Das Leben auf der Erde I

Die Erde ist die sichtbare, geistige Welt mit dem Einfluss des Negativen.

Im Leben auf der Erde lernt jeder Mensch durch das Leben. Je nach Bewusstseinsstand kann der Mensch das spirituelle Bewusstsein anstreben und sich ihm entsprechende Hilfen suchen. Das können andere Menschen sein, die durch ihr Vorbild wirken, die in ihren Filmen und Schriften ihren Weg schildern oder andere Mittel einsetzen.

Auf der Erde kann der Mensch das Positive und Negative mit seinen Sinnen und der Technik wahrnehmen und sich seine Gedanken dazu machen.

Göttlich ist: Dankbar zu sein, dass man lebt. Immer das Positive in allem sehen. Dieses Positive ist nicht das Verdrängen des Negativen.

Man konstatiert die Misststände auf der Erde, lässt sich von ihnen jedoch nicht negativ beeinflussen. Man hat also keine rosasote Brille auf. Aus allem kann man lernen und das machen, was man kann. Man wird durch seinen oft gebrauchten „Zweckpessimismus“ nicht zum Diener des Anti-Göttlichen und verschlimmert noch die negativen Zustände.

Volles Vertrauen ins Göttliche und Leben in der Gegenwart, damit Gott mitwirken kann, heisst das Göttliche ernst nehmen.

Religionen können mit ihren Festen, Bräuchen und Ideen dem Menschen den Weg zum Geist weisen. Sie bergen aber immer die Gefahr, die einzig richtige Wahrheit zu vertreten und als Sekte die anderen Menschen zu diffamieren, zu bekämpfen und in letzter Konsequenz zu töten.

Alle Religionen dienen im Positiven – wie das Wort schon sagt – der Wieder-Anbindung an den Geist.

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