Die geistige Wahrnehmung mit den Sinnen und die drei Ideale auf der Erde

Der geistige Mensch auf der Erde

Der geistige Mensch auf der Erde lebt in Gott und hat ihn wiedergefunden. Da er dazu innerlich aktiv sein muss, hat er keine Zweifel mehr an der Existenz von Gott. Er erlebt seine Erkenntnis durch seine Aktivität als seine eigene.

Er erlebt sich als individuelles, geistiges Wesen als Teil von Gott.

Der Mensch lebt nun bewusstseinsmässig in der 0. Dimension. Er ist als „verlorener“ Sohn wieder heimgekehrt.

Dann ist die Sinneswahrnehmung die geistige Wahrnehmung mit den Sinnen im Körper, aber nicht manipuliert und abhängig vom Körper auf der Erde!

Der göttliche, aufgewachte Mensch ist glücklich, vertrauensvoll, mitfühlend und kreativ.

Freiheit für den Geist

Freiheit ist nur durch den Geist für ein individuelles, geistiges Wesen auch auf der Erde möglich.

Gott will einen Menschen, der frei ist. Dieser Mensch kehrt freiwillig (aus freiem Willen) zu ihm zurück und denkt so, wie er will, d. h. individuell. Man muss ihm nichts vorschreiben, denn mit gereinigter Seele handelt er als freier Mensch und ist im Einklang im Gott.

Gleichheit für die Seele

In der Seelenwelt sind alle Menschen gleich. Denn sie können ihre Gedanken frei aus dem Geist schöpfen.

Freiheit ist nötig, um Gleichheit auf der Erde zu haben.

Der seelisch göttliche Mensch sieht den anderen Menschen als geistiges, individuelles Wesen. Somit ist es selbstverständlich, dass er den Anderen gleich wie alle anderen Menschen schätzt.

Sozialität für den Körper

Der körperlich göttliche Mensch ist sozial, damit alle Körper der Menschen auf der Erde existieren können. Denn es gibt nur beschränkte Ressourcen, die sich alle Menschen teilen müssen.

In der physischen Welt lebt der Mensch im Körper auf der Erde.

Freiheit und Gleichheit werden vorausgesetzt, dass der Mensch sozial wirken kann.

Sonst wird von Zwangssozialisierung gesprochen, bei der Freiheit und Gleichheit keine Rolle spielen, weil vom Diktator befohlen wird „sozial“ zu sein.

Wenn die drei Ideale Freiheit im Denken, Gleichheit im Fühlen und Sozialität im Wollen nicht gelten, ist der Mensch in der antigöttlichen Welt!

Die drei Ideale

Wenn diese drei Ideale aber vom handelnden Menschen mit hellem Bewusstsein (vollkommen wach) erfüllt werden, nimmt der Mensch mit reinem oder geläutertem Denken, das auch ein Fühlen und Wollen ist, wahr.

Alle Sinneswahrnehmungen werden nun dazu gebraucht, um die Freiheit, Gleichheit und Sozialität auf der Welt immer mehr zu verwirklichen.

Das Ich, ein Gedankenwesen

Alles ist auf der Erde ein Denken. Auch die feste Materie ist eine Form der Gedanken!“

Materie ist „geronnenes Licht“. Die Gedanken werden lichthaft erlebt (Es geht mir ein Licht auf!).

Der Gang vom Himmel zur Erde am Morgen

Vor dem Aufwachen auf der Erde „durchqueren“ wir immer die drei unsichtbaren Weltsphären. Wir sind ein kosmisches Wesen und wachen dann in der vierte Sphäre oder auf der physischen Erde als irdisches Wesen auf.

Ist das Aufwachen die Geburt am Anfang des irdischen Lebens, geht der „Abstieg“ auf die Erde viel länger. Er ist ein Teil des vorgeburtlichen Lebens.

