Die vier Geist-Sinne

Wort-Sinn

Der Wort-Sinn nimmt als Ergänzung des Gehör-Sinns im Wärmehaften wahr. In der quantitativen Wärme stellt er die Wärme als Wärmestrahlung und als Wärme des Körpers fest. Man kann ihre Energie auch technisch mit Wärmekameras oder mit einem Fiebermesser festhalten und wenn man will, mit einem farbigen Bild mit den Augen sehen. Mit dem Gehör-Sinn hört man in der Luft, die ein Geräusch mit Wellen erzeugt, wie sie der Techniker mit seinen Geräten bestimmen kann. Man weiss, welche Geräusche einer menschlichen Stimme gehören. Der Wort-Sinn macht dies möglich. Ist er aus diversen Gründen zerstört, kann man zwar die Geräusche hören, ist jedoch nicht fähig, menschliche Laute zu verstehen. Ganz einfach gesagt, man versteht nicht, was die Menschen reden, obwohl man die Geräusche hört.

Dies wurde in einem Heim für sinnesgestörte Bewohner unfreiwillig mit einem Film einer Rede des amerikanischen Präsidenten Reagen, der früher ein Filmschauspieler war, gezeigt. Die BewohnerInnen, deren Wort-Sinn nicht in Ordnung war, lachten bei der Rede, obwohl sie einen sehr ernsten Inhalt hatte. Diese Bewohner sahen nur ein Gesicht, das lustige Grimassen und Geräusche machte, und daher zum Lachen war. Sie verstanden nicht den Ernst des Inhalts, obwohl sie die entsprechenden Geräusche hörten.

Die Wissenschaft kennt den Effekt des Fehlens des Wort-Sinns, benennt den Sinn aber nicht extra, weil sie kein Bewusstsein von der geistig unsichtbaren „Worthaftigkeit“ des Menschen hat, die das Tier nicht besitzt.

Der geistig unsichtbare Wort-Sinn ist nie zerstört, da er nicht aus Materie und ihren Feldern besteht. Mit diesem geistigen Sinn kann man auch nach dem Tod die Worte der Menschen verstehen, denn er hört die Worte des individuellen, ewigen Delta Wesen. Diese sind logisch, aber nicht intellektuell.

Die materielle Wärme und die Wärmestrahlung bilden den Übergang zum Delta Wesen, das auch aus geistiger Wärme besteht. Das Hirn ist ein äusseres Zeichen für das Delta Wesen. Ist es gut gebaut, kann das Ego auch gut sein. Das Ego weist auf Delta hin. Das Delta Wesen äussert sich zuerst unbewusst als Ego Wesen im Körper. Es besitzt das   Selbstbewusstsein, das mit dem Tod des Körpers nicht mehr da ist. Wird es sich selber seiend bewusst, erwacht es, wird es zum Delta Dynamiker. Es wird im Körper sich wesenhaft bewusst, ist jedoch nicht mehr vom Körper abhängig. Es lebt dann in den Vergangenheitsstrukturen des Körpers in der Gegenwart. Die ewige Geist-Seele ist im Körper erwacht. Da hat sie ein bildloses Bewusstsein, dass nicht mehr vom Körper bestimmt wird. Nun erlebt man die Freiheit. Mit dem intellektuellen Selbstbewusstsein wusste man, dass es die Freiheit gibt. War man Materialist, bestritt man die Existenz von Freiheit. So weist auch der  Intellekt, eine Gabe des Hirns, auf die Logik hin, die der Geist-Seele zu verdanken ist. Die Erlebnisse der geist-Seele sind echter als alle Sinneswahrnehmungen der Körper-Seele. Diese kann man zu recht mit dem Intellekt anzweifeln. Erst als Delta Dynamiker erkennt man die physische Welt als gegenwärtig durch Denken und Wahrnehmen entstehende geistige Welt.

Die vier Geist-Sinne

9. Der Gehör-Sinn

Der Gehör-Sinn ist der erste der vier Geist-Sinne. Das Delta Wesen  nimmt über- und unterbewusst vor allem mit der lichterfüllten Luft auf der Erde wahr. Man hört mit seinem Sinnesorgan, den Ohren. Sind die Ohren verletzt, merkt man auch, dass man mit dem ganzen Körper auch wahrnehmen kann. Die andern Sinne werden dann noch sensibler.

Im Weltraum hört man mit der Luft nichts mehr, da sie fehlt. Man hört im Raumanzug mit  der Luft des Raumanzugs nur Innengeräusche.

