Die Erziehung des Kinds I

Bildung und Entwicklung des physischen Körpers

In dieser Entwicklungsphase werden vor allem die Glieder und Verdauung ausgeformt.

 

  • Vorschulkinder und kleinen Schulkinder können sehr aktiv sein. Das Vorbild ist sehr wichtig, weil sie mit der Nachahmung ihrer Umgebung unbewusst ihren physischen Körper ausbilden wollen. Heute bestätigt die Hirnforschung radikal, was bei der Ausbildung und Erhaltung des physischen Körpers gilt: To use oder to loose it (freie Übersetzung: Nur der Einsatz des Körpers baut ihn auf. Sonst bilden sich die körperlichen Fähigkeiten wieder zurück). Der Lehrer kann durch gutes Vormachen diesen Prozess fördern.

 

  • Die Schüler sollen erleben, dass in der Welt Vieles gut ist. Der Lehrer soll die meistens negative News zur Kenntnis nehmen, sich aber von den Schreckensmeldungen nicht manipulieren lassen. Er soll den Schwerpunkt auf die positiven Seiten des Lebens legen, um den physischen Körper zu stärken.

 

  • Viel Bewegung in der Schule beim Sport, im Garten, auf Exkursionen etc. und zu Hause bei körperlicher Betätigung, in den Ferien und gute Ernährung machen den physischen Körper stark, robust und geschickt.

 

Die seelische Aktivität, besonders das Wollen, und die Tätigkeit des Körpers (viel Bewegung) ist während des ganzen Lebens wichtig.

Die Evolution des Körpers und des Bewusstseins

Der Körper hat sich in sehr langen Zeiträumen entwickelt. Er war aber immer eine Schöpfung des Geistes und nicht, wie im Materialismus behauptet wird, ein Produkt des Zufalls.

Die Bewusstwerdung des Geistes

Dieser göttliche Geist erlangte dank des komplizierter werdenden Körpers zuerst ein Bewusstsein, nachher ein Selbstbewusstsein. Heute ist der Mensch im Übergang vom körperabhängigen Selbstbewusstsein, in das noch der Egoismus hereinspielt, zum geistigen, körperunabhängigen Selbstbewusstsein. Er lebt in diesem modernen Bewusstsein immer noch in seinem Körper auf der Erde, kann mit den materiellen Sinnesorganen seine Umwelt wahrnehmen und sein hirngestütztes Gedächtnis einsetzen. Er kann mit seinem hell wachen, individuellen Menschengeist oder Ich sehr bewusst in der ewigen Gegenwart leben, kann aber jederzeit in die Vergangenheit der negativen Bewusstseinszustände fallen.

Er kann im Jetzt leben und seine Umgebung und Erlebnisse ohne Egoismus beurteilen.

Einige wesentliche Eigenschaften des modernen Menschen

  • Er kann die für ihn unwichtigen Dinge loslassen und seinen Egoismus überwinden, so dass er niemanden verurteilt.
  • Er hat die Möglichkeit, die ganze Welt zu lieben, aber dennoch seinen individuellen Weg zu gehen.
  • Er ist Mitschöpfer geworden und übernimmt dabei seine Verantwortung.
  • Nun ist er intrinsisch motiviert – er schöpft seine Motive mit seinem unegoistischen Denken selbst.
  • Er kann innerlich aktiv sein.
  • Wenn er passiv wird, ist er sich immer noch bewusst, dass er in negative, vom Körper abhängige – unfreie – Bewusstsseinszustände wechselt.
  • Er kann darauf achten, dass er nachhaltig lebt.
  • Er ist ein ewiges Individuum, das sich immer weiter entwickeln kann.
  • Er erlebt als Individuum die Freiheit und Liebe.

