Dogmen
Sie verhärten den Menschen. Er wird besserwisserisch, stützt sich auf die Meinungen von Generationen erfahrener Fachleute, die es so oder so gemacht haben. Dogmen verunmöglichen den Lernfortschritt und geben eine falsche Sicherheit.
Bsp. Hartes Durchgreifen bei Pflanzen (viel abschneiden) und bei Kindern (schmerzhafte Massnahmen, die Angst und Schrecken verbreiten) ist und war nie gut!
Beweglichkeit – keine Willkür
Freude und Begeisterung am Beruf sind die besten Voraussetzungen, um ein guter Lehrer zu werden.
Der Lehrer muss wie alle Berufsleute das spezielle Kind erleben, genau studieren, das Echo auf seine Massnahmen prüfen usw., um nicht in Vorstellungen, die als Vorurteile sich fixiert haben, zu verbleiben. Gehört eine Massnahme zu einem pädagogischen Gesetz, muss der Lehrer es trotzdem individuell auf seinen Schüler im Jetzt anwenden. Er muss darauf achten, dass er ins Herz-Bewusstsein kommt und offen, liebevoll und logisch wird. Er muss seine Person mit allen Egoismen in diesem Moment loslassen, um seine Massnahme nicht zu verfälschen.
Es geht jetzt nicht um ihn, sondern um den Schüler!
Nicht jede Massnahme, auch wenn sie im Allgemeinen richtig ist, ist bei jedem Schüler gleich angebracht. Denn jeder Schüler hat einen anderen Hintergrund (Erziehung), eine andere Vererbung (Genetik) und einen eigenen Kern. Es gibt keinen Menschen, der genau gleich wie ein Anderer ist. Sogar eineiige Zwillinge, die in der gleichen Familie aufgewachsen sind, unterscheiden sich in ihrem innersten Wesen.
Der beste Lehrer für einen Lehrer ist das sich entwickelnde Kind.
