Die ganzheitliche Welt
Das klare, bewusste Pfingsterlebnis oder Geisterlebnis (für alle Menschen) durchdringt der offene, sich selbst entwickelnde Mensch mit der nicht manipulierten Erkenntnis:
Der Mensch lebt als ganzheitliches Wesen auf der Erde. Er kann denken, fühlen und wollen. Er erlebt sich als Wesen mit einem individuellen Geist, einer Seele und einem Körper.
Die Welt wird als ganzheitlich erlebt.
Er erkennt mit seinem nicht manipuliertem Denken, das auch ein Fühlen und Wollen ist: Es gibt eine momentane Gegenwart, eine Vergangenheit, eine Zukunft und eine ewige Gegenwart.
Auf der Erde gibt es zusätzlich zum Netz (Internet, elektromagnetisches Feld) nur die Beziehungen zwischen Wesen und die Wesen selbst. Darunter ist Gott das umfassendste Wesen. Die Menschen und die verschiedenen Engel gehören zu den Schöpfungen Gottes.
Es existiert kein Geist ohne Gott. Wir sind in der Gesamtheit Gottes.
Der Geist oder religiös ausgedrückt der Himmel ist das Beziehungsgeflecht der göttlichen Wesen und der Kern der Wesen selbst: Gott, Engel, der aufwachende und Verantwortung über seine Taten ergreifende Mensch.
Die Wissenschaft vom Geist
Pfingsten ist das Fest des Geistes. Dies gilt für die christlich geprägten Kulturen, wenn der Mensch heute den individuellen Geist erlebt. Auch in den nicht christlichen Kulturen kann jeder Mensch, wenn er will, durch innere Aktivität im Jetzt oder im Geist leben und von ihm erfasst werden.
Das Erleben des Geistes ist global. Es ist heute nicht mehr von einer Religion oder Weltanschauung abhängig. Nur ein individueller, aktiver, vollbewusster, innerer Akt des Menschen führt in Freiheit zum Geisterlebnis.
Die im Kapitel „Die ganzheitliche Welt“ aufgeschriebenen Feststellungen kann jeder Mensch, der sich selbst entwickelt, erleben.
Die Verantwortung
Schon in der Quantenphysik wird klar, dass der Mensch eine Verantwortung hat, die ihm im Materialismus und den verschiedenen Religionsbekenntnissen vom Zufall oder von Gott abgenommen wird.
Verantwortung kann nur ein individuelles, geistiges Wesen übernehmen.
Die Verantwortung, die den Menschen auch wissenschaftlich durch die Quantenphysik wieder zurückgegeben wird, fordert ein Wesen, das die Verantwortung tragen kann. Der geistige Mensch ist gefordert. Die Verantwortung kann man nur individuell tragen. Deshalb haben wir jetzt ein individuelles, geistiges Menschenwesen, das die Verantwortung trägt. So führt die Quantenmechanik zum menschlichen individuellen Geist.
Was der Mensch aber qualitativ ist, kann die Quantenphysik nicht beschreiben, da sie durch Denken auf der Erde von Menschen geschaffen wurde oder aus dem Reich «dieser Welt» (religiös gesprochen) kommt. Wissenschaftlich ausgedrückt beschreibt sie den Menschen nur mit Materie und Wellen (Energie) quantitativ. Um auch die Qualitäten zu charakterisieren, braucht es die Ergänzung durch die Delta Dynamik.
Die Wissenschaft vom Geist – nicht nur eine Ahnung – beschreibt die Quantitäten (das Messbare, Wägbare usw.) und die Qualitäten (nicht auf Quantitäten reduzierte Qualitäten wie z. B. ein Geruchssensor) mit einem nicht manipulierten Denken immer exakter. Für die Quantitäten stützt sie sich auf die Erkenntnisse der Naturwissenschaft. Die Qualitäten kann nur der innerlich aktive Mensch mit hellem Bewusstsein charakterisieren.
Die Wissenschaft vom Geist ist eine Wissenschaft der Zukunft und der Ewigkeit (Zeit- und Raumlosigkeit).
