Jugenddemenz kann überwunden werden

 

Ablenkbarkeit

Die Schüler sind dann unkonzentriert. Sie setzen den Eigenwillen zum Wahrnehmen mit allen 12 Sinnen kaum ein und werden durch Sinneseindrücke wie Bilder, Geräusche und Tasterlebnisse abgelenkt. Sogar unsichtbare Sinnesreize wie Gedanken, Gefühle und Willensimpulse der Anderen können sie aus der Bahn werfen.

Ihre Sinne sind meistens von Natur aus sehr gut ausgebildet. Sie haben auch eine natürliche Fähigkeit zur grossen Empathie.

Durch ihre grosse Sensibilität werden sie beim Nichtgebrauch ihres Eigenwillens noch stärker als üblich vom Einfluss ihrer Umgebung und den herrschenden Stimmungen berührt. Sie haben ja sehr gute Voraussetzungen zur exakten Beobachtung der Welt und zur genauen Wahrnehmung der Stimmungen, wenn sie sich konzentrieren.

Durch die moderne Umwelt und das gleichzeitige Aufnehmen von Eindrücken – Multitasking – werden sie von Reizen überflutet und können sich daher nicht mehr zu 100% mit nur einer Arbeit beschäftigen.

Seelendefekte

Ausserdem zeigen sie oft kein Interesse an der Welt. Sie brauchen ihren Eigenwillen kaum, um durch Gefühle aktiv von der Umgebung beeindruckt zu werden.

Sie suchen aber schnelle Befriedigung durch eindeutige, passiv auftretende Emotionen und lassen sich oft durch rassistische oder andere menschenverachtende Äusserungen hinreissen. Sie befriedigen mit möglichst  grosser Passivität ihre Emotionen durch elektronischen Medien, Fastfood, Schleckwaren usw. Ihre seelischen Qualitäten sind meistens wenig differenziert und kaum ausgebildet.

Fehlendes Üben

Zusätzlich üben sie die Fähigkeiten, die sie für ihre menschliche Entwicklung und ihren zukünftigen Beruf brauchen, viel zu wenig.

Sie festigen diese Eigenschaften selten und leben meistens ohne regelmässige, gesundheitsfördernde  Rhythmen. Sie schlafen zu wenig, essen immer, wenn sie Lust dazu haben, und lassen sich bis weit in die Nacht hinein von elektronischen Medien „diktieren“ und „vernichten“ so ihre Zeit. Sie beschäftigen sich dauernd mit ihrem Handy, hören viel aufgenommene Musik und lassen sich vom Internet bestimmen. Ruhe macht sie nervös. Daher wird Musik meistens auch als Hintergrundgeräusch eingesetzt.

Weil ihnen das Lösen von Aufgaben unbequem ist und sie zu sehr von anderen Beschäftigungen beeinflusst werden, lernen sie selten. Regelmässiges Üben ist für sie „unnötig“ und ein Graus.

ADS

Sind die Schüler den Kräften ihres Energiekörpers ausgeliefert und werden von Zwängen beherrscht, wird von ADS gesprochen.

Sie sind äusserlich ruhig und bewegen sich selten, sind oft depressiv, haben diverse „Seelenmacken“, sind sehr ablenkbar und unkonzentriert. Bei der  Krankheit ADS können sie die schwierigen Phasen nicht selbst stoppen. Gut Zureden nützt dann nichts mehr.

Gesundheitsschädigende Bewegung

Die Schüler bewegen sich selten oder sind hyperaktiv. Sie vernachlässigen so ihren ganzen Körper. Vielfach haben sie eine schlechte Haltung, bewegen sich unkontrolliert und können ihren Bewegungsapparat, der oft schon geschädigt ist, ungenügend einsetzen.

Sie sind unkonzentriert und haben wenig Interesse. Rhythmisches Üben ist ihnen verhasst und ihre Bewegungen sind meistens nicht mit ihren Absichten übereinstimmend. Ausserdem wird ihr künstlerischer Sinn sehr oft überhaupt nicht eingesetzt. Sie können mit ihrer Trägheit die Erwachsenen reizen oder mit ihrer Hyperaktivität ihre Umgebung tyrannisieren.

Vieles, was innere und äussere Aktivität erfordert, wird nicht gemacht. Sie bewegen sich zu wenig und ernähren sich schlecht.

Ihre Bewegung reduziert sich oft beim Schwatzen auf den unkontrollierten Gebrauch ihres Mundwerks. Beim Gewalt Anwenden wird die Bewegung auf den ungezielten Einsatz ihres physischen Körpers verwendet. Beim Essen leiten sie die  fehlgeleiteten Triebe ihres Energiekörpers. Die Schüler besuchen meistens Lokale und Läden, die Fastfood verkaufen.

Sie können z. B. mit ihrem Eigenbewegungs-Sinn nicht mehr differenziert wahrnehmen und merken nicht, dass sie oft grausam handeln. Mit ihrem Lebens-Sinn stellen sie nicht mehr fest, dass sie ihren Körper mit schlechter Nahrung schädigen. Sie haben kaum noch menschliche Gefühle und Gedanken und nehmen die Anderen nicht mehr als Individuum wahr. Sie können in dieser Phase keine  Empathie aufbringen, denn sie sind dann nicht mehr mit ihrem Körper vollständig verbunden. In diesem Zustand sind sie dezentriert.

Da sie das gedankenerfüllte Gefühl für ihren Körper verloren haben, werden sie häufig auch zu schwer und leben ungesund. Sie haben wenig Energie, fühlen sich vielfach krank und fehlen oft in der Schule.

Wenn sie in ihrem vegetativen Körper „überdreht“ sind, wird häufig zu Unrecht von ADHS gesprochen. Vielfach ist der Grund zur Hyperaktivität aber nur bei einer schlechten Erziehung und/oder bei negativen Vorbildern zu suchen.

