Ego (extrinsisch) – Ich (intrinsisch)

Die Charakterisierung von Ego:

Das erstarrte, unbewegliche, in den Strukturen verhaftete Ich.

Es leugnet den beweglichen, offenen, kreativen, individuellen Menschen-Geist. Es fühlt sich nur als Körper, der energetische, empfindsame und bis zum Tod individuelle Strukturen aufweist. So hat ein Mensch z. B. einen individuellen einzigartigen Fingerabdruck, eine einzigartige Iris, einen individuellen Gang, der einem einzigen Menschen zugeordned werden kann, eine einzigartige Genkombination usw.

Der Ego-Mensch glaubt, dass seine Energie, seine Emotionen und sein Ich oder Ego ausschliesslich Produkte seines Körpers sind.

Heute weiss man wissenschaftlich, dass der Körper als Wellenkörper, der ein winziger Teil des unendlich grossen elektromagnetischen Felds ist, dargestellt werden kann.

Der Ego-Mensch ist in seinem Körper eingesperrt.

Materialistisch naturwissenschaftliche Erklärung

Der sichtbare physische Körper kann auch als materieller Körper mit den Sinnen wahrgenommen werden.

Das Materie/Wellen Paradox

Dieser Effekt ist mit der Partikel/Wellen-Dualität des Lichts erklärbar. Das Licht kann sich als Partikel, die ein winziges Windrad antreiben können, oder als Welle, die für den Menschen unsichtbar ist, zeigen. Materie kann sich also in Energie verwandeln. Dies zeigt die enorme Energie, die durch den Verlust einer winzigen Materiemenge frei wird, bei einer Atomexplosion im Krieg oder beim Atomkraftwerk im Frieden.

Tod im Materialismus

Wegen dieser naturwissenschaftlichen Erklärung, weiss man, dass der physische Körper sich nach dem Tod in Energie (unsichtbare Welle) verwandelt. Der lebende Mensch löst sich im riesigen elektromagnetischen Feld auf.

Wenn das Ich nur als Produkt des Körpers aufgefasst wird, löst es sich im Feld auch auf und ist als unindividuelle Energie noch vorhanden. Aber das individuelle Ich gibt es im materialistischen Weltbild nicht mehr.

Hypothese

Dieser Satz ist aber eine unbewiesene philosophische Spekulation. Diese Philosophie wird mit Materialismus bezeichnet. Im Materialismus ist Gott nur eine Vorstellung des Menschen. Sie kann nützlich sein, wenn der Mensch dadurch Halt findet. Ein individuelles Leben nach dem Tod gibt es nicht. Der Tod ist in dieser Vorstellung eine Verwandlung der Materie in Energie.

Heute weiss die Wissenschaft, dass die sichtbare Materie auch als unsichtbare Welle existiert. Deshalb kann die materialistische Wissenschaft jetzt die Welt mit Materie und Wellen erklären.

Die vier Körper des Menschen

Der Mensch besitzt demnach neben seinem sichtbaren physischen Körper noch die unsichtbaren drei Wellenkörper (Energie-, Seelen- und Individualkörper). Sie können die Materie durchdringen. Demzufolge kann der Mensch auch im Anderen sein. Dass dies möglich ist, hat die Wissenschaft z. B.  mit den Spiegelzellen im Gehirn bewiesen. Deshalb ist die Empathiefähigkeit des Menschen keine Illusion. Er kann sich in den Anderen hineinfühlen und muss nicht nur indirekt auf Grund der Mimik auf den seelischen Zustand der ihm aussenstehenden Person schliessen.

Diese Erklärungen des Menschen sind nicht falsch, aber unvollständig.

In der Ego-Welt ist der Mensch immer extrinsisch – von aussen – motiviert.

Die Charakterisierung von Ich:

Das fliessende, bewegliche, nicht an die Strukturen gebundene Ich.

Es lebt als beweglicher, offener, kreativer, individueller Menschen-Geist. Es fühlt sich nicht nur als Körper, der energetische, empfindsame und bis zum Tod individuelle Strukturen aufweist. Es erfährt, dass der Mensch ein geistiges, ewiges, individuelles Ich-Wesen ist, das im Körper und ausserhalb des Körpers existiert.

Der Ich-Mensch erlebt, dass seine geistige Lebenskraft, seine geistigen Gefühle und sein geistig-denkerisches Ich kein  Produkt seines Körpers sind. Sie bilden das Ich im Geist.

Nur der materielle und die wellenartigen Körper sind durch die Erstarrung des menschlichen Ichs enstanden.

Sein Ich hat mit Hilfe von Gott seinen jetzigen Körper geschaffen.

Geistig naturwissenschaftliche Erklärung

Der Mensch kann aber auch als individuelles Ich-Wesen, das seinen Körper auf der Erde nur bewohnt, erlebt werden. Diese Tatsache kann aber nur vom Menschen, wenn er sich ein klares, waches,  nichtmanipuliertes Bewusstsein erringt, als Wahrheit erlebt und bewiesen werden. Dieser Beweis ist schwieriger nur mit dem Denken als mit Computern und anderen Maschinen zu erbringen¹. Der Mensch muss sicherstellen, dass sein Bewusstsein nicht manipuliert wird. Dazu gibt es viele deltadynamische Übungen. Gefühlmässig ist der geistige Ursprung des Menschen für viele Menschen aber schon immer erlebbar.

¹ Mit Maschinen wie der Computer und andere computerunterstützte Apparate kann die Wissenschaft das Ich des Menschen nicht direkt wahrnehmen. Es können nur die Wirkungen des Ich im elektromagnetischen Feld  festgestellt werden. Diese können sehr einfach auch materialistisch interpretiert werden.

Einige Fakten:

Körper

Dieses Ich-Wesen (die Geist-Seele des Menschen) lebt in einem Körper der beweglich gehalten werden muss, damit ein menschliches Leben geführt werden kann.

Bewegung ist wichtig.

Ausserdem muss die Lebensenergie des Energiekörpers gefördert werden.

Lebensförderung ist wichtig.

Auch die Seele mit ihrem Denken, Fühlen und Wollen muss unterstützt werden. Der Seelenkörper muss auch differenziert und reich gemacht werden.

Die seelischen Qualitäten sind wichtig.

Das Wesentlichste ist jedoch, dem Ich-Wesen zu ermöglichen, seinen Körper ganz zu durchdringen und als Werkzeug zur menschengemässen Veränderung der Welt einzusetzen.

Geist

Der Geist des Menschen, das individuelle, ewige Ich ist das Wichtigste:

Offenheit, keine Vorurteile, geistige Beweglichkeit, Kreativität, Vertrauen, Mitgefühl und Eigenständigkeit gehören unter anderem dazu.

 

In der Ich-Welt ist der Mensch immer intrinsisch – von innen – motiviert.

Deshalb muss der Mensch als Kind so erzogen werden, dass er intrinsisch motiviert – von innen heraus – handelt. Dies wird in den nächsten Blogbeiträgen behandelt.

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