Das Osterwochenende 2020

Ostern geschah das erste Mal vor ca. 2000 Jahren. Seither ist es der Menschheit möglich, die neuen Lebenskräfte zu spüren. Seit der Neuzeit können immer mehr Menschen durch ihre erwachende Ich-Kraft bewusst dazu beitragen, dass die Lebenskräfte stärker als die Todeskräfte bleiben.

Das historische Osterfest wird in der Bibel genau beschrieben.

Die Geisteskräfte muss jedes menschliche Individuum mit klarem Bewusstsein selbst wecken. Diese Geisteskräfte sind religionsunabhängig.

Historischer Karfreitag

Am Karfreitag wurde Jesus Christus gekreuzigt.

Der materialistische Mensch auf der Erde

Karfreitag ist der Tag des Körpers. Der Mensch lebt in der Körperwelt auf der Erde. Wenn ausschliesslich die momentane Gegenwart oder der Körper am Karfreitag betrachtet wird, ist der Mensch vom Tod des materiellen Körpers oder dem Ende des Lebens und der Persönlichkeit überzeugt. Der Mensch sieht nur noch die Materie und spricht dem Geist seine Existenz ab. Auch die Zukunft ist nur eine Extrapolation der Vergangenheit, d. h. sie gibt es nicht.

In diesem Fall sieht der Mensch die Situation rein materialistisch und beschreibt Ostern kurz und bündig:

Der Physische Körper von Jesus wird am Karfreitag gekreuzigt und stirbt. Alles andere (die Auferstehung am Ostersonntag, das geistige ewige Individuum, Gott usw.) ist eine „Geschichte“, also pure Fantasie.

Wer die Ostergeschichte (Auferstehung am Ostersonntag) glaubt, ist aus Sicht von materialistisch eingestellten Menschen ein nicht ernst zu nehmender Zeitgenosse.

Neueste neurologische Forschungen zeigen, dass religiöse Geschichten dem Menschen Halt und Sicherheit geben können. Da sie den Placeboeffekt kennen, ist Religion für die Gesundheit nützlich, wenn man nur an sie glaubt. Diese Tatsache kann mit dem überdurchschnittlich guten Gesundheitszustand religiöser Menschen bewiesen werden.

Die meisten Menschen haben heute den groben Materialismus verlassen, sind aber im Feinen immer noch „Feldmaterialisten“. Es gibt auch „Esoteriker“, die eigentlich „Feldmaterialisten“ sind. Das Feinstoffliche oder die elektromagnetischen Wellen können heute nachgewiesen werden. Diese „Esoteriker“ rechnen mit den unsichtbaren Wellen und nennen sie Geist.

Es existieren viele wissenschaftliche Beweise (z. B. Spiegelneuronen, die uns im Feld wahrnehmen lassen), dass es die unsichtbaren elektromagnetischen Felder gibt. Jeder kann heute in diesen Feldern auch technisch wirken. Mit dem Handy telefonieren und das Internet benützen ist heute Normalität. Wir können auch per Funk auf Distanz etwas auslösen.

Es ist heute bewiesen, dass sich der Mensch in seinem Körper (Materie) drinnen und im elektromagnetischen Feld draussen befindet.

Die Empathie-Forschung kann uns viele Effekte nachweisen.

Der Mensch macht sich die Materie und die unsichtbaren elektromagnetischen Felder zunutze, um auf der Welt zu handeln. Nach dem Tod ist aber endgültig Schluss. Nur noch Wellen und tote Materie existieren nach der Meinung der Materialisten.

Der geistige Mensch auf der Erde

Der Mensch kann aber auch mit seinem geistigen Ich auf der Erde eingreifen.

Gemäss den Forschungen der Delta Dynamik kann der Mensch nun als aufgewachter, hellwacher Mensch mit einem gegenwärtigen Bewusstsein seinen Körper frei bewegen und mit ihm – ohne Abhängigkeit der Technik – wahrnehmen, denken, fühlen und wollen.

Als geistiger Mensch oder als gläubiger Christ, erlebt oder weiss man, dass nach dem Karfreitag der Ostersonntag folgt, der neue Lebenskräfte bringt ( 2. Korinther 5:17
Darum, ist jemand in Christi, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden
!).

Freiheit gibt es nur, wenn der Geist in der Materie bestimmen kann.

Die Bibel wird heute von vielen Menschen, die in einer materialistischen Kultur leben, ernst genommen: Religiöse, Esoteriker und Spirituelle.

Alle glauben an Ostern.

Die Bibel kann aber auch deltadynamisch betrachtet werden. Die deltadynamischen Überlegungen können von allen strebenden Menschen – egal welchen religiösen oder areligiösen Hintergrund sie haben – selbst verstanden und erlebt werden. Es ist jedoch nötig, dass ihr Seelenleben nicht manipuliert wird und dass ohne Illusionen wahrgenommen wird.

Karfreitagsstimmung

Für eine sensiblere Wahrnehmung ist alles ruhig und tot, obwohl die Sonne scheint, die Natur spriesst und die Menschen ihr Leben führen. Es ist die Vergangenheit, die drückt. Die Todeskräfte der Vergangenheit sind dominant. Der Mensch lebt nur im Punktbewusstsein. Die neuen Lebenskräfte wirken noch nicht.

Das tägliche Leben steht in diesem Jahr unter dem Zeichen des Coronavirus. Abbau und Tod beherrschen die Welt.