Mit dem Gehör-Sinn kann man mit der Luft äussere Geräusche wahrnehmen, die von toten oder beseelten Wesen kommen können. Um den Unterschied von Musik und anderen Geräuschen wirklich machen zu können, braucht man als Mensch die Geist-Sinne. Man muss erleben können, ob ein Geräusch von einem menschlichen Delta Wesen als Musik oder noch deutlicher als Sprache herrührt.

Bei den technischen Medien, wie den PC‘s und all seinen verwandten Apparaten, erinnert sich der Mensch an echte Erlebnisse. Deshalb kann er die technischen Medien überhaupt einsetzen. Wo die Erinnerung fehlt, weil man sich gar nicht erinnern kann, hört man entsprechend dem Apparat nur ein organisiertes Geräusch. So sind Techniker nur mit einer guten HiFi-Anlage zufrieden. Musiker können mit einer schlechten Apparatur schon viel beim Gehörten erleben. Der Techniker hört vor allem die guten Quantitäten, während der Musiker vor allem die Qualitäten wahrnimmt. Auch kann man einem Menschen, der zum Beispiel die Klassische Musik nicht kennt, mit der besten HiFi-Anlage diese Musik nicht näher bringen, da er sich gar nicht an eine Life-Aufführung erinnern kann. Für ihn ist die für den Liebhaber schöne und ergreifende Musik nur gut organisierter Lärm.

Noch deutlicher sieht man diese Tatsachen bei Tieren, die den technischen Medien ausgesetzt werden. Sie sehen oder hören nur farbiges Licht und Geräusche. Wenn sie beim Medium etwas hören, lassen sie sich auch von den Quantitäten täuschen. Das geschieht aber viel seltener als beim Menschen. Vor allem Haustiere, die viele Eigenschaften von ihrem Besitzer angenommen haben, lassen sich von Medien täuschen. Aber auch sie können am Fernsehen einen Hund nicht als Hund, ein Gewitter nicht als Gewitter wahrnehmen, um nur zwei Beispiele zu erwähnen, die ich mit unserem Hund mehrfach erlebt habe. Wären wir höhere Tiere, wie von der materialistischen Wissenschaft behauptet wird, wäre der Siegeszug der technischen Medien nicht möglich. Tiere leben in der Gegenwart und können sich nicht an die Vergangenheit erinnern. Die Medien sind für sie keine Erinnerungshilfe. Diese Tatsache habe ich durch die Erlebnisse von Autisten schon früher im Internet und meinen Büchern gezeigt. Wie gesagt, man könnte ein eigenes Buch über den Unterschied Tier-Mensch schreiben.

Wir können technischen Medien entweder verfallen oder sie als Erinnerungshilfen für Erlebtes benützen. Man kann es auch so sagen: Entweder beherrschen wir als Menschen die technischen Medien oder kommen in ihre Abhängigkeit.

Dies können wir sehr deutlich bei unseren Schülerinnen und Schülern erleben. Wenn man einen Film ohne Kommentar der Lehrperson zeigt, schlafen oder „schwatzen“ die meisten Schüler sehr schnell. In den Pausen sind gewisse Schüler von ihrer Elektronik fasziniert oder „decken“ sich wie Süchtige mit ihr „zu“.

Die Technik ist also gefährlicher als das natürliche Leben! Sie muss durchschaut werden, damit sie uns nicht schaden kann. Wenn sie durch die Steigerung des Bewusstseins durchschaut wird, kann man sie ohne Angst benützen.

Ich bin also nur gegen eine nicht ganz durchschaute Technik, weil sie uns von unserem Weg abbringen kann. Unter Durchschauen verstehe ich, dass man das Grundprinzip der Technik und die Wesen hinter der Technik kennt. Wenn man intellektuell die Technik durchschaut, hat man Angst vor der Technik, auch wenn man sich technikfreundlich gibt. Man schaut dann z.B. Fernsehen, versteht sich als moderner Zeitgenosse  und  hat Angst vor aller Technik, weil man weiss, was dahinter steckt. Die meisten Menschen haben höchstens ein ungutes Gefühl und werden passiv beim Gebrauch der Technik.

Eine durchschaute Technik kann uns auf der Erde auch in vielen Belangen nützen. So habe ich nur dank einer modernen Medizin überlebt. Der Mensch kann grosse Distanzen dank der Technik mit Flugzeugen, Eisenbahnen und Autos überwinden. Man kann sich dank der Medien unterhalten und informieren. Ich erreiche dank dem PC und dem Internet die ganze Welt, wenn sie sich für diese Ideen interessiert, …. .

