Das Delta ist zukunftsoffen

Der Delta-Mensch kann am Tag oder bei Bewusstsein zwei Bewusstseinszustände haben.

Erster Bewusstseinszustand: Ego

Entweder ist das Delta bei Bewusstsein nicht oder nicht ganz im Körper:

Der Mensch meint, er sei wach. Effektiv ist er nur vergangenheitsbestimmt und körperlich und seelisch unbeweglich. Er lässt sich seelisch in seinen Gedanken, Gefühlen und Willenstaten (seiner Motorik) von der Werbung, gewissen Filmen, Parteiprogrammen, Drogen usw. leiten. Seelisch und körperlich handelt er wie ein Bioroboter.

Sein Geist kann mit Ego bezeichnet werden.

Überall sucht er seinen Vorteil. Seine immerwährende Frage ist: Was bringt’s mir? Er ist ganz von seinem materiellen Körper und den elektromagnetischen Feldern abhängig. Dadurch ist er ganz von der Vergangenheit bestimmt. Denn die materiellen Taten werden von materiellen Gedanken und Gefühlen ausgelöst. Alles kann mit Wellen, die eine bestimmte Wellenlänge und Energie haben, erklärt werden. Es kann alles gemessen werden. Alles ist schon bestimmt.

Sein göttlicher Geist oder sein Delta kann nicht eingreifen.

Er hat die drei seelischen Mützen auf. Sein Bewusstsein ist gedämpft und er ist unbeweglich.

Zweiter Bewusstseinszustand: Ich

Das Delta ist teilweise oder ganz im Körper.

Der Mensch ruht in sich, ist zentriert oder bemüht sich um diesen Bewusstseinszustand.

Von Zeit zu Zeit ist er nicht mehr zentriert und rutscht ins Egobewusstsein, in dem er nicht mehr Herr über sich ist.

Wenn er hellwach, zentriert und vollkommen im Körper ist, spricht sein Ich: Er ist zukunftsoffen, er lässt zu, dass in Zukunft nicht das eintritt, das sein Ego will, sondern dasjenige, was gut für die ganze Menschheit ist.

Sein Delta kann von oben aus dem ewigen Jetzt in seinen Körper eingreifen. Seine Gefühle kommen aus der Zukunft. Es sind keine Emotionen, die aus dem materiellen Körper aufsteigen, aus der Vergangenheit kommen und schon bestimmt sind.

Das Delta lebt im Jetzt und kommt aus der Zukunft. Das Delta als individuelles menschliches Wesen ist frei. Es ist seelisch von Liebe durchdrungen. Es wohnt in seinem irdischen Körper.

Der Delta-Mensch

Der selbstbestimmte oder intrinsisch motivierte Delta-Mensch

Der Mensch kann entweder sich als Opfer seiner Genetik oder seiner Erziehung oder Umwelt auffassen oder als eigenständige Persönlichkeit, die ihr Leben im Rahmen der Genetik und Umwelt selbst gestalten kann.

Der extrinsisch bestimmte Mensch

Im ersten Fall ist der Mensch von aussen bestimmt, er ist extrinsisch motiviert. Mit von «Aussen» können auch Assoziationen, Emotionen und motorische Impulse, die aus der Seele – von innen – kommen, gemeint sein.

Es kann bildlich vom Überstülpen der roten, grünen und schwarzen Mütze gesprochen werden.

Der intrinsisch bestimmte Mensch

Der Mensch ist mit seinem individuellen Ich-Geist und seiner Seele, auch Delta genannt, aufmerksam.

Es ist meine individuelle Aufmerksamkeit im Jetzt. In der Gegenwart können die Mützen den Ich-Geist nicht beeinflussen, weil der Mensch nur unter den Mützen erstarrt und ausschliesslich vergangenheitsorientiert ist.

In der Gegenwart ist der Mensch beweglich und offen.

Er kann seine Aufmerksamkeit auf die Gegenwart oder die Zukunft richten. Wenn er seine Aufmerksamkeit auf die Vergangenheit fokussiert, muss er aufpassen, dass er nicht als Delta-Wesen in der Vergangenheit gefangen wird. Dann bestimmen Impulse von aussen seine Interpretation der Vergangenheit. Er kann nicht sicher sein, ob er in Illusionen lebt oder die Dinge so sieht, wie sie waren.

Diese komplizierte Situation kann der Mensch mit eigener Energie – aktiv – ändern.

Das menschliche Delta-Wesen kann das Denken, Fühlen und Wollen zu reinem, unmanipulierten Denken verwandeln.

Dazu muss es die drei Seelen Mützen[1] ablegen. Die rote erstarrte Empfindungs-Mütze, die grüne erstarrte Verstandes- und Gemüts-Mütze und die schwarze erstarrte Bewusstseins-Mütze.

Intrinsisch

Das Delta Wesen handelt intrinsisch. Keine Impulse von aussen motivieren es. Es denkt selbst. Es fühlt selbst und es handelt selbst.

Nun ist das Delta intrinsisch und motiviert sich selbst. Es wird beim Denken, Fühlen und Wollen nicht mehr manipuliert.