Wir verlassen die Sphäre der Quantenphysik, die immer noch quantifiziert ( wie der Name schon sagt) ist. Der Mensch kann mit dem Denken unter Zuhilfenahme von Experimenten beweisen, dass die Natur sich so verhält, wie er voraussagte. Wellen haben eine messbare Wellenlänge und eine Höhe und können so exakt gemessene Resulltate von Expermenten zeigen..
Die geistigen Qualitäten erleben wir durch das Erlebnis und die Erkenntnis des Geistes. Wir können uns nun nicht mehr auf den Computer als „Materieansammlung“ stützen, sondern müssen unser menschliches Wesen zum objektiven Instrument machen, um auch das Qualitative denkerisch zu durchdringen.
Fragen einer Wissenschaft vom Geist
Wie prägt der individuelle Geist die Materie individuell auf der Erde? Kann nur der Mensch als individueller Geist die Erde umgestalten?
Die Delta Dynamik ist eine ganzheitliche Menschenkunde. Sie kann Antworten geben zur Entwicklung des Menschen, zur Schulung der Kinder, zur Arbeit der Erwachsenen, zur Wiedergeburt und Schicksal usw.
So werden wir in einem der nächsten Blog-Artikel wieder die Sinneswahrnehmung als geistige, aktive Tätigkeit im Jetzt, welche die Zukunft mitprägt, charakterisieren.
Weitere Fragen:
Wie ist das Weltall entstanden?
Was ist die Aufgabe der verschiedenen Engel?
Wie ist Gott?
In der Wissenschaft vom Geist oder der Geisteswissenschaft Rudolf Steiners wurden schon vor ca. 100 Jahren Antworten auf solche Fragen gegeben. Die biologisch dynamische Landwirtschaft (Demeter), die Rudolf Steiner Schulen (Waldorfschulen), die anthroposophische Medizin usw. sind damals entstanden. Werden diese Themen lebendig im individuellen Geist heutiger Menschen bewegt, sind sie auch heute fruchtbar.
Manipulation des Netzes und sich von ihm befreien
Heute ist die ganze Erde vom Internet umgeben. Das Internet (die elektromagnetischen Felder und Computer) bringt viele Vorteile. Immer mehr Menschen aber befürchten, dass wir immer stärker durch das Internet manipuliert und abhängig werden.
Nur durch aktives Meditieren oder das aktive Leben im Geist kann der Mensch das Netz durchdringen und ins Geistige vorstoßen. Er ist dann bewusst in der göttlichen Welt.
Ein Beispiel:
Vor Pfingsten oder vor dem geistig Erwachen können wir zuerst, ohne es zu merken, in den Abgrund gleiten: Wir werden von der „Welt“ (Geld, Macht, diverse Triebe usw.) versucht. Wir können an allem zweifeln und verlieren den Boden unter den Füssen.
Wenn wir mit hellem Bewusstsein den Abgrund überqueren, können wir jenseits des Abgrunds andere geistige Wesen (auch den Menschen) erleben und Zusammenhänge erkennen, die nicht manipuliert sind.
An Pfingsten haben wir besondere Hilfe der geistigen Welt. Diese Kräfte sind überall auf der Erde von allen Menschen, die wollen und sich bereit gemacht haben, zu spüren. Nicht zufällig wurde schon vor 2000 Jahren in der Bibel (Joh 3,8) geschrieben: „Der Wind weht, wo er will.“ (Wind steht für Geist und kann zu allen Menschen auf der Erde blasen. Heute kann die Modernität dieser Bibelstelle begriffen werden. Denn sie gilt für alle Menschen (Frauen, Männer, Menschen aller Hautfarben und Kulturen: Religionen und Weltanschauungen.)
Das Seelenmeer
Der Mensch befindet sich nun ausserhalb seines festen physischen Körpers im beweglichen geistig-göttlichen Seelenmeer, das alles umgibt. Es wird vom Wind aufgewühlt, wenn er bläst.
Der Mensch muss seinen Halt in seinem Ich finden, denn er kann sich nicht mehr an feste Muster und Strukturen klammern (es gibt keine von aussen gültigen Regeln, keine äusserliche Macht, keine Gegenstände wie ein grosses Haus, ein teures Auto usw., das dem Menschen Macht und Orientierung gibt.
Der Mensch hat den Anker in seinem Ich gefunden und entwickelt sich weiter. Nur noch die menschliche Entwicklung zählt.
