Die Tiere sind Wesen mit einer Seele. Sie empfinden Schmerzen und haben Freude. Im Gegensatz zu den Menschen sind sie nicht selbstbewusst. Sie können z. B. nicht über sich nachdenken, haben die Zeiten nicht zur Verfügung und können sich nicht an ihre Vergangenheit erinnern, wenn sie es wollen. Ihre Erinnerung erfasst sie instinktmässig. So kann sich ein Elefant noch nach Jahrzehnten rächen, wenn der Wärter, der ihn schlecht behandelte, auftaucht. Alles, was ein Mensch mehr als ein Tier kann, ist Zeichen seines individuellen Geistes.
Der Mensch ist aber auch ein seelisches Wesen. Die Gesetze, die bei Tieren berücksichtigt werden müssen, sind auch bei der Erziehung des Menschen wichtig.
Bewegung, rhythmische Rituale und gute Gefühle lassen den Menschen gedeihen.
Konsequente Handlungen, logische Gedanken und ein gutes Vorbild sind massgeblich.
Der Mensch sollte nicht nur dressiert werden, aber der klare Rahmen ermöglicht ihm, dass er gute Manieren lernt. Als Erwachsener kann er sie in Freiheit umschmelzen und die behalten, die er gutheisst. So kann er eine für ihn entsprechende Religion wählen, Manieren durch bessere ersetzen usw.