Das schöne Wetter weist auf das Ende des Tunnels oder der Corona-Krise hin.

Das geistige Licht kommt am Ostersonntag.

Historischer Karsamstag

Äusserlich war am Karsamstag für die Jünger vor ca. 2000 Jahren ein grosses Vakuum. Sie glaubten jedoch, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist. Nach den Schriften und seinen eigenen Aussagen sollte er für die Menschen wahrnehmbar weiterleben. Niemand wusste aber genau, was geschehen sollte. Die heiligen, apokryphen Schriften, die nun nach dem Osterereignis entstanden sind, berichteten, dass Christus in die Hölle gefahren und den Toten erschienen sei. Nun war das Rätsel des Aufenthalts von Christus zwischen der Kreuzigung und der Auferstehung für die Gläubigen gelöst.

Geistiger Ostersamstag

Für alle Menschen, die heutzutage die Delta Dynamik kennen oder/und den Geist erleben, ist der Karsamstag auch der Tag der Seele, die im Körper auf der Erde lebt. Der Mensch lebt in ihr in der Gefühlswelt. Mit seinen Gefühlen ist er auch ausserhalb seines physischen Körpers oder dort, wo die Verstorbenen nach dem Tod verweilen.

Von Gleichheit im Fühlen kann nur gesprochen werden, wenn individuelle geistige Ich-Wesen in den elektromagnetischen Feldern und der Materie auf der Erde leben.

Sie leben dann als auf der Erde Lebende auch im Reich der Toten. Sie sind in der Materie und in den elektromagnetischen Feldern. Sie existieren draussen und haben keinen Halt durch die feste Materie. Sie müssen sich deshalb stabilisieren. Wenn sie im Umkreisbewusstsein im Geist leben, leben sie in den Lebenskräften, die auch aus der Zukunft kommen, und uns Menschen auf der Erde aufbauen.

Der Mensch kann immer seelisch verhärten, schwärmen oder sich seelisch auflösen. Er kann aber z. B. Übungen machen und sich stabilisieren. Es gibt verschiedene Übungen: buddhistische, christliche usw.

In der Delta Dynamik kennt man die Grundübung und die Übungen in Zusammenhang mit den drei Mützen.

Alle Übungen streben dem selben Ziel entgegen: Die Stabilisierung des Menschen. Die grosse Frage jedoch ist: Wenn der Mensch am Schluss eins wird mit Gott, ist er dann dennoch ein Individuum mit eigenem Denken, Fühlen und Wollen?

Historischer Ostersonntag

Der Ostersonntag ist der Tag der leiblichen Auferstehung Christi, der bis in die Erde wirkt.

Die Menschen haben die Hoffnung, weil sie wissen, dass die momentane Gegenwart (der Körper) nur durch die ewige Gegenwart (Ich, Geist) existiert. Gott hatte seinen Sohn, der nicht manipuliert werden konnte, auf die zeitabhängige Welt geschickt, um ihm die Erfahrung auf der Erde machen zu lassen. Die Menschen, die er nach seinem Ebenbild geschaffen hatte, sind erstarrt, von ihren Emotionen geleitet und manipuliert im Denken, Fühlen und Wollen. Christus zeigte den Menschen, wie sie nicht manipuliert durch eigene Aktivität sich die göttliche Welt – das Paradies – wiedererringen können.

Geistiger Ostersonntag

Zum geistigen Ostersonntag kommt der Mensch nur mit hellem Bewusstsein, wenn er den Abgrund aktiv überquert. So kann er auch mit seiner bewusst erlangten Ich-Kraft auch sozial sein.

Sozialität, die nicht durch Zwang entsteht, kann es nur geben, wenn geistige Ich-Menschen in der Materie leben.

An Ostern kann der Mensch sich mit hellem Tagesbewusstsein die Freiheit, Gleichheit und Sozialität aktiv erringen.

Gefühlsmässig weiss der Ich-Mensch, dass dies der Weg zur Rettung der Erde und des Menschen ist. Im Gefühl kann er aber nicht unterscheiden, wo er frei, wo gleich und in welchem Bereich er sozial sein soll. Wenn im falschen Bereich das falsche Ideal angewendet wird, gleitet der Mensch sehr schnell in den Abgrund und das Gegenteil des von ihm gewünschten wird sich vollziehen.

Die drei Ideale (Freiheit, Gleichheit und Sozialität) sind an Ostern aktuell. Denn Ostern kann nur verstanden werden, wenn die Materie als Produkt des Geistes gesehen wird.

Wenn der Mensch den Abgrund, der ihn vom Geist im Bewusstsein trennt, überschritten hat (siehe Grundübung und Mützen), kann er durch reines oder nicht manipuliertes Denken Sicherheit erlangen, dass es den Geist gibt.

Der Mensch schaut nun getrost in die Zukunft. Dies betrifft alle Ereignisse. Er ist sich sicher, dass etwas geschieht, weiß aber noch nicht wie und was. Er ist vertrauensvoll, was ein Zeichen des Geistes ist. Denn er hat seine Angst oder Unsicherheit, was kommen wird, in Vertrauen verwandelt.

Der Mensch kann nun die Auferstehungskräfte oder die neuen Lebenskräfte selber erleben.

Der Corona-Virus

Alles steht in diesem Jahr unter dem Zeichen des Coronavirus.

Die Geisteskräfte, welche Lebenskräfte auf der Erde sind, werden siegen.

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