 

 

 

 

 

 

 

Die computerisierten Prothesen III

Denken 

Der Mensch bewegt sich nicht nur, sondern denkt auch unbewusst dabei. Er analysiert und erinnert sich unbewusst an seine Bewegungsabläufe. Auf sinnlicher Ebene braucht er zum Denken und Erinnern sein Gehirn als Werkzeug. Das Gehirn als Teil seines Körpers gehört zur Umwelt. Deshalb können seine Funktionen technisch teilweise durch den Computer übernommen, d. h. ausgelagert, werden. Dieses Denken in der geistigen und sinnlichen Umgebung wird  in der Geisteswelt mit gefühlsdurchdrungenem, willenshaftem Denken bezeichnet und in der Sinneswelt bei schon bekannten Bewegungen mit Assoziieren und Erinnern. Der Mensch bewegt seinen Körper nach gedanklichen Mustern im Raum. Bei einer computerisierten Prothese werden die Bewegungsabläufe durch ein Computerprogramm gespeichert und auf den Menschen übertragen.

Denken im Raum – auf körperlicher Ebene – wird auch mit Denken bezeichnet. Man meint aber meistens nur den Gedankeninhalt, weil der Denkakt eine Willensanstrengung des geistigen, individuellen Menschen ist und daher oft vergessen wird. Für den Denkinhalt benötigt man das Gehirn. Er kann deshalb mit dem Gehirn erinnert werden. Der Denkinhalt ohne den Denkakt kann folgedessen auch mit einem Computerprogramm gespeichert und mit einer Prothese auf den Menschen übertragen werden.

Erklärungen des Denkens:

Im modernen Bewusstsein ist sich der Mensch bewusst, dass er eine Maschine in seinen vom Geist durchdrungenen Körper integrieren kann. Es wird ihm gezeigt, dass jede Bewegung nicht nur ein zufälliges Wollen ist, sondern auch genau durchdacht und gefühlt wird. Dann macht die Prothese deutlich, dass der Mensch aus Geist, Seele und Leib besteht. Er wird eigentlich darauf gestossen, dass er ein trinitarisches geistiges Wesen ist, das denken, fühlen und wollen kann.

Im Materialismus wird aber das Funktionieren des Menschen als “Beweis” gebraucht, dass der Mensch nur dank der Stromimpulse der Nervenzellen denken kann. Der Mensch wird so als Roboter betrachtet. Die Durchmischung der in diesem Fall hilfreichen Technik mit dem menschlichen Denken, das durch das Sinnes-Nerven-System möglich und mit dem Hirn wahrgenommen und erinnert wird, liefert eine falsche Erklärung. Man vertuscht, dass der nicht fassbare geistige Gedanke beim Menschen sich als Gedankeninhalt äussert und mit dem Hirn wahrgenommen werden kann.

Zusammenfassung:

  • Der Geist und nicht das Gehirn oder der Computer will oder bewegt letzlich den Menschen. Die narürlichen Glieder sind keine Roboterteile zur Fortbewegung und werden nicht durch Stromimpulse über die motorischen Nerven in Bewegung gehalten. Sie sind neben der Bewegung Organe des unbewussten Willens.

 

  • Der Geist und nicht das Gehirn oder der Computer fühlt oder atmet letzlich. Das Herz und die Lunge funktionieren nicht wie die Herz-Lungenmaschine, die das mit Luft angereicherte Blut durch den Körper strömen lässt, als Pumpe. Sie sind neben der Rhythmisierung des Bluts und der Luft Organe des halbbewussten Fühlens.

 

  • Der Geist und nicht das Gehirn oder der Computer denkt oder nimmt letzlich wahr. Das Gehirn und die Sinnesorgane sind nicht passive Inputempfänger, wie das künstliche Sinnesorgane suggerieren können, sondern aktive Werkzeuge des Menschen. Sie sind neben dem Wahrnehmen Organe des bewussten Denkens.

Am Anfang war Gott und nicht der Urknall, der nur mit einem Computer simuliert werden kann.[1]

[1] Natürlich braucht es die Materie des Gehirns und den materiellen Körper heute zum Leben auf der Erde. Mit dem Computer kann auch der kranke oder verletzte Körper unterstützt werden. Man darf aber die Materie, die vom Geist gebildet wird, nicht an den Anfang stellen. Wenn man den Geist verdrängt, beschreibt man die Welt mit den Theorien der anti-göttlichen Wesen.