Wir haben heute die anerkannte Naturwissenschaft und eine noch nicht allgemein anerkannte Wissenschaft vom Geist.
Wie Scharlatane in der Naturwissenschaft auftreten können, so können sie als „Esoteriker“ durch ihr schwärmerisches Verhalten und Wahrnehmen die wissenschaftliche Denkweise im Geistigen in Frage stellen.
Die Zeit
Die Zeit der Vergangenheit und Gegenwart kann der wissenschaftlich denkende Mensch nachvollziehen.
Aber auch die seelischen Zeiten sind von jedem Menschen erlebbar, aber nur mit den Gefühlen. Deshalb kann man noch nicht von einer klaren Erkenntnis, die als Wissenschaft bezeichnet werden kann, gesprochen werden.
Die materialistische Wissenschaft
Die heutige materialistische Wissenschaft kennt die Vergangenheit und die momentane Gegenwart. Die momentane Gegenwart, wie der Name schon sagt, verschiebt sich immer gegen die Zukunft hin. Man kann sie nur im Moment fassen, der sehr flüchtig ist.
Die momentane Gegenwart steht nie still.
Es ist die momentane Gegenwart, welche die Vergangenheit vergrössert. Sie geht gemäss materialistischer Naturwissenschaft bis zum Urknall zurück, der vor ca. 14 Milliarden Jahren stattgefunden haben soll.
Die Zukunft ist im Materialismus ausschliesslich eine Extrapolation der Vergangenheit.
Auf Grund von Daten aus der Vergangenheit wird geschlossen, was die Zukunft bringt.
Ein bekanntes Beispiel ist die Wetterprognose. Sie kann stimmen oder überhaupt nicht. Die Wissenschaft begründet dieses Phänomen mit der Ungenauigkeit des zugrundeliegenden Modells. Sie geht davon aus, dass bei unendlich vielen Daten aus der Vergangenheit der Wetterbericht genau sein müsste. Diese Denkweise kann alles mit Kausalketten begründen. Sie ist sich sicher, dass man mit genügend Daten, eine genaue Vorhersage bekommt.
Ein weiteres, aktuelles Beispiel ist die Prognose, wie lange der Corona-Virus noch wirksam ist. Auf Grund der Erfahrungen in der Vergangenheit versucht man zu sagen, wie lange die Gefahr noch andauert.
Der zentrierte Mensch
Nicht wissenschaftlich beweisbar kann der Mensch auch in sich ruhend – zentriert – sein. Der Ausdruck Geist kann als Denkfähigkeit des Menschen bezeichnet werden. Unwissenschaftlich, da mit der materialistischen Wissenschaft nicht beweisbar, ist der Ich-Geist als ewig existierendes menschliches Wesen.
Der zentrierte Mensch erlebt sich als individueller Geist nicht nur im Kopf, sondern auch in seinem Herzen.
Palmsonntag
Eine Zwischenbemerkung zum heutigen Palmsonntag: Am Palmsonntag jubelte die Masse Jesus Christus vor über 2000 Jahren zu. Er sollte sie retten. Wie sich aber eine Woche später zeigte, schrien dieselben Leute: „Kreuzige ihn!“ Auch diese jubelnde Masse war nicht im Herz zentriert. Sie zeigte mit ihrem Jubel nur Emotionen des Kopfes.
Der nicht zentrierte Mensch
Wird die materialistische Weltanschauung nicht nur als Theorie gedacht, sondern auch gelebt, ist der Mensch nicht mehr zentriert.
Der nicht zentrierte Mensch erlebt sich als Ego im Kopf. Er denkt nur intellektuell und hat sich die materialistische Wissenschaft zur Erklärung der Welt geschaffen.
Materialistische Weltanschauung
Der Mensch ist nur vergangenheitsbezogen. Sein gegenwärtiger Geist oder Ich wurde zum starren, vergangenheitsbezogenen Ego.
Das Ego stützt sich nur auf seinen materiellen Körper und nicht auf seinen immateriellen Geist. Sein Körper ist ohne Ich erstarrt, d. h. er hat Krankheitskeime (z. B. Corona-Virus) in sich, die als Krankheit ausbrechen können.
Seine Seele ist ohne den individuellen, menschlichen Geist erstarrt. Dies zeigt sich, dass seine lebendigen Gedanken zu Assoziationen, seine beweglichen Gefühle zu Emotionen und seine Willensimpulse zu mechanischen Handlungen werden.
