Aufmerksamkeitsmeditation
Aufmerksamkeitsmeditation mit den Sinnen kann als Sinnes-Yoga – also bewusste, achtsame Betätigung der Sinne – bezeichnet werden. Diese Meditation kann auch als Wahrnehmungsmeditation ausgeführt werden. Als Folge kann der Mensch aufmerksam zwischen 12 Sinnen unterscheiden.
Diese nicht manipulierte Sinneswahrnehmung mit allen Sinnen im Jetzt ist heilend.
Es kann bei den Sinneswahrnehmungen im Jetzt mit hellem, achtsamen Bewusstsein auch von 12 Sinnesbezirken gesprochen werden.
Es braucht immer mehrere Sinnesorgane, um z. B. etwas zu sehen. Der Bewegungssinn im Auge „meldet“ dem Menschen, wie die Konturen neben ihrer Farbe das Bild gestalten, das er sieht. Weil der Mensch im Jetzt lebt, können sich keine alten Urteile oder Vorurteile als Gedanken, welche die Sinneswahrnehmung manipulieren, einmischen.
Sinneswahrnehmung ist immer eine Kombination von Denken und Inputs der Sinnesorgane.
Wir leben als denkendes, fühlendes und wollendes Ich-Wesen in unserem materiellen Körper und im elektromagnetischen Feld auf der Erde und nehmen die Welt mit unseren Sinnen wahr.
Die Sinne als Wahrnehmungsorgane des Menschen in drei Sphären
Geistes oder Denksinne: Die 4 Sinne, die wahrnehmen, was man nicht sieht und immer in Verwandlung oder Bewegung ist, können geistige Sinne genannt werden. Es sind Sinne, die noch unbekannt sind. Die Spiegelzellen im Gehirn sind bei der Wahrnehmung sicherlich beteiligt. Mit diesen Sinnen können willentlich fremde Wesen, Gedanken und Worte Anderer wahrgenommen werden. Ausserdem nimmt man die Welt als klingend oder tönend wahr.
Seelen oder Gefühlssinne: Die vier Sinne, mit denen der Mensch wahrnehmen kann, was ihn seelisch sehr stark berührt, sind die Wahrnehmungen der Wärme, des Äusseren, des Geschmacks und des Geruchs der fremden Dinge und Wesen. Natürlich kann der eigene Körper auch wahrgenommen werden, aber die eigene Geist-Seele, die den Körper, wenn sie sich bewusst ist, nicht.
Körperliche oder Willenssinne: Die 4 Sinne, die Körperliches wahrnehmen, können als körperliche Sinne charakterisiert werden. Wahrnehmungen des Gleichgewichts, der Eigenbewegung, des Zustandes des Körpers (Schmerz, Übelkeit usw.) und der Beschaffenheit und Form der Körper (glatt, haarig usw.) sind damit gemeint. Der eigene materielle Körper mit seinen elektromagnetischen Feldern, da er nicht uns allein gehört, kann selbstverständlich auch wahrgenommen werden.
Auf der Erde lebt der Mensch in einer geistigen, seelischen und körperlichen Sphäre, die er mit seinen Sinnesorganen wahrnehmen kann. Der Mensch ist auf der Erde ein geistiges, seelisches und körperliches Wesen.
Empathie und geistige Sinne
Mensch und Tier
Unter menschlichem Geist wird ein individueller Geist, der heilen oder verwandeln kann, verstanden. Er ist hell bewusst und verantwortlich für seine Taten.
Der menschliche Ich-Geist kann empathisch halbwach und mit den geistigen Sinnen hell wach wahrgenommen werden.
Tiere haben Empathie. Sie haben aber keine individuellen geistigen Sinne. Sie können ihr allgemeines geistiges Bewusstsein nicht zu einem individuellen geistigen Bewusstsein verwandeln.
Tiere können keine Verantwortung übernehmen. Der Mensch ist für sie verantwortlich. Er kann sie gut oder schlecht erziehen, lebensfördernd oder lebenszerstörend behandeln. Es ist heute jedoch erwiesen, dass die Tiere Gefühle haben, die der Mensch auch hat.
Der individuelle, menschliche Geist
Unsere neueste Errungenschaft im Bewusstsein – die Aufmerksamkeit – führt uns direkt in die Gegenwart, ins Jetzt. Weiterhin führt sie uns zum Erleben und Erkennen unseres ewigen individuellen Geistes oder Ich-Wesens.
Unseren Geist können wir nur erleben, sonst ist es eine Theorie des Geistes, die für wahr oder auch falsch gehalten werden kann. Wenn wir sie für falsch halten, sind wir in der Theorie Materialisten. Wir halten nur für existent, was wir mit Maschinen oder Computern objektiv nachweisen können. Heute können wir die unsichtbaren elektromagnetischen Wellen und die sichtbare Materie nachweisen. Deshalb sind viele Menschen eigentlich Materialisten, weil sie nur Wellen und Materie akzeptieren. Als weitere Theorie können sie an die ihnen entsprechend Religion glauben und reden von Gott, der mit dem intellektuellen Denken nicht erfasst werden kann. Denn mit ihm können die Menschen nur Maschinen erschaffen und „beweisen“, dass es den ewigen Geist nicht gibt.