Diese Überlegungen führen uns wieder zu den Therapieformen, die mit dem Gehör-Sinn arbeiten. Auch bei diesen Formen gilt wieder, dass sie auf die Quantitäten des Menschen wirken. Sie wirken auf den materiellen Körper und seine strukturierten Felder mit und ohne Technik. Sie lassen aber auch, wenn sie nicht technisch unterstützt werden, die Qualitäten mehr auf die Quantitäten heilend einwirken.

Ich möchte als technisch unterstützte Therapie die „Tomatis-Hörtherapie“ nennen. Sie fördert die Fähigkeiten der Heilung über die akustische Aufnahme von entsprechenden Tönen.

Bei  den natürlichen Therapien wirkt der unsichtbar göttliche Sinn: Man hört im Gehör-Sinn die Musik als Äusserung des individuellen Delta Wesen.

Bei den technisch unterstützten Musik-Therapien wirkt vor allem der sichtbar anti-göttliche Sinn: Man hört durch die Bewegung der Luft.  Die Musik, die auch von Computern gemacht werden kann, äussert sich als Quantität in der Luft. Man weiss, welche Geräusche Musik darstellen. Der Techniker kennt ihre Wellenform und weitere Gesetze. Der sinnliche Gehör-Sinn macht dies möglich.

Deshalb können nur Menschen, die die Musik und das Bild live als ganzer Mensch erlebt haben, das künstlich erzeugte  Bild und die Musik erleben. Werden sie Delta bewusst, schätzen sie die Bild- und Musikkonserve als das, was sie sind: Eine raffinierte, automatische Wiedergabe der Bild- und Musikstrukturen, aber kein Ersatz für den live Theater spielenden und  musizierenden Menschen.

Die vier Seelen-Sinne

8. Der Seh-Sinn

Der Sinn

Der Seh-Sinn ist ein Übergangs-Sinn zu den vier Geist-Sinnen. Er ist noch ein Seelen-Sinn. Das Delta Wesen  nimmt über- und unterbewusst vor allem mit der lichterfüllten Luft auf der Erde oder im Weltraum nur mit dem Licht und seinem Sinnesorgan, den Augen, wahr.

Er ist für den Menschen sein wichtigster Sinn. Dies wird unter vielen Beispielen im Buch und Film „Die Stadt der Blinden“ vom Autor José Saramago, der den Nobelpreis erhielt, gezeigt. Mit ihm nehmen wir die Welt so wahr, dass wir Vielem „ich sehe es!“ sagen und es mit einem anderen Sinn wahrnehmen. Erblinden, d.h. keine funktionierenden  Augen mehr zu haben, muss für uns Sehende sehr schlimm sein. Es ist ja unser intimster Seelen-Sinn, den wir besitzen.

Wenn wir gewisse Blinde selbst oder aus den Medien wie den berühmten Jacques Lusseyran selber kennen, wird uns bewusst, dass der Gehör-Sinn der erste Geist-Sinn ist. Er ist viel „tiefer“ als der seelische Seh-Sinn. Ein Blinder würde meistens den Gehör-Sinn dem Seh-Sinn vorziehen, weil er mit dem Gehör der Wirklichkeit näher ist. Ausserdem sind die andern Sinne geschärfter, wenn ein oder mehrere Sinne ausfallen.

Eigene Wahrnehmungen

Ich habe mein eigenes Delta Wesen am besten im Spital erlebt, als alle Sinne und mein ganzer Körper fast nicht mehr als Werkzeug zu brauchen waren. Heute erlebe ich die Sinne als Werkzeug meines Delta Wesens so klar, dass ich über sie schreiben kann. Auch ich kompensiere die vom Hirn aus geschädigten Sinnesorgane mit der besseren Erkenntnis des Menschen. Für die selber erlebbare Wahrnehmung musste ich aber über ein Jahr lang jeden Tag einige Stunden nachdenken. Wie schon früher geschrieben sind zur Wahrnehmung die Sinnesorgane und das Denken nötig. Auch diese Tatsache erlebe ich täglich. Beim Denken muss man aufpassen, dass man nicht schon bekannte Theorien mit den selbst erlebten Wahrnehmungen intellektuell vermischt. Erst wenn man diese logisch durchdacht und mit den eigenen Sinnen beobachtet hat, sind sie zu eigenen Wahrnehmungen geworden. Diese Tatsache richtet sich nicht gegen das Vorwissen. Wichtig ist nur, dass der Intellekt nicht mit der Logik gleichgesetzt wird. Ohne das Denken nimmt man nichts wahr. Eine Hirnoperation ohne Vorwissen nützt uns nichts. Man bleibt fast der gleiche unwissende oder intellektuell viel wissende Mensch. Dies habe ich auch beim Lesen der Beiträge von Hirn operierten oder sonst in ihrer Hirnfunktion Beeinträchtigten, Anschauen von Filmen über das Schicksal von Hirnschlagpatienten und bei selbst gemachten Erlebnissen erfahren. So nehme ich auch seit mehr als 30 Jahren die nicht der Norm entsprechenden Hirnfunktionen gewisser Schülerinnen und Schüler als Lehrer und Schulleiter wahr.

