Hundeflüsterer

Vorbemerkung

Das „Hundeflüstern“ ist die gute, tiergemässe Dressur der Hunde. Es ist auch die Basis der Menschenerziehung und Therapie, bei der man die Freiheit und Liebe ermöglichen sollte. Bei der Erwachsenenerziehung und -therapie muss man die Freiheit und Liebe ernst nehmen, sonst hat man nur das Geld, den Erfolg und viele äussere Faktoren im Auge. Es müssen immer ein guter Rahmen (Denken, Fühlen, Wollen und Sinne, Atmung und Rhythmus, Bewegung und Verdauung) gegeben und die Eigenschaften des Menschen individuell berücksichtigt werden.

Das Individuelle beim Menschen kann ohne Freiheit und Liebe nicht entstehen.

Hunde-Flüstern

Man muss beim Hunde-Flüstern den eigenen Willen in den Feldern, also unhörbar, oder mit leiser Stimme einsetzen und die Rudelgesetze durch genaue Beobachtung kennen und entsprechend handeln.

Jede Massnahme, die man ergreift, muss vom eigenen Willen, von individuellen Gefühlen und konsequenten Gedanken begleitet werden.

Unterstützung im Sichtbaren

  • Gemäss der Rudel-Gesetze Bewegungen (sich Fortbewegen, Streicheln, korrigieren durch Abfassen usw.) ausführen
  • Rhythmen, d.h. immer z.B. zur gleichen Zeit füttern, berücksichtigen.
  • Nicht vom Tisch aus Essensreste zuwerfen
  • leise Sprechen und Geräusche (z.B. psssst, warten, bleib, lieber Hund, brav usw.) bewusst einsetzen
  • konsequent denken und handeln
  • Möglichst viele Sinne kennen und gezielt einsetzen.

Wichtige Punkte

  • Den Hund als wollendes, fühlendes und denkendes Wesen, das sehr gute Sinne hat, behandeln.
  • Sich bewusst sein, dass der Hund keine freie Erinnerung hat, die Vergangenheit und Zukunft nicht kennt und deshalb immer im Jetzt lebt.
  • Der Hund ist kein Mensch.
  • Der Mensch kann ihn verderben durch Verhätscheln oder seelische /körperliche Grausamkeit.
  • Nur der Mensch kann die Hunde und anderen Tiere durch sein Verhalten (Hundeflüstern: richtige, tiergemässe Behandlung des Hundes) wieder so dressieren, dass es dem Hund und dem Halter wieder Wohl ist.

Alter Hundebesitzer

Schreien, laut werden, schlagen, fesseln, anbinden; Hundeschnauze in eigenen Urin halten; intellektuell behandeln; grausam sein; Hund als tote Maschine oder als Lebewesen ohne Gefühle betrachten; glauben, dass der Hund  nicht in den Feldern (Unsichtbares) wahrnimmt; „moralisch“ beim Hund werden, glauben, dass der Hund den Inhalt der Rede wahrnimmt = Hund als Mensch betrachten (Kleider, Schuhe, erwähltes Menu, Sonnenbrille, Bett, Hundefriedhof, Reinkarnation des Hunds, verwöhnen; sich beim Hund entschuldigen, ein schlechtes Gewissen haben und glauben, der Hund realisiere es usw.)

Gebräuchliche Begriffe

Energie

Besitzer müssen die Energie haben, die dem Hund entspricht.

Negative Energie

“Menschlicher“ Wille, der den Hund vermenschlicht, intellektuell ist, nicht den Regeln des Rudels entspricht, durch äussere, falsche, grobe oder nicht wirkende Massnahmen auf den Hund einwirkt, um nur Einiges aufzuzählen.

Verwandeln der negativen Energie

Hundeflüstern kann viele Probleme lösen. Kein Beissen, Kämpfen und schlechte Angewohnheiten mehr durch den Einsatz eines Hundelaufbands, der Bewegung, von Spaziergängen,  usw.

Positive Energie

Menschlicher, tiergemässer  Wille, der möglichst wenig Egoismus in sich hat und konsequent handelt.

Ein Mensch der sich und seinen Hund erzieht strahlt positive Energie aus.

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