Wenn wir uns vom Diktat der Materie und ihrer elektromagnetischen Felder befreien, kann uns unser materieller und feldhafter Körper nicht mehr manipulieren. Wir haben uns von den Theorien gelöst.
Der Mensch hat nun das intellektuelle Denken selbst in ein nicht manipuliertes Denken verwandelt. Mit ihm kann der Mensch die Wahrheit erleben und begreifen.
Die deltadynamischen Übungen erklären, wie der Mensch sein Denken verwandeln kann.
Mit einem in den elektromagnetischen Feldern lebenden Körper kann unser Denken durch unsere bewusste Aktivität nicht mehr extrinsisch oder von aussen manipuliert werden. Wichtig ist, dass wir im Jetzt handeln. Dann können wir den Einfluss der Materie und der elektromagnetischen Felder im Denken, Fühlen und Wollen ausschalten.
Mit dem reinen, nicht von „aussen“ beeinflussten Denken, das auch ein Fühlen und Wollen ist, kann jeder Mensch den Geist erleben und erkennen.
Er kann auch seinen individuellen Ich-Geist mit Aufmerksamkeit erleben und seine ewige Existenz erkennen. Er kann wissenschaftlich ohne die Hilfe von Maschinen und Computern beschreiben, was er wahrnimmt und welche Gesetze gültig sind. Der Mensch kann genau charakterisieren, was lebensfördernd ist. Er kann beschreiben, wie das menschliche Bewusstsein entwickelt werden kann, um dies zu erleben und zu erkennen.
Die Sinne als Tore zur Welt
Mit den Sinnen kann der Mensch die anderen Menschen und die Welt wahrnehmen. Er ist nicht abgekapselt von der Welt und den Anderen, sondern eins mit der Welt und den anderen Menschen. Wie wir heute dank der wissenschaftlichen Forschung wissen, hält sich der Mensch nicht nur in der Materie seines Körpers auf, sondern lebt auch in den elektromagnetischen Feldern. Er kann sich demnach auch im Inneren des Anderen befinden und die Gedanken, Gefühle und Willensimpulse wahrnehmen.
Die materiell fassbaren Sinnesorgane sind die Spiegelneuronen im Gehirn. Seelisch wird diese Eigenschaft auch mit Empathie bezeichnet. Beispiel: Der Mensch kann den Schmerz des Anderen in sich spüren. So muss z. B. ein „Folterknecht“ sehr abgestumpft sein und die Fähigkeit der Empathie sehr schlecht ausgebildet haben, dass er überhaupt seine Tätigkeit ausüben kann.
Wenn der Mensch auf den Weg der Selbstentwicklung fortschreitet, wird er immer bewusster.
Seine Empathie verwandelt sich zum bewussten Wahrnehmen des Anderen und der Welt.
Er bildet durch seine Bewusstseinsarbeit neue Sinnesorgane aus, die Gedanken, Gefühle und Willensimpulse der Menschen im elektromagnetischen Feld ebenso wahrnehmen können, wie die bekannten Sinnesorgane die Welt der Materie wahrnemen können.
Auch das geistige Ich-Wesen des Menschen kann nicht nur indirekt durch seine verantwortlichen Taten wahrgenommen werden, sondern direkt durch den Ich-Sinn.
Die Tiere z. B. verstehen die Geräusche der Sprache nicht, denn sie haben den Wortsinn nicht. Sie können nur mit dem Gehörsinn die Geräusche und mit der Empathie die Stimmung, die der Andere verbreitet, wahrnehmen.
Der sich entwickelnde Mensch kann durch seine inneren Aktivitäten die Empathie zum Ich-Sinn, zum Gedanken-Sinn, mit dem der Mensch auch Gefühle und Willensimpulse wahrnehmen kann, und zum Wort- oder Sprach-Sinn entwickeln.
Die neuen Sinnesorgane, die den Menschen die Wahrnehmung in den elektromagnetischen Feldern ermöglichen, sind die in den letzten 30 Jahren gefundenen und erforschten Spiegelzellen im Gehirn.
Er kann mit diesen neu aktivierten Sinnen, wenn er innerlich präsent und aktiv ist, hell bewusst in den elektromagnetischen Feldern das ewige Individuum oder Ich des Menschen, seine Gedanken, Gefühle und Willensimpulse und den Sinn hinter der Sprache wahrnehmen.
Der Mensch kann innerlich aktiv werden, im Jetzt leben und somit sein Bewusstsein steigern. Er muss nicht mehr mit abgedunkeltem Bewusstsein leben und sich manipulieren lassen. Er kann sein Schicksal und das der Erde verantwortlich so gestalten, dass die Menschheit eine Zukunft hat.
Nur ein Mensch, der zu einem funktionierenden, manipulierten Ego-Roboter geworden ist, kann in einer weltweiten Diktatur untergehen. Dieses Ego-Wesen könnte durch das Internet in den elektromagnetischen Feldern – in der cloud – gesteuert und überwacht werden.