Farben, Formen, Perspektive

Mit dem Seh-Sinn nimmt der Mensch nur die Farben in der Fläche wahr. Die Formen sieht man mit dem Eigenbewegungs-Sinn. Auch die Perspektive ist ohne unbewusstes Denken nicht da! Sie ist eine gedankliche Leistung. Das sieht man auch bei der Entwicklung der Kunst. So sind zum Beispiel Bilder aus dem Mittelalter ohne Perspektive gemalt. Was wichtig ist wird gross dargestellt. Bei frühen Bildern ist der irdische Hintergrund überhaupt nicht wesentlich. Es wird ein Goldhintergrund aufgetragen. Dies sollen nur einige Hinweise sein.

Das Delta Wesen oder der Geist

Das Delta Wesen kann sich auch in den Bereichen des Anti-Göttlichen aufhalten und dort sein Leben gestalten. Das beste Beispiel ist der Mensch, der als geistig göttliches Wesen in einem materiellen Körper und den elektromagnetischen Feldern lebt. Er kann dabei aber seinen Ursprung vergessen und sich einem menschlichen Roboter annähern.

Alle Therapien und Lehren, die auf technischen Grundlagen fussen, können den Menschen als geistiges Wesen nur ansprechen, wenn er aktiv sein Schicksal mit der Technik gestaltet. Der Körper-Seele oder den elektromagnetischen Feldern und dem Körper oder der Materie helfen diese Therapien immer. Über Nebenwirkungen wollen wir hier nicht sprechen.

Farbenlehren

Hier muss man auch auf die verschiedenen Farbtheorien und Farbtherapien eingehen. Auch an dieser Stelle kann ich nur kurz das Wesentlichste erwähnen, sonst müsste ich über dieses Thema mehrere Bücher schreiben.

Die Farbtheorie von Goethe und ihre Ableger:

Die Farbenlehre von Goethe beruht auf den Qualitäten des Lichts und der Farben. Sie nimmt also die geistig göttlichen Prinzipien zur Grundlage und nicht wie Newton die Quantitäten des Lichts. Die Nachkommen von Newton nehmen die Wellenlängen des Lichts und erklären damit die Farben. Goethe sieht die Entstehung der Farben als Taten und Leiden des Lichts und der Finsternis! Er benutzt das Prisma auch, formuliert  seine Gesetze aber anders.

Farbtherapien

Die Farbtherapien, die an Goethe angelehnt sind, stützen sich auf die geistigen Qualitäten, die Aktivität vom Patienten verlangen.

Beim Einsatz der Technik in Form von technisch erzeugtem Licht und Farben muss man die Bemerkungen zum Delta Wesen berücksichtigen.

Alte und neue Lichttherapien

Die einfachste Lichttherapie ist das Sonnenbaden. Technisch kann man dem Körper mit hellem, künstlichem Licht helfen.

Mit der Kirlianphotographie kann man die Farben und die Form der elektromagnetischen Felder, die auf die Aura hinweisen, feststellen. Der Therapeut hat dann eine Möglichkeit, seinen therapeutischen Erfolg mit der Technik zu kontrollieren.

Neueste Forschungen haben gezeigt, dass die Stimmungen, die Konzentration, die Arbeitsleistung sowie die Schlafqualität mit blau angereichertem Licht signifikant erhöht werden können. Auch Schulkinder könnten davon profitieren.

Man hat einen neuen Zelltyp entdeckt, der dem nicht bildhaften Sehen dient. Dieses Sehen des Unsichtbaren hat seine zwei reiskorngrossen Zentren im Hirn. Eine Hauptfunktion ist die Steuerung der inneren Uhr.

Eine weitere Therapie ist die Arbeit mit Delphinen. Technisch kann man die Wellen, die Delphine aussenden, in einer flüssigen Lösung speichern, die man auch mit Licht durchleuchten kann. In das Licht kann man zum Beispiel Schüler stellen und so die therapeutischen Effekte erzielen. Auch bei  dieser Methode muss man die Bemerkungen zum Delta Wesen ernst nehmen.

Man entdeckt viele neue Therapien und versteht mit der Delta Dynamik auch die alten besser.