Der Mensch als Bioroboter
Wenn die Bewegungen des Menschen mit elektrischem Strom mit Hilfe eines Computers gesteuert werden, handelt der Mensch roboterähnlich.
So wird der Mensch zum Bioroboter gemacht.
Er ist nun nicht mehr ein Mensch, der die Freiheit besitzt, sich so zu bewegen, wie er will. Das Computerprogramm ersetzt seinen immateriellen Willen.
Der Mensch ohne die Unterstützung der Technik
Normalerweise bewegt das unbewusste Ich oder der geistige Wille des Menschen ohne Kausalkette den menschlichen Körper.
Der Mensch hat dadurch die Möglichkeit frei zu sein, wenn er ein helles, klares Bewusstsein hat. Er ist sich dann seines individuellen Wesens bewusst.
Der Mensch als Produkt des materiellen Körpers
Nun ist an die Stelle des Geistes (Ich) die Materie des Körpers getreten. Der Mensch hat seine Hauptqualität – seinen individuellen Geist oder Ich – verloren. Sein Körper, der von seinem Ich oder Geist durchdrungen war, ist zum Teil „ichlos“. Er ist zum Bioroboter oder zur Biomaschine auch ohne die Steuerung durch den Computer geworden.
Bsp. Corona-Virus: Der Mensch schaut nur auf die Vergangenheit. Er ist nicht offen, was die Zukunft ausserhalb der Kausalketten bringen kann, weil seiner Meinung nach alles mit der Vergangenheit erklärt werden kann, wenn man nur eine genügend grosse Zahl von Daten hat. Er stützt sich bei allen Fragen auf die Statistik. Wie lange wird es dauern, bis die Corona-Krise vorbei ist? Wie viele Menschen werden erkranken und sterben?
Einen Zusammenhang zwischen der Corona-Krise und dem für die Erde und Menschheit lebensabbauenden, seelischen Verhalten kann mit der materialistischen Naturwissenschaft nicht gesehen werden. Nur bei der Klimaerwärmung kann bewiesen werden, dass der Mensch die Erde verändert.
Wer behauptet, dass die seelischen Verhaltensweisen des Menschen Einfluss haben, ist nach der Meinung der Materialisten ein unwissenschaftlicher Schwärmer.
Zusammenfassung
Nur Natur auf der Erde
Vergangenheit: Die Naturwissenschaft meint alles mit Kausalketten, die in der Vergangenheit wurzeln, erklären zu können.
Sie hat aber viele interessante Fakten geliefert. So hat sie auch die unsichtbaren elektromagnetischen Felder entdeckt und kann mit ihnen auch beweisen, dass der Mensch neben dem sichtbaren physischen Körper auch unsichtbare Körper besitzt. Aber auch die Wellen der unsichtbaren Körper sind vergangenheitsbezogen. Es sind Quantitäten, keine Qualitäten.
Wenn nur die materialistische Naturwissenschaft, die keine echte Zukunft (Zukunft erklärt sich aus der Vergangenheit und dem Zufall) kennt, zur Erkenntnis beigezogen wird, ist die Zukunft hoffnungslos.
Der computerisierte Mensch
Der Einsatz des Computers (künstliche Intelligenz) kann die vergangenheitsorientierte Wissenschaft durch das Funktionieren vieler Maschinen und computerunterstütze Lebensformen des Menschen beweisen.
Es wird aber nur bewiesen, dass man Menschen mit dem Computer unterstützen oder beherrschen kann. Den Geist negiert man, lässt seine Existenz nicht gelten.
Einige Fragen:
Wie wirkt in Zukunft der nächste Virus?
Wann kommt er und was kann man unternehmen?
Ist die Freiheit des Menschen noch berechtigt?
Können wir für die Welt der Computer nicht dankbar sein?
Ist es sinnvoll, dass die Menschen sich immer mehr isolieren?
Heisst es in Zukunft in seiner isolierten Welt zu leben?
Wie wird der Mensch in Zukunft noch reisen?
Ist das Reisen und sich Vergnügen (gamen, Sex usw.) immer häufiger vom Computer abhängig?
Ohne eine Welt, die aus der Zukunft auf uns zu kommt, ist das Leben auf der Erde trostlos. Die Beziehungen unter Menschen werden durch den Einfluss der Viren immer kleiner!
Weshalb wir mit Mut und voller Hoffnung in die Zukunft blicken können, werden uns die nächsten Blogbeiträge zeigen!
