Der „Einprägevorgang“ und die vier Gedächtnisarten
Was ist Lernen?
Wenn die wichtigsten Eigenschaften der vier Körper gekannt werden, kann jeder Sinn bewusst geschult werden. Gleichzeitig werden die verschiedenen Geschwindigkeiten der vier Körper und die vier Gedächtnisarten, die beim Lernen eine grosse Rolle spielen, kennen gelernt und bewusst eingesetzt.
Lernen ist immer der Weg, der mit der Ausbildung des Langzeitgedächtnisses aufhören kann. Etwas, das nicht Wert ist, lange im Gedächtnis zu bleiben, wird nur im Kurzzeit- oder maximal im Mittelzeitgedächtnis behalten oder nach der Wahrnehmung sofort vergessen.
Der Körper wird aber von allem, das aufgenommen wurde, auch dem unbewusst Wahrgenommenen, geprägt. Viel Erfahrenes kann nicht bewusst erinnert werden und Traumas und unbekannte Abneigungen auslösen.
Alle Sinne müssen auch in der Schule differenziert ausgebildet und geschult werden, damit die Welt möglichst gut wahrgenommen werden kann. Ohne gut ausgebildete Sinne kann der ganze Körper nicht genügend stark positiv geprägt werden. Wenn auf die vier Punkte im Schulrahmen geachtet wird, kann das mit den Sinnen und dem Denken Erfasste in die Erinnerung übergeführt werden.
Das Gedächtnis, das bewusst „abgerufen“ werden kann, ist eine typisch menschliche Eigenschaft. Es braucht dazu auch das individuelle Denken im „Raum“ des Selbstbewusstseins.
Denn ohne individuelles geistiges Denken, das immer von Gefühlen und Willensimpulsen durchdrungen ist, nimmt der Mensch nichts wahr und kann sich nichts merken. Deshalb muss auch immer die Fähigkeit des lebendigen, beweglichen Denkens, das mit Gefühlen gesättigt, willenshaft bildlos oder bildähnlich ist, geschult werden.
