamkeit zu steigern.
- Der menschliche Wille kann mehr bewirken, als bisher angenomen wurde.
- Es entsteht auch in den Schulen eine immer weiter um sich greifende Bewegung , die im Jetzt leben will. Beweglichkeit, Gegenwärtigkeit und Freude sind ihre grossen Ziele.
Es kann von den Schulen der Zukunft, die heute geformt werden, gesprochen werden:
- Lernen mit Freude wird ermöglicht
- Potenzialentfaltung wird gezielt gefördert
- Freiheit und Liebe sind die Grundlage alles Tuns
- Menschengemässe Pädagogik wird eingesetzt
- Keine Noten zur statistischen Absicherung werden verwendet
- Kopf (IQ), Herz (EQ) und Hand (?) sind wichtig
- Alle Hirnteile werden positiv genutzt und weiterentwickelt
- keine Assoziationen, Emotionen und maschinelle Motorik werden gepflegt
- künstlerische Methode beim Denken, Fühlen und Bewegen wird eingesetzt
- Lehrer sind nicht mehr nur Wissensvermittler und Erzieher, sondern vor allem Potenzialentwickler
- Lehrer sind lernende Menschen, die sich gezielt weiterentwickeln
- Schulen haben klare Rahmenbedingungen
- In den Schulen liegt der Schwerpunkt beim sozialen Lernen
Die Fehlleistungen der Gesellschaft sind heute offensichtlich. Neue Formen, auch Schulformen, werden intensiv gedacht und im Kleinen geübt. Auch z. B. die Hirnforschung bestätigt, dass Angst und Stress uns beim Lernen hindern. Das Hirn entwickelt sich nur weiter, wenn der Mensch es will. Potentialentwicklung ist ein Muss.
Es liegt nun an den Fähigkeiten der Lehrer und den Wünschen der Eltern, wie schnell zukünftige Schulen, welche die Potenzialentfaltung ermöglichen, entstehen.