Erste Welt: In der geistigen Welt oder im Himmel ist das dem Menschen bewusste Denken ein Sein des Ich. Wenn der Mensch sich seiner als ewiges Wesen bewusst wird, muss er aktiv denken. Denn Bewusstsein ist mit Aktivität verbunden.

Ohne geistige Aktivität kein Bewusstsein.

Zweite Welt: Wenn der Mensch oder das Ich zur Geist-Seele wird oder das Ich sich mit Seelischem „umgibt“, ist das dem Menschen bewusste Denken ein bewusstes Schöpfen aus dem Geist oder Ich. Es kann auch vom Denkakt gesprochen werden. Der Denkinhalt kommt aus der dritten Welt, wenn der Mensch nicht in Illusionen gefangen ist.

Dritte Welt: Wenn die Geist-Seele in der Lebenswelt der Erde in seinem Körper angekommen ist, ist das dem Menschen bewusste Denken auch ein Fühlen und Wollen ohne Einfluss des materiellen Körpers oder des Hirns. Es ist das reine oder nicht manipulierte Denken.

Vierte oder sichtbare Welt: Wenn der Mensch mit dem reinen/geläuterten oder geistigen Denken in der physischen Welt mit dem Körper eingreift, spricht man vom Handeln im Physischen auf der Erde. Der Mensch ist sich der Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit bewusst.

Er verwirklicht eine Welt, in der die drei Ideale Freiheit, Gleichheit und Sozialität gelten.

Sehr schnell wird aber das nicht manipulierte Denken zum normalen manipulierten Denken, Fühlen und Wollen auf der Erde. Dann lebt der Mensch in einer Welt, in der noch andere Mächte, die von Gott abgefallen sind, wirken.

Geburt und Pädagogik

Auch bei der Geburt hat der Mensch diesen Weg durch die drei Welten hinter sich, bevor er auf der Erde geboren wird.

Nur geht dann die Reise durch die drei Welten länger. Am Anfang muss der Mensch seine 4 Körper auf der Erde ausbilden, bis er als Erwachsener die drei Ideale intrinsisch oder von innen heraus leben kann. Am Anfang ist es wichtig, dass die Erwachsenen Vorbilder im Sinne der Freiheit, Gleichheit und Sozialität sind, damit das Kind sie nachahmen kann.

Die Sinneswahrnehmung

Wenn man mit den Sinnen eingreift. spricht man von Wahrnehmung im Physischen.

Die physische Welt auf der Erde wird zur geistigen physischen Welt. Jetzt kann nur die göttliche Welt wirken.

Der Mensch ist ein Geschöpf Gottes und wirkt im Sinne Gottes auf der Erde.

Im Sinne Gottes heisst: Der Mensch ist ein freies Wesen im Denken. Die Gleichheit gilt im Fühlen. Im Wollen oder im Verbrauchen der irdischen Ressourcen verhält sich der Mensch sozial. Er teilt gerecht die Ressourcen der Erde mit allen Menschen.

Denn es ist ihm heute klar, dass es nur eine Erde mit beschränkten Ressourcen gibt.

Alles nicht ganz Bewusste ermöglicht den Einfluss des Antigöttlichen. Deshalb kann der Mensch nur mit Reinem Denken sicher sein, dass er nicht manipuliert wird.

Zusammenfassung

Übersinnliches, d. h. geistiges Erleben der Welt geschieht schon mit der normalen Sinneswahrnehmung, wenn der Mensch die Sinneswahrnehmung reinigt und nicht mehr von ihr bestimmt wird. Wir erleben dann auf der Erde die göttliche Welt.

Bewusstes Reines Denken und Inputs der Sinne ergeben eine Wahrnehmung als Aspekt der göttlichen Welt auf der Erde. Alle 12 Sinne nehmen die göttliche Erde als Ganzes wahr. Der Mensch ist nun ein geistiges Wesen auf der Erde. Er besteht aber nur so lange als göttlich bewusst handelndes Wesen, wie er sich aktiv in Freiheit denkt.

Sein geistig individuelles Wesen existiert nur, solange er aktiv ist.

Der Mensch lebt dann in der Einheit mit Gott, ist aber ein individuelles, erwachtes Wesen.

Verlust der Beweglichkeit oder Erstarrung ist der Verlust des geistig ewigen Ich-Wesens auf der Erde.

Wir können ein geistiges, individuelles Wesen in einem irdischen Körper sein, also eine geistig körperliche Einheit auf der Erde.

Wir nehmen auf diese Weise die geistige Erde als übersinnliche Wesenheit mit all ihren Wesen mit den 12 irdischen Sinnen wahr!

Sinne: Die Zweiheit wird zur Einheit und die drei Ideale

Im letzten Beitrag haben wir unter anderem vom Denkakt und Denkinhalt gesprochen. Wir gehen von der Zweiheit aus. Denn wir sind ein Wesen aus Geist und Körper. Durch unseren Körper mit seinen Sinnesorganen nimmt unser Ich oder unser göttlicher Geist die Welt wahr.

Die Sinneswahrnehmung

Die Sinneswahrnehmung ist eine Kombination von unbewusstem Denken des Ichs und Inputs der Sinne.

Die Evolution als Entwicklung der vier Körper des Menschen

Die Zweiheit von Körper und Geist kann uns den Körper als Produkt des Geistes erklären.

Religiös gesprochen hat Gott den Menschen als sein Ebenbild auf Erden geschaffen. Die ganze Menschheitsgeschichte ist die Schilderung des sich Entfernens und des Wiederfindens Gottes durch den Menschen.

Eine grosse Theorie des von Gott Abwendens oder Abfallens ist die materialistische Wissenschaft.

Diese Wissenschaft – aber geistig interpretiert – liefert auch Resultate, die auf den menschlichen und göttlichen Geist hinweisen.

Weil Gott den Menschen geschaffen hat, finden wir im Menschen einen göttlichen Kern. Weil Gott auch das Weltall mit der Erde als Wohnort des Menschen geschaffen hat, ist das All nach göttlichen Gesetzen aufgebaut.

Der Mensch findet Gott, wenn er nach aussen oder nach innen geht.

Der Abfall von Gott wird als Sturz gewisser Engel, die den Menschen verführen und sich an die Stelle von Gott setzen oder als Sündenfall in der Bibel geschildert.

Materialistische Variante

Die Evolution führt in sehr langen Zeiträumen zum Bewusstwerden des Menschen als höheres Säugetier.

Der Mensch entwickelt nach seinem «Ebenbild» die Künstliche Intelligenz. Heute (2020) kann der Mensch schon menschliche Roboter herstellen, die mit dem Menschen Gespräche führen können. Gott scheint nicht mehr nötig zu sein. Die Moral besteht aus einem Regelwerk von intellektuellen Abmachungen. Man kann sie programmieren und die Künstliche Intelligenz damit ausstatten oder auch nicht. Man könnte noch viel erwähnen, um das Wesentliche der technischen Entwicklung mit seinen Gefahren und seinem Nutzen für die Menschheit zu beschreiben.

In der materialistischen Variante glaubt man, Gott nicht nötig zu haben.

Die Technik ermöglicht alles. Man beachtet jedoch nicht, dass man mit der Technik etwas beweist, was nur beim menschlichen Roboter gilt, aber nicht beim Menschen.

Bsp. Man kann den Menschen mit elektrischem Strom bewegen, wenn man einen Computer zur Steuerung einsetzt. Dann tritt anstelle von Gott der Computer.

Die menschliche Bewegung wird aber ausschliesslich vom menschlichen – meistens noch unbewussten – Willen oder der Ich-Kraft ermöglicht.

Ohne seinen Willen z. B. bei einer schweren Depression kann der Mensch nicht mehr aufstehen, obwohl sein Bewegungsapparat intakt ist. Im tiefsten Inneren will er nicht mehr, was man äusserlich sehen kann.

Bei der materialistischen Variante sind viele Fakten im Materiellen richtig. Ohne schöpferischen, göttlichen Geist kann man aber vieles nicht erklären, sondern muss intellektuell verdrängen, was noch zur Wirklichkeit fehlt.

Das Wiederfinden von Gott

Das Wiederfinden von Gott kann durch Reduzierung der drei irdischen Dimensionen und das stufenweise Erwachen des Ich-Menschen erklärt werden. Anders gesagt kann der Mensch die irdischen Dimensionen schrittweise durch die geistigen Dimensionen ersetzen. Dazu muss er aufwachen. Er denkt, fühlt und will aufgewacht oder hellwach, ohne sich manipulieren zu lassen.

Der Mensch lebt hellwach im Jetzt. Er lebt nicht mehr mit seinem Bewusstsein in der materiellen physischen Welt, sondern in der geistigen physischen Welt. Ihre drei Dimensionen können mit Denken, Fühlen und Wollen charakterisiert werden.

In der geistigen Welt auf der Erde, wird nicht mehr von den drei räumlichen Dimensionen gesprochen, sondern vom geradlinigem Denken, das von oben auf die Erde kommt, von gebogenen Linien, die sich anschmiegen können und nun als Fühlen bezeichnet werden und von Kreisen, deren gebogene Linien sich schliessen müssen und als Wollen definiert werden können.

Diese Linien werden in den drei Welten im irdischen Menschen vom Ich-Wesen geformt. Denn der Mensch kann auf der Erde denken, fühlen und wollen.

Dazu muss der Mensch innerlich erwachen und aktiv sein. Mit anderen Worten muss er im Jetzt leben. Nun hat er sich die erste geistige Dimension in der physischen Welt errungen.

Über die geistigen Dimensionen der Lebens-, Seelen- und Geisteswelt werden wir später sprechen.

Der schöpferische Mensch ist der erwachte Ich-Mensch.

Der Denkakt schafft den Denkinhalt im Geist. In 0 Dimensionen ist innen das Gleiche wie aussen.

Aussenraum und Innenraum gibt nicht mehr.

Die Dimensionen des Raumes sind im Raum, der im göttlichen Geist nicht mehr existiert. Raum und Zeit wurden auch von Gott auf der Erde erst geschaffen.

Aktivität erzeugt Inhalt.

Deshalb muss sich der Ich-Mensch als geistiges Wesen immer neu schöpfen, damit es existiert.

Der göttliche Mensch

Wenn das menschliche Ich-Wesen seinen Körper durchdringen kann, sehen und erleben wir einen göttlichen Menschen auf der Erde. Er gestaltet sein Leben gemäss seinem Karma und ist offen für die Zukunft. Die Wiedergeburten ermöglichen seinem Ich-Kern eine geistige Evolution, wenn er erwacht ist.

Das körperliche Wesen Mensch

Nur der Körper des Menschen ist automatisch in den drei irdischen Dimensionen vorhanden.

Er altert bis zum Tod. Ist der Ich-Mensch in seinem Körper zu wenig (auch unbewusst) tätig, wird der Körper krank und stirbt in der Regel auch früher oder vegetiert als leere Hülle vor sich hin.

Das geistige Wesen Mensch

Die Zweiheit, die auf der Erde z. B. bei der Sinneswahrnehmung überwunden und zur Einheit wieder zusammengeschmolzen wird, ist das geistige Denken – der Ich-Wille.
Denkakt und Denkinhalt auf der Erde wird zum geistigen, unmanipulierten Denken beim irdischen Menschen. Die Zweiheit wird zur geistigen Einheit.

Das menschliche Ich-Wesen ist die Einheit.

Sein

Im Himmel – in der 0. Dimension – existiert der Mensch auch ohne materiellen Körper. In seinem Leben auf der Erde bringt er den Himmel auf die Erde.

Der Mensch ist im Sein existent.

Die drei Ideale: das göttliche Denken in den drei Welten

Die geistige Welt

Beim sich geradlinig Bewegen Richtung Erde – in der 1. Dimension – denkt der Mensch ohne Körper. Er schöpft im Geist, wenn er will.

Der Mensch ist im Denken aktiv und frei.

Die vier geistigen Sinne im unteren Himmel

Bei der Sinneswahrnehmung sprechen wir von den vier geistigen oder denkerischen Sinnen.

Die Seelenwelt

Im Energiefeld oder der Seelenwelt der Erde – der 2. Dimension – fühlt der Mensch. Die Emotionen können als elektromagnetischen Wellen gemessen werden. Die geistigen Gefühle bewegen sich in gebogenen Linien, dazu braucht es zwei Dimensionen.

Der Mensch ist im Fühlen gleich wie alle Menschen.

Die vier seelischen Sinne in der Seelenwelt

Bei der Sinneswahrnehmung sprechen wir von den vier seelischen oder gefühlsartigen Sinnen.

Die physische Welt

Auf der festen Erde – den drei Dimensionen – angekommen, kann der Mensch, wenn er will, die Erde nach seinen Vorstellungen verändern. Mit seinem Willen, mit dem er die gebogenen Linien auch zum Kreis schliessen kann, ist es ihm im 3D-Raum möglich, jede Form zu erschaffen.

Der Mensch ist im Wollen auf der Erde sozial.

Die vier körperlichen Sinne in der physischen Welt

Bei der Sinneswahrnehmung sprechen wir von den vier körperlichen oder willenshaften Sinnen.

Das intellektuelle Denken

Beim intellektuellen Denken wird nur vom Denkinhalt gesprochen.

Der menschliche Geist, der die Gedankeninhalte schöpft, wird vergessen oder sogar aktiv geleugnet.

Im Materialismus wird so weit gegangen, dass man dem Geist seine ewige Existenz abspricht.

Es gibt im Materialismus und seiner modernen Variante – dem elektromagnetischen Feld, das sich als Partikel oder Materie zeigen kann – keinen von der Materie unabhängigen Geist. Die Materie und das Feld erzeugen nur etwas, das mit „Geist“ bezeichnet werden kann.

Die Denkinhalte sind nur Muster und Strukturen im Gehirn.

Zusammenfassung:

Ich-Aktivität (individueller Menschengeist) von oben in Kombination mit den Inputs des Körpers (Sinnesorgane) von unten wird sinnliche Wahrnehmung genannt. So wird die ursprüngliche Einheit, die durch die Spaltung des Geistes in Geist und Körper getrennt wurde, wieder zusammengefügt.

Durch die Sinneswahrnehmungen fügen wir automatisch mit unserer unbewussten Ich-Aktivität die Welt wieder zusammen, die durch den Körper getrennt wurde. Dadurch haben wir uns aber auch verändert.

Wenn wir erwachen, können wir mit vollem Bewusstsein erleben: Die Zweiheit (Geist und Körper) wird zur Einheit auf der Erde.

An dieser Stelle greifen die anti-göttlichen Mächte ein und verfälschen diesen Vorgang. Sie erzeugen durch die Materie des Körpers ein Pseudowachbewusstsein, das den Aufwachvorgang verleugnet, weil der Mensch die Welt schon wach erlebt und sich nicht bewusst wird, dass er eigentlich noch gar nicht wach ist.

Der Irrtum ist geboren.

Religiös nennt man diesen Vorgang den Sündenfall (Der Mensch wird aus der göttlichen Geborgenheit ausgestossen und muss seinen Weg alleine gehen.)!

In der Materie herrscht die Lüge. Der Irrtum ist der Preis der sichtbaren Welt oder des Lebens in der Materie mit ihren elektromagnetischen Feldern.

Die Überwindung des Irrtums lässt uns aber erwachen.

Das Erlebnis der Freiheit

Wenn wir hellwach sind, können wir frei handeln und haben eine offene Zukunft.

Bsp. Albtraum: Der Inhalt des Albtraumes muss nicht schrecklich sein. Der Traum wird zum Albtraum, wenn der Mensch in seinen Strukturen gefangen ist und sich nicht befreien kann. Nach dem Aufwachen sind wir glücklich, weil wir an der unerbitterlichen Vergangenheit etwas ändern können. Wir können unser Schicksal in die Hand nehmen und unsere Zukunft mitgestalten. Wir müssen nicht resignieren,

Wir erleben die Freiheit auch im Handeln.

Ich

Erst auf der Erde kommt das Ich dazu, kann das erwachte Ich das Alte verwandeln und etwas Neues schaffen. Es wird von der Schöpfung des Ich-Menschen gesprochen. Nun kann der Geist individuell werden.

Erst auf der Erde können wir vom individuellen Menschen sprechen.

Die Sinneswahrnehmungen machen den Anfang. Alles andere folgt.

Freiheit, Gleichheit und Sozialität

Die Freiheit schwingt auch in der Gleichheit und Sozialität mit. Ohne Freiheit wird statt Gleichheit von Gleichmacherei und statt Sozialität von zwanghafter Sozialisation (Zwangsumweltschutz, zwanghaftes, gutes Verhalten durch Sittenpolizei usw.) gesprochen.

Haben wir die Freiheit in der Sinneswahrnehmung verloren, werden wir von Zwangsbildern, Zwangsgeräuschen usw. verfolgt. Wir können nicht mehr frei wahrnehmen und handeln.

Die drei Ideale Freiheit, Gleichheit und Sozialität sind überall wichtig, um menschlich-göttlich sein zu können.

Sinneswahrnehmung des Ich-Wesens und die drei Ideale

Die aufmerksame Sinneswahrnehmung ist nur dank der Aktivität des Ich möglich. Ohne das aktive und hell wache Denken des Ich nimmt der Mensch nur ungefähr wahr. Er kann sogar im Denken getäuscht werden (z. B. optische Täuschungen) und sieht etwas, das es so nicht gibt.

Das normale, unbewusste Denken bei der Sinneswahrnehmung ist immer vom Geist der Gegenmächte vergangenheitsbestimmt. Der Mensch leidet unter der Herrschaft seiner Vorurteile, ohne sich dessen vollbewusst zu sein. Je nach Vorurteil nimmt er die Welt anders wahr. Urteilen im Jetzt, statt mit vergangenheitsbestimmten Vorurteilen verurteilen, führt zu Sinneswahrnehmungen, die keine Illusionen erzeugen.

Die geistigen Sinne

Mit den zwei ersten geistigen Sinnen (Ich- und Gedankensinn) nimmt der Mensch ohne bewusste, aktive Ich-Tätigkeit überhaupt nichts wahr.

Er fühlt höchstens etwas, wenn er auf seine Empathie achtet.

Ohne bewusste, aktive Ich-Tätigkeit denkt der Mensch nicht vollbewusst. Weil jede Sinneswahrnehmung aus Denken und den Inputs des Körpers besteht, nimmt der Mensch nichts wahr, wenn die Inputs aus dem Körper aus Gedankenmuster bestehen. Diese werden erst wahrnehmbar, wenn der Mensch bewusst und aktiv denkt.

Bei allen Sinnen unterscheidet der erwachte Mensch zwischen seiner Ich-Tätigkeit (Denkakt) und dem, was er wahrnimmt (Denkinhalt).

Alles, was in seinem Bewusstsein erscheint, ist eine Form von Denken!

Es gibt keine Existenz der Materie ohne Geist.

Materie

Die sichtbaren und unsichtbaren materiellen oder wellenhaften Objekte, die wir dank ihrer Fixierung und Dichtheit im Aussen als Materie oder Wellen mit dem Computer wahrnehmen, sind erstarrte Formen des Geistes oder gefrorene, unbewegliche, erstarrte Gedanken. Da Gedanken lichthaft sind, wird auch von erstarrtem Licht gesprochen.

Materie ist erstarrte Form oder „geronnenes“ Licht, sie ist dunkel oder nicht durchsichtig.

Deshalb wird auch in den Religionen vom Geist der Finsternis gesprochen.

Der Abfall von Gott

Religiös in der christlichen Welt gesprochen ist die Erstarrung durch den Sündenfall oder des Falls gewisser hoher Engel – ein nicht mehr in Gott sein Wollen – eingetreten.

Auch alle anderen Religionen kennen den Abfall von Gott.

Die Materie ist sichtbar geworden. Sie hat die göttliche Sphäre verlassen. Deshalb leben wir in einer Welt, in der auch die anti-göttlichen Mächte die Schöpfung verfälschen.

Sie sind auch verantwortlich, dass wir nicht alles so wahrnehmen, wie es der göttlichen Welt entspricht.

Im alten Hinduismus war die materielle Welt eine Illusion. Wirklichkeit oder Wahrheit fand der Mensch nur in der geistigen Welt.

Wenn wir die Seele reinigen, stellen wir wieder die göttliche Welt auf der Erde her. Dies gilt in allen Religionen. Vor allem kennen wir heute die buddhistische Art des Loslassens. Die Auflösung verhärteter, lebensfeindlicher Strukturen, das nicht mehr vom Karma bestimmt Werden, ist das bewusste Ziel im Osten.

Befreiung vom Rad der Reinkarnation und Auflösung im Geist sind Schlagworte, die Vielen wichtig sind.

So viel zum Einfluss der östlichen Religionen.

Es kann aber auch als moderner Mensch gesagt werden, dass der Mensch durch die Wiedergeburten die Chance hat, sich zu entwickeln. Auf dem Weg der Evolution „hilft“ das Karma bei der Entwicklung des individuellen Menschen. Es gibt nicht nur vergangenheitsbestimmtes Karma, sondern auch ein Karma, das erst in der Zukunft verstanden werden kann. Dieses kann die Zukunft ändern. Dann gilt auch der Ausspruch von Christus: „Ich mache alles neu!“

Nur die Auflösung des Egos und die Erreichung des ewigen, göttlich individuellen menschlichen Ich-Wesens mit einem hellen Bewusstsein wird angestrebt, nicht das Aufgehen des Menschen im Geist oder Nirwana.

Die ersten zwei geistigen Sinne

Das fremde oder andere Ich mit seinen beweglichen Gedanken-, Gefühls- und Willensformen wird durch den Ich-Sinn vom eigenen Ich-Wesen im Aussen wahrgenommen.

Ebenso können fremde Gedanken mit dem Gedankensinn im Aussen wahrgenommen werden, wenn das eigen Ich-Wesen aufmerksam bewusst und aktiv ist.

Denkakt und Denkinhalt

Wird das Bewusstsein so klar, dass zwischen Denkakt und Denkinhalt unterschieden werden kann, beginnt der Mensch rein oder nichtmanipuliert zu denken.

Der Mensch entwickelt ein Bewusstsein, dass er seine Tätigkeit des Denkens bewusst erlebt. Er wird sich seines individuellen Ichs bewusst und erlebt seine Tätigkeit.

Der Denkakt

Nur der Denkakt ist frei:

Die Menschen sind verschieden in der Art ihres Denkakts. Sie können mehr oder weniger Denkinhalte bewusst aus dem Geist «schöpfen». Die Menschen sind demnach individuell und frei im Denken.

Der Denkinhalt

Die Denkinhalte sind gegeben:

Der Mensch ist ein göttlicher Mensch, wenn er rein denkt. Dies kann er nur durch einen hell bewussten Denkakt, wenn er die Seele reinigte.

Die Menschen erhalten den gleichen Denkinhalt, wenn sie auf göttliche Art «schöpfen» können. Die nicht ganz bewusste Art des Schöpfens nimmt der Mensch als Gefühl wahr.

Deshalb sind sie im Fühlen gleich.

Die Ungleichheit

Da der Mensch im Innern von Fehlern behaftet ist oder religiös gesprochen der Mensch durch den Sündenfall anti-göttlich beeinflusst wurde, kann er auch etwas «Schöpfen», das nicht der Realität entspricht.

