Wenn der Mensch mit seinem Bewusstsein die Welt nicht ganzheitlich – als Materie, die durch den Geist geschaffen wurde – erlebt, aber doch ein Bewusstsein von den elektromagnetischen Feldern oder der Quantenphysik besitzt, kann er vom Geist ohne Gott sprechen. Dies ist auch die Weltanschauung des modernen Buddhismus, wie ihn der Dalai Lama vertritt. Er impulsierte mit dieser Vorstellung z. B. die moderne Hirnforschung, die Aufmerksamkeitsmeditationen.
Die nicht ganzheitliche Erklärung der Welt
Wenn die Welt nicht ganzheitlich erlebt und geschildert wird, beschäftigt sich der Mensch nur mit der Vergangenheit. Alles kann mit der Evolution erklärt werden. Der Mensch ist ein Glied in einer langen Kausalkette.
Die Zukunft wird nur als Spekulation – als Extrapolation der Vergangenheit – angeschaut.
Reale Zukunft
Eine Zukunft als reale Möglichkeit – sich aus dem Geist auf der Erde zu inkarnieren – wird bei der nicht ganzheitlichen Wissenschaft vom Geist ignoriert. Anders gesagt: Unsere Kinder kommen aus der realen Zukunft. Sie bringen neue Impulse mit. Sie sind noch näher an ihrem individuellen Geist – an ihrem Kern oder Delta – als wir Erwachsenen. Sie sind nicht nur genetische Produkte der Vergangenheit. Dies kann und soll man nicht ignorieren.
Das Schicksal des Menschen ist bei der ganzheitlichen Sicht zukunfts- und vergangenheitsorientiert. Das Karma ist nicht nur eine Folge der Vergangenheit, sondern kann auch die Zukunft vorbereiten.
Auffahrt
Im Christentum kann man die Auffahrt – das Entschwinden von Christus in den Himmel – als ein Bewusstsein des Menschen, das die Welt noch nicht genau ganzheitlich wahrnehmen kann, charakterisieren.
Die Wissenschaft vom Geist oder Feld ohne Gott (Quantenphysik)
Nun werden die Materie und die elektromagnetischen Felder, die im riesigen Weltall überall sind, als allgemeine Energie, die sich als Materie (Planeten, Sterne) oder elektromagnetische Felder (leerer Zwischenraum zwischen den Sternen) zeigen, angesehen.
Die Formel von Einstein ist weltberühmt: E = mc2 (Energie ist gleich Masse mal Lichtgeschwindigkeit im Quadrat).
Diese Formel zeigt, dass die Materie in Energie verwandelt werden kann: Sichtbare Materie wird in unsichtbare Wellen verwandelt. Der Rückweg wird auch als Materialisation bezeichnet.
Die Wissenschaft hat berechnet, dass alle Materie des Weltalls so gross wie eine Erbse ist. Das immense Weltall ist praktisch leer. Es besteht nur aus Energie, die sich ganz selten als Sterne zeigt.
Auch der Körper des Menschen besteht im Weltall oder genauer auf der Erde vor allem aus Energie.
Das Zeit-Raumkontinuum, die Raumkrümmung usw. in der Relativitätstheorie wird experimentell festgestellt, aber nur mit Wellen und Partikeln erklärt.
Der Mensch besitzt einen physisch materiellen Körper und
einen unsichtbare Energie- oder Wellenkörper.
Der Röntgenapparat führt uns vor Augen, dass unser Körper für den Apparat fast durchsichtig ist, also aus fast keiner Materie besteht.
Der Mensch als individuelles geistiges Wesen
Der materielle Körper, der von elektromagnetischen Feldern umgeben ist, wird in der Wissenschaft vom Geist ohne Gott (elektromagnetische Felder) nicht als Werkzeug oder „Wohnort“ des individuellen geistigen Menschen auf der Erde charakterisiert. Das Ich-Wesen Mensch oder der menschliche Kern ist vom wissenschaftlichen Materialismus (inklusive elektromagnetische Felder) nicht fassbar.
Netz oder geistige Beziehungen zwischen Ich-Wesen
Die Energiewellen, die die Erde umgeben, ist schone eine quantifizierte Energie oder ein Netz. Das Internet überträgt in ihm seine Informationen blitzschnell. Damit haben wir das Netz von Quantitäten, das die Erde umspannt.
Der Mensch kann auch mit Hilfe der Computer Emotionen und Gedanken, die sich aussen – im „Netz-Raum“ der Erde – befinden, analysieren und auf dem Bildschirm sichtbar machen. Er ist fähig, mit elektrischen Stromimpulsen Menschen und Tiere zu „steuern“ und zu manipulieren.
Der wissenschaftliche Materialismus (inklusive elektromagnetische Felder) beschreibt aber den Menschen nicht als freies individuelles Wesen, welches unabhängig vom Netz werden kann, wenn es meditiert.
Materialistische Quantenphysik, Buddhismus
Der Mensch glaubt aber im wissenschaftlichen Materialismus, auch wenn er die Quantenphysik, die eine Brücke zu Gott bilden kann, theoretisch kennt, nicht an Gott und die ihm entgegenwirkenden Mächte.
Alles sogenannt Böse liegt gemäss dem Materialismus im Menschen. Der Mensch besteht nur aus seinen Körpermustern oder der Materie und seinen Seelenstrukturen oder dem elektromagnetischen Feld. Sein ewiges oder geistiges Ich ist nur eine Illusion, welche im Leben auf der Erde ein Produkt des Körpers ist und mit dem Tod wieder zum Feld oder zur Energie wird. Seine Gefühle sind Emotionen oder Seelenstrukturen, die sich aber nach dem Tod im elektromagnetischen Feld nicht auflösen müssen.
Gewisse Strukturen im Feld, d. h. Wellen können sich noch erhalten. Deshalb spricht man z. B. im Buddhismus, wie ihn der Dalai Lama lehrt, von der Wiedergeburt der Seele. Der Mensch als seelisches Wesen kann sich auch im Tier, das auch ein seelisches Wesen ist, verkörpern. Das Karma ist nur vergangenheitsbezogen und unerbittlich. Erst wenn der Mensch alle starren Seelenstrukturen aufgelöst hat, befreit er sich vom Rad der Wiedergeburt und geht er ins Nirwana oder modern ausgedrückt ins ursprüngliche elektromagnetische Feld ein.
Das Nirwana wird als reines, nicht strukturiertes, offenes Feld vorgestellt: Geist ohne Gott.
Der Mensch wird zur reinen Energie.
Einen individuellen, menschlichen Geist, der in Ewigkeit existiert, kann es nicht geben, da es auch keinen Gott gibt. Es gibt nur das Feld oder die Energie im All. Diese Behauptungen macht die Quantenphysik und der Buddhismus, den der Dalai Lama vorlebt.
Ausblick: Delta Dynamik
Der Mensch lebt als ganzheitliches Wesen auf der Erde. Er kann denken, fühlen und wollen. Er hat einen individuellen Geist, eine Seele und einen Körper,
Die Welt ist ganzheitlich: Es gibt eine momentane Gegenwart, eine Vergangenheit, eine Zukunft und eine ewige Gegenwart.
In dieser Welt gibt es zusätzlich zum Netz (Internet!) nur die Beziehungen zwischen Wesen und die Wesen selbst. Darunter ist Gott das umfassendste Wesen. Die Menschen und die verschiedenen Engel gehören zu den Schöpfungen Gottes.
Es existiert kein Geist ohne Gott. Wir sind in der Gesamtheit Gottes.
