Denken ohne Drogen als erste höhere Wahrnehmung

Im letzten Beitrag haben wir gesehen, dass Drogen durch Beeinflussung des Körpers das Wahrnehmen verändern können.

Höhere, geistige Wahrnehmung

Wenn wir beim Denken alle „Trübungen“ des Bewusstseins reinigen¹, machen wir mit unserer inneren Aktivität eine körperunabhängige, höhere oder geistige Wahrnehmung.

Eine höhere Wahrnehmung² entsteht nur solange, wie wir innerlich aktiv sind.

Beim Denken ohne Hirn (körperfrei) sehen wir noch keine Bilder, sondern «nur» Gedanken.

Dieses Denken ist auch ein Fühlen und Wollen³.

Diese Gedanken können in vier Hauptgedankengruppen eingeteilt werden. Die Gedanken sind von uns gewollt und auch von Gefühlen durchdrungen.

Normale sinnliche Wahrnehmung

Wenn wir unsere innere Aktivität bewusst beenden, nehmen wir nichts Höheres mehr wahr. Die normalen Sinneswahrnehmungen und unser körperabhängiges Denken setzen wieder ein.

Verfälschte, sinnliche Wahrnehmung

Wir können unsere Wahrnehmung mit Drogen und Anderem verfälschen, verdeutlichen, verlängern …, sind aber immer von ihrer Wirkung abhängig.

Weil wir bei der höheren Wahrnehmung zwar im Körper auf der Erde sind, aber von ihm nicht mehr beeinflusst werden, können auch Drogen dieses höhere Bewusstsein nicht mehr manipulieren.

Drogen sind körperlich-materielle Substanzen, die keine Wirkung auf dieses geistige Bewusstsein haben. Sie können höchstens erreichen, dass wir gar nicht in unsere gewollte Eigenaktivität kommen und unser Bewusstsein nicht klären können. Denn jede Droge vermindert unser Bewusstsein. Wir können nicht mehr sauber denken, unser Fühlen wird von der Droge stark beeinflusst und wir fühlen uns für nichts verantwortlich.

Drogen verursachen einen vom Körper abhängigen Bewusstseinszustand.

Drogen können nie zu einer höheren Wahrnehmung führen, denn sie binden uns noch mehr an den materiellen „Ego-Körper“ und die unsichtbaren „Ego-Wellenkörper“.

¹ Siehe Delta Dymamik: Übungen
² Weitere höhere Wahrnehmungen sind die aktive Imagination, die Inspiration und die Intuition, in denen wir die ewigen Wesen als Bilder, Töne und ihren Kern wahrnehmen.
³ Diese Gefühle können wir auch als hellbewusstes Fühlen bezeichnen. Unsere innere Aktivität verwandelt die vier Hauptgefühle Freude, Angst, Traurigkeit und Wut zu einem geistigen Bewusstseinszustand, in dem wir Glück, Vertrauen, Mitgefühl und die Fähigkeit in die physische Welt nach eigener Absicht eingreifen zu können, empfinden. In diesem geistigen Bewusstseinszustand sind die vier Hauptgedankengruppen von den verwandelten Hauptgefühlen durchdrungen. Alles ist zusätzlich noch von der Verantwortung für die ganze Welt im Wollen getragen.

 

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