Schlaf und Wachen
Beim Einschlafen verlieren wir meistens unser Bewusstsein.
Unsere Seele und unser Ich-Wesen verlässt seinen lebenden Körper, der im Bett schläft.
Wir befinden uns mit unserer Geist-Seele in den geistigen Welten. Normalerweise können wir uns nicht an diese Zeit erinnern, weil unsere Geist-Seele noch zu wenig geschult ist, ihr Bewusstsein aufrecht zu erhalten. Erst wenn der Mensch auf der Erde in seinem physisch materiellen Körper seine Geist-Seele hellwach erlebt, kann er auch in der geistigen Welt sein hellwaches Bewusstsein aufrechterhalten.
Der aufgewachte, geistige Mensch schuf sich sein hellwaches Bewusstsein auf der Erde durch seine innere Aktivität selbst. Daher bleibt sein helles Bewusstsein auch ohne Materie in der geistigen Welt erhalten.
Aufwachen
Jeden Morgen beim Aufwachen oder bildlich gesprochen beim Einziehen in die irdische Wohnung bewahrt uns Michael oder die geistig göttliche Welt, wenn wir hell wach sind, vor dem Hinabgleiten ins Reich der Täuschung, Manipulation oder der anti-göttlichen Kräfte.
Unser Körper wird auch unsere irdische Wohnung oder der Tempel Gottes genannt.
Wir können aber ohne unser helles Bewusstsein blitzartig in den Abgrund oder die elektromagnetischen Felder gezogen werden und erleben den Tag als Egoist.
Als Egoist suchen wir den Spass, haben unterschwellig Panik, Depressionen und Zerstörungswut.
Der hellwache Mensch
Beim Aufwachen im Körper sind wir zuerst tief unbewusst in der Sphäre der nullten Dimension, wenn wir das durchgehende Bewusstsein noch nicht haben oder behalten können.
Wenn wir hellwach sind – den Körper in allen Dimensionen ganz durchdrungen haben -, fühlen wir uns glücklich, vertrauensvoll, mitfühlend und kreativ in einem Körper auf der Erde leben zu können.
Wir sind ein bewusster, göttlicher Mensch auf der Erde. Wir sind uns klar, dass wir als geistige, aufgewachte Menschen das Schicksal der Erde und der auf ihr wohnenden Menschen mitgestalten können.
Der Begriff Co-Evolution ist nicht nur vergangenheitsbestimmt, sondern wird für uns in dem Sinne klar, dass auch der Mensch – aber mit Bewusstsein – heute die Evolution weitertreiben kann.
Wir sind froh, dass uns Michael, alle Engel und die göttliche Trinität uns helfen. Die Versuchungen aus dem Abgrund können wir mit der Hilfe Gottes widerstehen.
Der komplizierte Aufwachvorgang
Erster Schritt
Wenn wir aufwachen, sind wir danach noch unbewusst in der Sphäre der ersten Dimension. Wenn wir hellwach – die zwei Spiegelungen bewusst gemacht haben – sind, fühlen wir das Vertrauen, dass aus der Zukunft nur Gutes auf uns zukommt. Das Göttliche meint es gut mit uns. Die Schwierigkeiten dienen uns, immer mehr aufzuwachen.
Schutzmeditation
Eine Schutzmeditation schützt uns vor dem Absturz, wenn wir noch nicht hell wach sind.
Deshalb machen wir nach dem Aufstehen eine Schutzmeditation.
Wenn man sich bewusst ist, dass der Mensch trinitarisch aufgebaut ist und in Kreuzform seine Gestalt aufrichtet, werden wir aufmerksam gemacht, dass Gott trinitarisch ist und uns geschaffen hat. Diese Erkenntnis wirkt schon als Schutz-Meditation. Wenn der Mensch sich die Energieströme von oben, von unten, von links und von rechts als Energieflechtbänder vorstellt (z. B. Kanzelstein von Romainmôtier) hat er seinen Energiekörper nach Hinweisen von Schamanen geschützt.
Er kann aber bewusst auch Michael oder mit dem in anderen Kulturen entsprechendem Namen zum Schutz anrufen.

Zweiter Schritt
Wenn wir weiter aufwachen, sind wir in der gespiegelten Sphäre der zweiten Dimension. Wir kommen in unseren lebendigen Körper.
Wir fühlen uns zwischen der Vergangenheit und Zukunft als Ich-Punkt im Körper. Wir haben Mitgefühl mit allem und allen Wesen, die in der Vergangenheit schlechte Strukturen auf sich nehmen mussten.
Unser Bewusstsein ist noch träumend, wie beim Fühlen.
Dritter Schritt
Wenn wir ganz aufwachen, sind wir kurz darauf in der an der Waagrechten gespiegelten Sphäre der dritten Dimension mit unserer Geist-Seele. Wir fühlen uns auch zwischen der momentanen Gegenwart und der ewigen Gegenwart als Ich-Kreuz oder -Wesen. Wir können kreativ mit der festen Welt oder physischen Welt umgehen.
Unser Bewusstsein ist wach, wie beim Denken.
Vierter Schritt
Wenn wir ganz aufgewacht sind, haben wir uns ganz in unserem Körper verkörpert. Wir bilden ein Kreuz und Leben mit allen vier Seiten oder wir steigern – um einen wichtigen Begriff aus Goethe’s Farbenlehre zu brauchen – die körperliche Lebensenergie zur geistigen Seelenenergie: Wir sind auf der Erde hellwach:
Dann sind wir glücklich, vertrauensvoll, mitfühlend und kreativ.
Unser Bewusstsein ist hellwach, wie beim nicht manipulierten Denken, das auch ein Fühlen und Wollen ist.
Oder kurz:
Wir schlafen in unserem Körper. Wir träumen noch in der Waagerechten oder der Seele. Erst wenn wir in der Senkrechten aktiv werden, sind wir hellwach. Wir bilden ein seelisch geistiges Kreuz. Im Körper können wir uns auch geistig seelisch erheben.
Es ist unsere geistige Aktivität, was der Körper schon vorher automatisch machte. Er richtete sich beim Aufwachen auf.
Wenn wir nur körperlich ein Kreuz bilden und das seelisch-geistige Kreuz mit unserer Aktivität nicht machen, können wir sehr schnell in den Abgrund gleiten.
Das Reich der Unmenschlichkeit oder der anti-göttlichen Kräfte
Wir sind dort (in unserer normalen Konsumwelt) eine Spaßkanone, verstecken unsere Panik, Depressionen und Zerstörungswut hinter unserer Lustigkeit. Wir stehen unter der Macht und dem Einfluss der anti-göttlichen Mächte. Wir werden ohne es zu merken manipuliert (z. B. bei der Corona-Krise).
Das Reich der Menschen oder Gottes
Nur Michael oder Gott kann uns helfen, den immensen Versuchungen zu widerstehen und nicht in den Abgrund „gesaugt“ zu werden.
Dann leben wir auf der Erde in Freiheit, behandeln die anderen Menschen als gleiche Wesen und sind sozial.
Jetzt lebt der Mensch in der Gegenwart und ist glücklich, hat Vertrauen in die Zukunft, hat Mitgefühl mit allem, was vergangen ist und ist fähig, im Jetzt kreativ einzugreifen und die Erde im göttlichen Sinn mitzugestalten.