Delta heisst Zelttür. Der Delta Pädagoge kann selber die Tür zur Gegenwart aufstossen. Es ist seine eigene Leistung.
Deshalb lebt er in diesem Moment in Freiheit und Liebe. Er kann kein Buch oder Guru zitieren, wie man es machen muss. Er handelt in Liebe, wie es der jeweiligen Situation entspricht. Lässt seine Aufmerksamkeit nach, wird er wieder normal bewusst und macht entsprechend viele Fehler, weil er nicht ganz bewusst ist.
Sein Ideal ist, möglichst oft ein aufmerksames, hellwaches Bewusstsein herzustellen.
Das Ziel, weshalb die Lehrer die Delta Pädagogik anwenden, ist, dass die Kinder als Erwachsene zu Folgendem fähig sind:
Sie sollen im Erwachsenenalter mit ihrer nicht materiellen Geist-Seele ihren Körper durchdringen können und freie Taten (nicht von Anderen veranlasste Taten) vollbringen.
Sie sollen nicht Opfer ihre Gedanken- und Emotionsstrukturen sein, sondern ihre Gedanken und Gefühle beweglich gestalten können. Als Erwachsene kann ihnen bewusst werden, dass ihre Gefühle ein Echo auf die Welt geben. Die Umwelt gibt über Gefühle, die in ihnen auftauchen, Auskunft über ihre Umgebung. Dies ist jedoch nur möglich, wenn die Gefühle sich nicht sofort in Emotionen umwandeln und nur Auskunft über die eigene Welt(sicht) geben.
Letzlich dient die ganze Pädagogik dazu, dass der Schüler im Erwachsenenalter sein eigenes Leben führen kann und nicht nur extrinsisch motiviert von aussen gesteuert wird.
