Im christlichen überreligiösen, nicht kirchlichem Sinn, können wir das Denken im Pfingsterlebnis, das Fühlen im Ostererlebnis und das Wollen im Weihnachtserlebnis verwandeln. Die christlichen Feste bieten für die Menschen, die im „westlichen Abendland“ aufgewachsen sind, einen guten Rahmen. Wir erleben Gott als Heiligen Geist, Sohn und Vater.
Natürlich können wir uns im Laufe des ganzen Jahres darum bemühen, unser Ego zum im Leben eingreifenden Ich zu verwandeln. Unser Ich lässt sich in diesen Phasen nicht mehr von den subjektiven Gedanken, Wünschen und Willensimpulsen manipulieren.
Mit dem verwandelten Denken – ohne den Einfluss der Egostruktur -, denken wir die Wahrheit, mit dem verwandelten Fühlen – ohne den Einfluss der Egostruktur – geben und empfangen wir Liebe und mit dem verwandelten Wollen – ohne den Einfluss der Egostruktur -, wollen wir das Gute. Die Egostruktur können wir in jeder Religion überwinden und die damit verbunden Erlebnisse haben. Die Namen und Techniken, die zur Wahrheit, Liebe und Güte führen, werden oft anders bezeichnet.
Jeder Mensch kann auch das Wahrnehmen auf der Erde mit Aufmerksamkeitsmeditationen verwandeln.
Er erlebt sich dann als ewige geistige Individualität, die nur auf der Erde einen strukturierten Körper „bewohnt“, wird aber von seiner Egostruktur nicht mehr beeinflusst.