Erscheinungen, die Merkmale von ADHS aufweisen, aber vom Schüler, wenn nötig durch den Eingriff des Lehrers, gestoppt werden können, sind noch keine Krankheit wie ADHS.

ADHS

Bei ADHS als Krankheit ist der Schüler-Körper mit seinen unkontrollierten Bewegungen dominierend („Zappelphillip“ oder schlimmer). Nicht mehr das Individuum des Menschen bestimmt seine Handlungen, sondern der Schüler wird wie von aussen „gesteuert“. Die Freiheit zu handeln ist nicht mehr da.

Bei der Schädigung durch ADHS können die Schüler die negativen Phasen ohne Hilfe nicht unterbrechen. Ermuntern nützt dann nichts mehr, nur mit sofortigen Massnahmen hat der Lehrer die Möglichkeit, diese Anfälle zu stoppen.

Nicht der Schüler bewegt sich nach seinem Willen, sondern der Schüler wird wie mechanisch bewegt. Die Folgen der Zwänge können nicht mehr empathisch wahrgenommen werden. Erst im Nachhinein kann der Schüler mit seinem Denken feststellen, dass er seine Umgebung mit seinem Verhalten geschädigt hat und bereut es meistens.

Willensschwächung

Da der Wille der Kinder geschwächt ist, machen sie sehr wenig von dem, was von ihnen erwartet wird. Ihnen ist jedoch klar, dass die Erwartungen der Erwachsenen gut für ihre Gesundheit und den zukünftigen Beruf wären. Sie können ohne Hilfe nicht mehr handeln, obwohl sie es eigentlich möchten.

 „Jugenddemenz“

Wenn die Schüler und Schülerinnen keinen eigenen Willen  aufbringen, wird ihr Gedächtnis nicht ausgebildet. Man spricht dann häufig von „Jugenddemenz“.

Sie können sie sich fast „nichts Schulisches“ merken, obwohl ihr Körper äusserlich nicht beeinträchtigt ist. Häufig wird diese Tatsache mit AD(H)S und anderem entschuldigt.

Die oben beschriebenen Effekte haben aber primär nichts mit AD(H)S zu tun.

Erst wenn die diversen Ablenkungen jahrelang auf den Körper wirken können und/oder eine Disposition zu AD(H)S vorhanden ist, werden die jeweiligen Symptome im unbewussten Gedächtnis des Energiekörpers bei ADS „eingebrannt“. Bei zusätzlicher Hyperaktivität können die bekannten Erscheinungen von AD(H)S erlebt werden. Sie werden auch noch im unbewussten Gedächtnis des physischen Körpers fixiert.  Wenn AD(H)S schon in der frühen Kindheit auftritt, ist es von mindestens einem Elternteil vererbt worden.

Die vier Gedächtnisarten

1. Diese negativen Effekte treten bei der „Ablenkbarkeit“ durch den Nichtgebrauch des Ultrakurzzeitgedächtnisses auf.

 2. Bei den „Seelendefekten“ wird das Kurzzeitgedächtnis nicht eingesetzt.

 

3. Beim „fehlenden Üben“ wird das Mittelzeitgedächtnis nicht ausgebildet.

4. Bei der „gesundheitsschädigenden Bewegung“ wird das Langzeitgedächtnis kaum oder negativ verwendet.

Die vier Gedächtnisregionen des Gehirns werden selten eingesetzt oder sogar durch gesundheitsschädigende Informationen unbewusst geprägt. Auch wenn die vier Gedächtnisregionen nicht gebraucht werden, formen die negativen Handlungen unbewusst den Körper. Bis in seine Strukturen und Hirnmuster lassen sich die Schäden, die entstehen, nachweisen.

Die vier Körper

Diese 4 Gedächtnisregionen im Gehirn entsprechen den 4 Körpern. Diese werden nur durch Eigenaktivität gesundheitsfördernd ausgebildet.

Der physische Körper ist sichtbar, der Energie-, Seelen- und Individualkörper sind unsichtbare Feldkörper.

Der Lehrer muss alle 4 Körper einbeziehen und mit den richtigen Massnahmen beanspruchen.

Das Gedächtnis

Das Gedächtnis wird optimal mit aufmerksamkeits- und gefühlserfüllter rhythmischer Bewegung und guter Ernährung ausgebildet.

Im Aufmerksamkeitsteil achtet der Lehrer auf Präsenz, Gefühle und Rhythmus. Er lässt die Schüler sich künstlerisch bewegen und ihre Stimme benutzen. Er bildet durch den Einsatz der 12 Sinne auch die drei unsichtbaren Körper aus.

Aber auch jede andere Art von Bewegung wie Sport, Waldbesuche, Wandern usw.  ist gesundheitsfördernd und verbessert die Erinnerungsfähigkeit. Dabei wird neben dem Körpergedächtnis auch das bewusst „abrufbare“ eigentliche Gedächtnis, das im Hirn lokalisiert ist, verbessert.

Es braucht dazu Eigenaktivität, Konzentration, seelisches Berührt-Sein, gute Stimmungen, regelmässige Bewegung und Ernährung, um nur das Wichtigste zu nennen.

Die Delta Pädagogik

In der Delta Pädagogik werden alle Körper bewusst berücksichtigt. Daher ist es auch enorm wichtig, den Aufmerksamkeitsteil, der alle 4 Hauptgesetze des Menschen beachtet, ein paar Mal pro Tag einzuflechten und die ganze Schule nach den Grundsätzen der Delta Pädagogik zu gestalten.

Die vier Hauptgesetze des Menschen können durch die gesundende Wirkungsweise der vier Körper nachgewiesen werden.

 

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert