Selber erkennen & erleben

Besonders heute in der Zeit des Corona-Virus, fragen die Menschen sich, wem sie trauen können und wem nicht. Experten und Spezialisten haben ein grosses Wissen, können aber z. B. von Geldinteressen manipuliert werden. Wer meint es gut mit den Menschen und wer will die Situation für die eigene Theorie (Esoteriker, Rassisten, Umweltschützer, Materialisten usw.) ausnützen?

Nur mit klarem Bewusstsein – mit nicht manipuliertem Denken, Fühlen und Wollen – und durch 100-prozentige, eigene innere Tätigkeit kann der Mensch sicher sein, dass er nicht manipuliert wird. Er muss nicht alles neu erfinden, aber er muss Kriterien haben, womit er etwas als Tatsache annehmen kann oder ablehnen muss. Diese Kriterien schafft er sich durch die oben erwähnte innere Tätigkeit.

Wie sieht diese innere Arbeit konkret aus?

Ganz allgemein beginnst du zuerst die Seele durch klares Denken zu reinigen oder zu läutern.

Dies führst du mit deinem Denken, Fühlen und Wollen, den verschiedenen Aspekten des Denkens in deiner Seele, durch.

In der Seele denkst, fühlst und willst du. Du wiederholst Gedankengänge, verschiedenste Gefühle steigen in dir auf und sinken wieder ab und du fasst Entschlüsse, die du mit deinem Körper umsetzt.

Nach der Läuterung oder Reinigung deiner Seele hast du dir ein Denken erworben, das nicht mehr manipuliert wird.

Das nicht manipulierte Denken ist gleichzeitig ein bewusstes Denken, Fühlen und Wollen.

Dann ist kein Gefühl oder Willensimpuls halbbewusst oder verschwindet sogar aus dem Bewusstsein. Du lebst nun als geistiger, bewusster Mensch auf der Erde.

Du erlebst dich als Schöpfer deiner Gedanken, deiner Gefühle und deiner Willensimpulse.

Die Gedanken haben einen Inhalt, den du laufend schöpfen musst.

Die Gefühle transformiert ins helle Bewusstsein des Geistes werden zum Bewusstseinszustand des Glücks, Vertrauens, Mitgefühls und der Kreativität oder einer Mischung daraus.

Deine Willensimpulse sind dir so klar, dass du die Verantwortung über alle deine Taten übernehmen kannst, denn die Motive deiner Handlungen sind für dich durchschaubar.

Im geistigen Bewusstsein hast du eine tiefere Selbsterkenntnis als im seelischen Ego-Bewusstsein. Du kennst nun deine Stärken und Schwächen und lässt dich nicht mehr unbewusst in den Abgrund ziehen.

Erst nachdem deine Seele geläutert ist, sollen die Lebensprozesse mit gezielten Atemübungen im Körper bearbeitet werden. Denn dadurch werden Emotionen frei, von denen du noch nicht wusstest, dass sie zu dir gehören. Du musst dazu eine innere Selbstsicherheit und Selbsterkenntnis haben, die durch die Grundübung erreicht wird.

Die Reinigung der Seele

Beim Reinigen oder Läutern des Denkens, Fühlens und Wollens erlebt der Mensch jenseits des Abgrunds den Geist. Er «macht» es selbst, daher muss er keinem Spezialisten glauben!

Über den Abgrund setzen kann der Mensch nur mit geläuterter Seele. Beim Läutern der Seele geht der Mensch ins Reich Gottes oder den Himmel auf Erden. Er wird dabei immer in Versuchung gebracht und in den Abgrund gezogen. Er kann aber immer wieder neu beginnen, wenn er aus dem Abgrund wieder herausklettert. Wenn er den Abgrund überwunden hat, erlebt er bewusst den Geist. Er erlebt sich als geistiges Wesen, das auch ohne Körper auf der Erde existiert.

Der Mensch weiss aus eigenem Erlebnis, dass der Tod nur eine Wandlung des Lebens ist.

Die Grundübung

Mit der Grundübung (auf diesem Link findest du eine kurze deltadynamische Abhandlung zur Grundübung) reinigst du dein Denken, Fühlen und Wollen. Da dein Wahrnehmen eine Kombination von Denken, Fühlen und Wollen und der Inputs deines Körpers (Sinneswahrnehmungen) ist, wird auch das Wahrnehmen geläutert oder entspricht der Wahrheit. Du unterliegst keinen Täuschungen mehr durch die Sinnesorgane.

Die Grundübung hat schon Rudolf Steiner als Nebenübung empfohlen. Gewisse Elemente stammen aus der östlichen Übungspraxis, wurden aber für die individuelle Persönlichkeit eines Menschen von ihm angepasst.

Eine geometrische Beschreibung der Grundübung

Die Grundübung folgt dem Menschen, den Leonardo da Vinci als 5-Stern im Kreis oder als Kreuz im Quadrat gezeichnet hat.

Der vitruvianische Mensch
  1. Du beginnst beim Kopf: Er ist das Zeichen für folgerichtiges Denken und aufmerksames Wahrnehmen.
  2. Dann durchquerst du den Kreis und kommst zum rechten Fuss: Du handelst entsprechend deinen Gedanken und Wahrnehmungen. Du bist frei im Handeln (Wollen), weil nur deine Gedanken und Beobachtungen dich motivieren.
  3. Du gehst direkt vom rechten Fuss zur linken Hand: Du bist nun in deinen Gefühlen offen.
  4. Dann verbindest du horizontal die linke Hand mit der rechten: Du siehst das Positive in Allem (Das Negative existiert auch auf dieser Welt, du gibst ihm jedoch kein besonderes Gewicht.).
  5. Von der rechten Hand gelangst du geradlinig zum linken Fuss: Du bist gleichmütig. Du lässt dich nicht von jedem Windchen beeinflussen. Dies braucht viel Willen.

Sechste Übung: Du kreist nun im Umkreis des Fünfsterns und bildest das Gleichgewicht zwischen denken, fühlen und wollen. Du bringst die Eigenschaften, die du dir durch die entsprechenden Übungen errungen haben, ins Gleichgewicht. Erst jetzt bist du ein ganzer Mensch.

Du bist kein Willensprotz, kein „Gefühlsdusler“ oder Schwärmer und kein kalter Denker ohne bewussten Willen und bewusste Gefühle.

Die 12 Sinne

Freiheit, Gleichheit und Sozialität

„Durch Denken über den Abgrund zum Erleben des individuellen menschlichen Geistes“ ist geistige Eigentätigkeit des Menschen von der schon Rudolf Steiner 1918 in Zürich in einem Vortrag sprach.

Diese Eigentätigkeit ist nur in Freiheit möglich.

Es ist nicht: Durch Körperarbeit ohne bewusstes Denken, ohne bewusstes Gehen über den Abgrund (ohne Läuterung der Seele) zum Geist zu gelangen. Durch Körperarbeit kommt man nur zum allgemeinen Geist, aber nie zum hell bewussten, individuellen göttlich menschlichen Geist. Dadurch handelt und erkennt man nicht in Freiheit.

Durch die geistige Eigentätigkeit erlebt man bei jedem Menschen einen geistig göttlichen individuellen Kern. Jetzt ist Religionsfreiheit möglich. Sie ist kein Gefühl mehr. Der göttliche Mensch auf der Erde ist gleich wie die Anderen.

Der Mensch erlebt nun die Gleichheit.

Wenn der Mensch sein Wollen im Denken gereinigt hat, ist er fähig, bewusst sozial zu sein.

Die Sozialität wird nun erlebt.

Mit Bewusstsein oder heller Wachheit kann man nur mit Denken, das in Freiheit aktiv „gemacht“ wird, die drei Ideale Freiheit, Gleichheit und Sozialität bewusst erfüllen.

Wissenschaft des nicht manipulativen Denkens für den Geist, Religionsfreiheit für die Seele und Sozialität für die Leiber sind nun keine einfach zu glaubenden Dogmen mehr! Sie tönen als mächtiger Dreiklang durch das All.

Jeder Mensch hat heute die Möglichkeit zum gegenwärtigen Geist zu gelangen. Jeder kann das Vertrauen haben, dass er dies kann. Dann erlebt er auch, was mit Freiheit, Gleichheit und Sozialität gemeint ist.

Der auf der Erde aufgewachte Mensch

Vom Fühlen zum Denken

Von den Gefühlen zum geistigen Bewusstseinszustand oder vom Halbbewusstsein zum hellen, klaren Bewusstsein

Der Mensch wird sich in seinem Körper auf der Erde seiner Gefühle immer bewusster. Wenn er aktiv wird stellt er zuerst fest, dass es vier Hauptgefühle gibt: Freude, Angst, Traurigkeit und Wut. Diese können bei Passivität absinken und den Menschen als Emotionen beherrschen: Freude wird zur Emotion Spass oder sogar zur Sucht. Angst zu Panik, Traurigkeit zur Depression und Wut zur Zerstörungswut.

Der Mensch kann jedoch die vier aus dem Seelenmeer auf- und absteigenden Hauptgefühle Freude, Angst, Traurigkeit und Wut auch zu den vier geistigen Bewusstseinszuständen
Glück, Vertrauen, Mitgefühl und Kreativität verwandeln.

Ego & Ich

Im Possibility Management wird von den vier Hauptgefühle gesprochen. In konkreten Übungen mit den Gefühlen kann klar unterschieden werden zwischen EGO und ICH. Die Kraft hinter den Gefühlen ist in unterschiedlichen Coaching-Richtungen bekannt. In der Delta Dynamik nennt man diese Kraft die Ich-Kraft, die jeder offene Mensch bewusst entwickeln kann.

Entweder ist der Mensch vom materiellen Körper abhängig oder er ist zwar in seinem Körper, hat aber ein helles Bewusstsein und wird von ihm nicht egoistisch diktiert. Er kann frei denken, fühlen und wollen.

Im Ich-Zustand ist der Mensch frei.

Dann kann er bewusst erkennen, wo in der Gesellschaft Freiheit, wo Gleichheit und wo Sozialität gilt.

Im Geist – im Denken – herrscht Freiheit:
Der Mensch ist glücklich.

In der Seele – im Fühlen – herrscht Gleichheit:
Der Mensch ist vertrauensvoll und mitfühlend.

Im Körper – im Wollen – herrscht Sozialität:
Der Mensch ist kreativ.

Die „gereinigte“ Seele

Wenn der Mensch durch seine Aktivität zum geistigen, denkenden Wesen wird, ist das unmanipulierte Denken auch ein unmanipuliertes Fühlen und Wollen. Er ist nun auf der Erde in seinem physischen Körper eine Geist-Seele und nicht mehr vom rein materiellen, manipulativen Körper beeinflusst.

Wenn der Mensch im Materialismus nur als belebter und beseelter Körper mit geistigen Eigenschaften betrachtet wird, ist er immer abhängig von der Materie. Da Materie auch als Energie beschrieben werden kann (E = mc²), kann der Mensch auch von seinen „Feldkörpern“, die auch zum physischen Körper auf der Erde gehören, beeinflusst sein.

Die Gedanken der Geist-Seele enthalten Gefühle und werden vom individuellen Menschen bewusst aus dem Geist geschöpft.
Das menschliche Bewusstsein ist nun hell, strahlt menschliche Wärme aus und ist klar.

In diesem menschlichen Bewusstseinszustand lebst du gleichzeitig im bewussten Denken, im bewussten Fühlen und im bewussten Wollen.
Beim bewussten Handeln (Wollen) übernimmst du die volle Verantwortung für deine Taten.

Die Verwandlung der Angst in Vertrauen

Wenn nur noch das Ego den Menschen bestimmt, ist das Gefühl Angst zu den Emotionen Angst & Schrecken oder sogar Panik und Todesangst erstarrt. Nun kannst du die göttlichen Impulse nicht mehr aufnehmen, d. h. die Angst kann nicht mehr konstruktiv genützt werden. Die starren Panikwellen im elektromagnetischen Feld lassen den normal bewussten Menschen die göttlichen Botschaften, die immer auf der Welt sind, nicht mehr aufnehmen. Denn nun ist die Panik dominant und der Mensch isoliert in der physischen Welt.

Du musst bewusst mit deinem Kern eingreifen, um aus diesem „Panikgefängnis“ auszubrechen. Dazu muss das Gefühl Angst verwandelt werden. Diese Angst ist ein Zeichen dafür, dass die Zukunft offen und somit nicht vorhersehbar ist.

Der Mensch kann aktiv das Gefühl Angst in den Bewusstseinszustand Vertrauen verwandeln.

Der Mensch hat sich nun durch die eigene Anstrengung in ein geistiges Wesen auf der Erde, das im Jetzt lebt, transformiert.

Sobald der Mensch innerlich nicht mehr aktiv ist, verschwindet der geistige Bewusstseinszustand Vertrauen und das Gefühl Angst gibt wieder ein Feedback, dass er nicht weiss, was die Zukunft bringt. Er ist nun ein seelisch göttliches Wesen geworden, das im Geist noch unbewusst oder halbbewusst ist.

Erst wenn der Mensch in Panik gerät, wird er beherrscht und ist nicht mehr Herr seiner Handlungen. Er ist ein manipulierter Spielball von anderen Interessen.

Sein Körper ist nun unter dem Einfluss von anti-göttlichen Kräften.

Der Corona-Virus

Ein Beispiel, das die ganze Welt beschäftigt, ist der Corona-Virus.

Vorsicht ist beim Corona-Virus geboten, Panik schadet dem Menschen, denn er verliert dabei sich selbst oder seinen Kern und wird damit fremdgesteuert.

Am Freitag, den 13.3.20 wurde vom Bundesrat beschlossen, alle Schulen im März und April zu schliessen. Dies ist in der Schweiz die einschneidenste gesellschaftliche Massnahme seit dem 2. Weltkrieg.

Die Beschneidung der Freiheit und den Folgen des weltweiten Zwanges lässt diesen Blogbeitrag sehr aktuell werden.

Wir wollen unsere Zeit konstruktiv nutzen und uns mit den drei Idealen beschäftigen. Was wäre echte Freiheit, Gleichheit und Sozialität?

Echte Freiheit

Jedem Menschen ist es möglich die Freiheit zu erleben. Sie befindet sich in der Geisteswelt, kann aber gleichzeitig auch im menschlichen Körper sein. Alle Menschen können ihr individuelles Ich- oder Geistwesen auf der Erde erleben und erkennen.

Freiheit setzt ein ewiges, individuelles Wesen voraus.
Ohne dieses existiert ein ständiger Zwang des materiellen Körpers.

In der Geisteswelt im Körper, die auf der Erde das Sinnes-Nerven-System nützt, lebt der Mensch als geistiges Wesen im Denken. Hier ist der Mensch individuell & frei. Sein Denken ist zugleich ein geistiges Denken, Fühlen und Wollen. Das Ich kann in der unteren geistigen Welt denken – es ist nicht beeinflusst vom Gehirn und somit vom physischen Körper.

Die materielle oder wellenhafte Welt

Ein erstarrter oder fixierter Abdruck des Geistigen oder der Geisteswelt im physischen Körper ist der Individualkörper. Das individuelle Wesen des Menschen – sein Ich – zeigt im Körper einen individuellen Fingerabdruck, einen individuellen Gang, eine individuelle Iris usw. Das Ich-Wesen im Menschen ist im elektromagnetischen Feld als individuelle Wellenstruktur erkennbar. Das Ich-Wesen kann diese Wellenstruktur laufend ändern, d. h. es kann in die Materie und in die Wellen in den elektromagnetischen Feldern eingreifen.

Der Geist bestimmt die Materie.

Die Freiheit im Denken schränkt andere Menschen nicht ein. Jeder kann so denken, wie er will. Durch das nicht manipulierte Denken, das auch ein nicht manipuliertes Fühlen und Wollen des individuellen Menschen im Jetzt ist, kann der Mensch die Wahrheit erleben. Wir erleben nun kein Modell, das sich der Wahrheit annähern kann, sondern Gottes Welt.

Du erkennst mit dem nicht manipulierten Denken, dass alle Menschen als Geist-Seelen individuell zu behandeln sind und dass du Freiheit ermöglichen willst. Du kannst nun auch in der Geisteswelt im Körper dein Bewusstsein behalten und klar bleiben. Wenn du ein geistiges Wesen auf der Erde sein willst, kannst du im Denken Freiheit erfahren.

Echte Gleichheit

Gleichheit gilt für alle Menschen, die sich in der Seelenwelt im Körper befinden. Gleichheit setzt aber die Freiheit voraus, sonst müsste von Gleichmacherei gesprochen werden.

In der Seelenwelt im Körper, die auf der Erde das Atem-Rhythmus-System im Physischen und den Seelenkörper voraussetzt, lebt der Mensch als seelisches Wesen im Fühlen. Hier ist der Mensch gleich wie alle anderen.

Die materielle oder wellenhafte Welt

Ein erstarrter Abdruck des Seelischen im Physischen ist der Energiekörper. Energien können als Wellen im elektromagnetischen Feld beschrieben werden.
Im Gegensatz dazu spricht man in der Seelenwelt von der Lebenskraft, die alle Lebewesen – Pflanzen und Tiere – belebt. Sie ist eine geistige Qualität, keine Qantität wie die als Wellen beschreibbaren Energien.

Ein anderer fixierter Abdruck des Seelischen im Physischen ist der Seelenkörper. Gefühle sind zu Emotionen erstarrt, Gedanken zu Assoziationen und Willensimpulse zu Motorik. Alle diese können als Wellen im elektromagnetischen Feld dargestellt werden.
Im Unterschied dazu werden sie in der Seelenwelt als geistiges Denken, Fühlen und Wollen oder Seelenkraft bezeichnet, die auch die Tiere als Seelenwesen durchströmt.

Jeder Mensch ist ein körperliches Wesen, in dem eine Geist-Seele inkarniert ist. Religiös gesprochen haben alle Menschen denselben Vater unabhängig von ihrer Religion.
Deshalb sind sie in ihrer Seele gleich wie alle Menschen.

Das göttlich lebendige Fühlen ist ein seelisches Denken, Fühlen und Wollen. Er fühlt, dass es richtig ist, alle Menschen als Geist-Seelen gleich zu behandeln. Er ist aber in der Seelenwelt nur halbbewusst.

Gleichmacherei

Gleichheit ohne Freiheit (stattdessen mit Zwang) ist keine echte Gleichheit unter Menschen. Freiheit, Gleichheit und Sozialität sind nur dann sinnvoll, wenn wir den geistigen Kern des Menschen einbeziehen.

Der Mensch wird mit Gleichmacherei nur als Seele im Körper mit seinem Denken, Fühlen und Wollen angesehen. Diese kann, weil sie erstarrt ist, als elektromagnetische Wellen aufgefasst werden. Wir sprechen nun von Emotionen, Assoziationen und motorischen Impulsen. Das Wichtigste ist aber hierbei, dass der Mensch eine Quelle der Ansteckung ist, die isoliert werden muss.

Sozialität

Sozialität kann von allen Menschen als Tatsache erlebt werden, weil sie sich in der Körperwelt in einem Körper befinden. Sozialität setzt ein körperliches Wesen, das die Ressourcen mit allen Menschen auf der Erde teilen will, voraus, sonst wird von Zwangssozialisierung gesprochen.

In der Körperwelt oder der physischen Welt, die auf der Erde das Bewegungs-Verdauungs-System voraussetzt, lebt der Mensch im Handeln oder Wollen. Er kann mit seinem Körper mit oder ohne Hilfsmittel in die Welt eingreifen und sie gestalten. Als individuelles und freies Ich-Wesen teilt der Mensch die Ressourcen freiwillig. Im Normalbewusstsein ist der Mensch jedoch in der physischen Welt unbewusst oder fast unbewusst. Erst wenn du aufwachst, handelst du als bewusster Ich-Mensch und übernimmst deine Verantwortung.

Die materielle oder wellenhafte Welt

Ein im Materiellen fixierter Abdruck des Leiblichen oder geistig Physischen ist der sichtbare, materielle, physische Körper.

In der physischen Welt kann sich der Mensch dank seines physischen Körpers weiterentwickeln, aufwachen und sich seiner als individuelles geistiges Ich-Wesen bewusst werden, das von Gott geschaffen wurde.

Die Ich-Kraft wirkt auf der Erde nur durch den individuellen, wachen Menschen im Jetzt.

Religiös gesprochen hat Gott oder der Vater nur eine Welt geschaffen. Die göttlichen Menschen wollen sie selbstverständlich untereinander teilen. Sie sind als körperliche Menschen sozial.

Zwangssozialisierung

Ohne Freiheit und Gleichheit spricht man von Zwangssozialisierung. Man wird gezwungen gleich und sozial zu sein. Eigentlich wird man vom Staat dazu verpflichtet, sich an die Zwangsmassnahmen zu halten. Der Ich-Mensch will dies nicht, weil er die Situation anders beurteilt.

Echte Freiheit, Gleichheit und Sozialität erfolgen nur freiwillig.

Der zentrierte Mensch

Sicherheit kann man nur mit hellem Bewusstsein, mit dem unmanipulierten Denken, das auch ein nicht manipuliertes Fühlen und Wollen ist, in sich finden. Nur ein Mensch, der Vertrauen hat, mitfühlend und kreativ ist, lässt sich sein Bewusstsein durch Panik nicht trüben. Er ist nicht manipulierbar und fühlt sich trotz den Herausforderungen ruhig.

Der Mensch ist glücklich und ruht in sich selbst.
Dieses Ruhen ist der bewegliche „Zustand“ des Seins als geistig waches Individuum.

Die 12 Sinne und die drei Ideale

Freiheit, Gleichheit und Sozialität sind Voraussetzung, um als göttlicher Ich-Mensch auf der Erde dank den Sinnen zu wirken und einzugreifen.

Die drei Ideale Freiheit, Gleichheit und Sozialität sind die Leitlinien, dass die Menschen glücklich leben, Vertrauen haben, Mitgefühl empfinden und kreativ sein können.

Anders herum gedacht können glückliche, vertrauensvolle, mitfühlende und kreative Menschen nicht zulassen, dass die Menschheit nicht in Freiheit, Gleichheit und Sozialität lebt.

Freiheit auf der Erde

Der menschliche Geist oder das Ich sind individuell und frei. Jeder hat seine eigene Entwicklung, schöpft selbst Gedanken, wann er will. Er hat dadurch eine individuelle Bewusstseinshelligkeit oder sogar eine „Bewusstseinsheiligkeit“. Er lebt frei im Himmel oder Geist, wenn er aufgewacht ist. Sonst ist er noch ein göttlich geistiges Wesen, das noch unbewusst auf der Welt und im Himmel oder auf der Erde und im Geist ist.

Im unsichtbaren unteren Reich des Himmels oder im Geist im menschlichen Körper auf der Erde ist das Ich frei im Denken.

Das menschliche Ich lebt nun in seinem Seelenkörper im Denken.

In der göttlich geistigen Seelenwelt, die auch im Körper wirkt, herrscht Freiheit.

Abstieg auf die Erde oder Geburt

Wenn das menschliche Ich bewusst den Himmel verlässt, hat es eine sehr wichtige Entscheidung – das Geboren-Werden auf der Erde – getroffen. Es hat diese Entscheidung als göttliches Wesen in Freiheit beschlossen.

Bevor der Mensch dies bewusst entscheiden kann, existierter er im Geist, aber ist noch unbewusst. Es ist noch nicht sein freier Entscheid. Die Menschen kommen durch ihre Leben auf der Erde früher oder später zu diesem Punkt.

Jeder Mensch, auch wenn er widrige Umstände (Krieg, Krankheiten, Behinderungen usw.) erlebt, will und kann sich auf der Erde weiterentwickeln. Schlimm ist es nur, wenn sich der Mensch nicht weiterentwickeln will und sein Bewusstsein mit Drogen, Geschäftigkeit usw. trübt. Er kann auch durch eine Bewusstseinsdämpfung seine Entwicklung stoppen oder wieder rückgängig machen.

Häuser und andere Besitztümer und sogar sein Körper mit seinen Assoziationen, Emotionen und seiner Motorik sind oft nützlich und können der Entwicklung dienen.

Ewig ist jedoch nur das Ich mit seinen menschlichen und übermenschlichen Beziehungen. Denn sie sind intrinsisch oder bereichern den menschlichen Ich-Kern.

Gleichheit auf der Erde

Nachdem sich der individuelle Geist oder Kern in der Lebenswelt mit Gefühlen „umgeben“ hat, lebt er im Energiekörper im physischen Körper. Die Lebenswelt oder dieses Reich wurde von Rudolf Steiner auch als Astralwelt oder Ätherwelt bezeichnet. Der Mensch lebt immer noch in einer unsichtbaren Welt oder naturwissenschaftlich gesagt auch im elektromagnetischen Feld.

Das elektromagnetische Feld ist ein „erstarrter“ Teil des geistigen „Felds“ oder des Astral- oder Ätherreichs.

In der unsichtbaren Seelen- oder Lebenswelt im physischen Körper ist der Mensch als göttliches Wesen gleich im Fühlen wie alle anderen göttlichen Menschen.

Jeder Seelenkern ist gleich, unabhängig von seiner Entwicklung durch das Denken.

In der göttlichen Lebenswelt herrscht Gleichheit.

Sozialität auf der Erde

Nachdem sich der Seelenkern mit einem physischen Körper umgeben hat, ist er in der physischen Welt ein irdisch göttlicher Mensch, der mit den Augen gesehen werden kann. Alle 12 Sinne nehmen ihn wahr.

Er ist als göttlicher Mensch sozial, unabhängig von seiner Entwicklung im Denken und Fühlen auf der Erde.

Der göttliche Mensch ist auf der Erde sozial im Wollen, da es nur eine Erde gibt, die beschränkte Ressourcen hat.

Der irdische Mensch lebt in seinem Körper auf der Erde auch nach der Geburt in diesen drei unsichtbaren Welten. Nur die physische Welt wird durch die Materie sichtbar.

In der göttlichen physischen Welt herrscht Sozialität.

Als Naturwesen, wird der Mensch als potenzieller geistiger Mensch in seinem Körper, ohne seine innere Aktivität oder sein bewusstes oder aufmerksames Wahrnehmen, Denken, Fühlen und Wollen, oft abgelenkt. Er folgt seinen Trieben und bemüht sich nicht, sich als aktives, individuelles Wesen zu erkennen und zu erleben. Er hat seine Seele nicht in Freiheit gereinigt.

Die Sinne und das Leben auf der Erde

Freiheit bedeutet auf der Erde:

Der wache Mensch setzt die geistigen Sinne und alle anderen ein, um die Freiheit zu leben.

Die Gleichheit bedeutet auf der Erde:

Der wache Mensch setzt die seelischen Sinne und alle anderen ein, um die Gleichheit garantieren.

Die Sozialität bedeutet auf der Erde:

Der wache Mensch setzt die körperlichen Sinne und alle anderen ein, um sozial zu handeln.

Die 12 Sinne des Körpers braucht das Ich oder der geistige Kern des Menschen, um die drei Ideale auf die Erde zu bringen und in der Welt zu verwirklichen.