Nun ist jeder manipulierte Mensch verschieden vom Anderen.

Denn Jeder lässt sich anders manipulieren. Jeder hat andere Schwächen.

Die Welt

Wir haben nur eine, beschränkte Welt.

Die Ressourcen sind endlich. Damit alle Menschen auf menschliche Art überleben können, muss die Sozialität im Wollen, im Eingreifen auf der Erde beachtet werden.

Deshalb sind Leitlinien oder folgende Ideale auf der Erde zum Überleben der Menschheit so wichtig: Freiheit, Gleichheit und Sozialität.

Nur mit gereinigter Seele kann der Mensch sicher sein, dass er durch die Wahrnehmung nicht getäuscht wird. Dann erlebt er seinen Denkakt als freie Willenstat. Was er sieht – den Denkinhalt -, entspricht der Realität. Es ist wahr.

Wahrheit ist gleichbedeutend mit dem Erleben der göttlichen Welt.

Nur so kann der Gedankensinn im Jetzt als Werkzeug eingesetzt werden.

Die Verschiebung des Denkens zum Intellekt

Nach dem Sündenfall glitt der Schwerpunkt wieder auf Kopfhöhe zurück.

Der Intellekt ist ein Denken ohne Fühlen und Wollen.

Der Intellekt ist an die Stelle des nicht manipulierten Denkens getreten. Es ist ein ausschliessliches Kopfdenken. Dem nicht manipulierten Denken oder Denken mit dem ganzen Menschen folgen meistens Taten auf der Erde. Die auftretenden Gefühle geben uns ein Feedback der Welt. Sie zeigen uns, dass wir lebensfördernd mit unseren Taten sind.

Intellektuell weiss man häufig alles. Die Gefühle, die einem zu menschlichen Handlungen führen würden, verdrängt man, und tut nichts.

Das nicht manipulierte Denken ist ein gefühlsdurchdrungenes und willenhaftes Denken. Es hat seinen Schwerpunkt im Herzen und im Bauch. Heute muss man durch Tiefenatmung und durch Bewegung den Schwerpunkt bewusst wieder auf Herz und Bauchhöhe bringen, um wieder mit dem Menschengeist oder dem Ich -Wesen ganz im Körper zu wirken.

Üblicherweise teilt sich das Ich und das Ego den Körper.

Nur im bewussten Denkakt ist der Mensch frei. Dazu muss er sich bewusst und aktiv ergreifen.

Sonst werden die Gedanken zu Assoziationen, die Gefühle automatisch und schnell zu Emotionen und die Bewegung zur Motorik.

Im normalen, schläfrigen Ego-Bewusstsein weiss der Mensch, dass er frei, gleich und sozial sein sollte. Ihm ist aber nicht klar, wann die Freiheit, die Gleichheit und die Sozialität gilt und zum Nutzen der Entwicklung des ganzen Menschen eingesetzt wird.

Der Ich-Mensch kann sich bewusst bemühen, menschlich bewusste Gedanken im Jetzt, menschliche Bewegungen statt unbewusster Motorik und bewusste Gefühle statt halbbewusster Emotionen zu haben.

Wenn der Mensch seine Bewusstseinsentwicklung so weit gebracht hat, dass er hellwach oder vollständig bewusst im Denken, Fühlen und Wollen ist, gilt Folgendes:

Vollbewusstes Denken: Der Ich-Mensch erlebt sich schöpferisch beim Denken. Er „schöpft“ Gedanken bewusst und aktiv aus dem Geist. Vollbewusstes Fühlen: Er erlebt die Gefühle als Feedback der Welt. Vollbewusst Wollen: Er übernimmt die volle Verantwortung über seine Taten.

Dann sind die Freiheit, Gleichheit und Sozialität auf der Erde Tatsachen. Mit hellem Bewusstsein, erlebt der Ich-Mensch Freiheit im Denken, Gleichheit im Fühlen und Sozialität im Wollen.