Der Kern des Menschen
Bewusstsein im Schlaf
Im Schlaf kann der Mensch im Geist „aufwachen“ und sich bewusst werden, dass er auch dann beschäftigt ist. Nach dem wirklichen Aufwachen am Morgen, kann er dort, wo er mit seiner Aufgabe im Geistigen war, bewusst im Leben auf der Erde fortfahren. Wenn sein Bewusstsein durch den Schlaf wieder unterbrochen wird, weiss der Mensch nun aus eigenem Erlebnis, dass er immer am Tage mit den Nachterlebnissen fortfährt. Er ist auf dem Weg des permanenten Bewusstseins.
Ein kleines Erlebnis, das jeder hatte, untermauert diese Festellung: Wenn der Mensch am Abend etwas gelernt oder sich mit einem Problem beschäftigt hatte, hat sich das Gelernte am Morgen vertieft oder die Lösung des Problems ist am nächsten Tag einfacher oder schon da. Der Volksmund redet vom Überschlafen eines Entscheids.
Bewusstsein
Der Mensch ist hellwach und sich seines Zustands vollbewusst.
Die normale Wachheit, bei der in gewissen Teilen der Seele noch geträumt oder sogar geschlafen wird, ist damit nicht gemeint. Der Mensch stützt sich in seinem Sein nicht mehr auf seinen Körper. Sein Bewusstsein ist durch seinen Geist möglich, auch wenn der Körper „beschädigt“ ist oder nach dem Tod nicht mehr existiert.
Er ist sich selbst, d.h. ein geistiges Wesen, das während seines Lebens auf der Erde in einem Körper lebt. Er hat zwar sein Gehirn als irdisches Bewusstseinsorgan und kann damit wahrnehmen, sich erinnern, denken, fühlen und wollen, aber weiss und erlebt nun jeden Augenblick, dass sein Gehirn nur sein irdisches Werkzeug ist.
Sein Kern ist der geistige Mensch.
Lernen
Beim Lernen muss der Schüler möglichst konzentriert sein, um optimal sich an das Gelernte erinnern zu können.
Kern des Menschen: Der Kern ist nicht erziehbar. Der Mensch kann sich nur weiterentwickeln, wenn er will. Niemand kann den erwachsenen Menschen zur Einsicht zwingen. Die Menschen können nur manipuliert werden.
Die übersinnliche Welt kann die Wissenschaft auch mit den Nahtoderfahrungen erforschen, ohne übersinnliche Sinne zu entwickeln. Die absolute Sicherheit bekommt der Mensch aber erst, wenn er mit eigenen (übersinnlichen) Sinnen die übersinnliche Welt beobachten kann. Erstaunliches wird schon z. B. in den Nahtoderfahrungen mit normalen Sinnen festgestellt:
Wir erleben nur die Oberfläche unserer Welt. Darunter existiert eine unendliche Welt, die wir noch nicht kennen.
Die Ärzte vermuten, dass es ein Leben nach dem Tod geben kann, welches von den Nahtodeserfahrungen vorbereitet wird.
Eine Blinde wurde ohne Funktion des Körpers sehend. Sie erlebte in Todesnähe:
Alles besteht aus Licht.
Das Denken wird hörbare Sprache.
Ihr Körper liegt unten. Die Ärzte bemühten sich um ihn. Doch die Hirnströme konnten nicht mehr festgestellt werden. Die blinde Frau hörte:„Wir kriegen sie nicht mehr runter!“ und dachte: „Was solls! Es ist ja so schön.“
Der Mensch besteht aus Geist (Denken), Seele (Fühlen) und Leib (Wollen).
Siehe auch Zentrierungübungen, Hüte, Leitsätze (Übungen zum Geist, zur Seele und zum Körper) der Delta Pädagogik!