Dieses intrinsische Handeln ist nicht materiell oder von den elektromagnetischen Feldern motiviert. Es ist rein geistig.

Das Delta-Wesen des Menschen ist ein geistiges Wesen, das auch auf der materiell gewordenen Erde in seinem Körper leben kann.

Weil es in seinem materiellen Körper lebt, kann es auf der Erde sich selbst verleugnen und sich als Opfer fühlen, das die Schuld von aussen auf sich unbewusst nimmt.

Es kann sich aber als von Gott geschaffenes, individuelles Ich-Wesen erleben, das seine Zukunft und die der Welt mitschöpfen kann. Wenn es offen für die Zukunft ist und seine Aufmerksamkeit auf die Zukunft richtet, kann es erleben, wie seine lebensfördernden Bilder der Zukunft sich verwirklichen können.

Es erlebt sich als verantwortliches, mächtiges Delta-Wesen, das viel mehr erreichen kann, als es selbst für möglich hielt.

Der Delta-Mensch ist ein schöpferisches Wesen.

In einer modernen Sprache kann gesagt werden, dass der Delta-Mensch kreativ ist.

Der lebendige, geistige Delta-Mensch richtet seine Aufmerksamkeit in der Gegenwart auf die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Dank seiner vier Körper kann er in die Materie und die elektromagnetischen Felder eingreifen. Die Veränderung der Materie kann gewogen, gemessen und der Wellen im elektromagnetischen Feld bestimmt werden. Die Veränderngen, die der intrinsische Delta-Mensch verursacht, sind wissenschaftlich beweisbar.

Der Delta-Mensch kann sich, andere und die Erde heilen und sie lebensgemäss verändern.


[1] Wie der Mensch dies üben kann, wird in einem anderen Beitrag beschrieben.

Das Delta oder der Kern des Menschen

Entdecke das Delta in dir!

Was bedeutet diese Aufforderung?

Der Mensch hat einen individuellen Kern. Er ist ein einzigartiges Wesen oder Delta. Er „bewohnt“ seinen Körper, befindet sich als Wesen jedoch auch ausserhalb des Körpers.

Die Wissenschaft spricht von der Materie und den elektromagnetischen Feldern des Körpers. Deshalb „bewohnt“ der Mensch einerseits seinen materiellen Körper, aber auch andererseits seine Wellenkörper im Feld. Die von der Wissenschaft darstellbaren Körper sind quantitativ erfassbar. Der Mensch kann sie messen, wägen, die Wellenlänge und ihre Energie bestimmen usw.

Der intrinsische Mensch

Die Delta Dynamik und Delta Pädagogik charakterisieren den Menschen als viel umfassenderes Wesen – als Delta-Wesen -.

Das Delta ist nicht ausschliesslich erklärbar mit der Genetik und der Umwelt. Mit ihnen kann nur der Körper, in der die jeweilige Persönlichkeit „wohnt“, erklärt werden. Wenn der Geist, der in der Persönlichkeit anwesend ist, zum Körper dazu betrachtet wird, haben wir erst den individuellen Menschen vor uns. Er ist nicht nur individuell, weil die Kombination der Gene und der Einfluss der Umwelt bei jedem Menschen anders ist, sondern weil das individuelle Delta in jedem Menschen ein anderes ist.

Das Delta ist einzigartig bei jedem Menschen. Nur die Motivation aus dem Delta ist wirklich eine intrinsische Motivation.

Das Delta durchdringt seinen Körper und hat sein individuelles Schicksal. Es ist der individuelle Geist, der sich in einem neuen Körper zu einer späteren Zeit wiederverkörpert. Dieses Delta hat seinen ewigen Namen. Es ist der Name, der das ewige Wesen bezeichnet, das in immer neuen Körpern zu anderen historischen Zeiten auf der Erde lebt und sein einzigartiges Schicksal hat. Die Persönlichkeit ist der Mensch, der mit seinem weltlichen Namen eine historische Persönlichkeit oder ein unbekannter Mensch für die Nachwelt ist.

Das Delta existiert auch nach seinem Tod als irdischer Mensch individuell weiter und ermöglicht dem Menschen noch andere Welten, auf die Erde zu bringen. So kann der Mensch den Himmel auf die Erde bringen, wenn er lebensfördernd lebt.

Diese Welten sind nur als Qualitäten vom irdischen Menschen erlebbar und mit den menschlichen Sinnesorganen aktiv auf der Erde wahrnehmbar.

Mit dem Computer können auch die Qualitäten nur als Quantitäten (als Wellen mit einer bestimmten Länge und einer Amplitude) dargestellt werden. So wird die reiche Welt nur auf ihre Quantitäten reduziert. Es wird nur von einer materiellen Welt gesprochen. Wenn aber behauptet wird, mehr ist nicht vorhanden und alles Nicht-Messbare ist eine Fantasie der Menschen, ist man nicht mehr wissenschaftlich.

Die Sinnesorgane, wenn sie vom Menschen nur passiv und ohne Bewusstsein eingesetzt werden, zeigen dem Menschen nicht die ganze Welt. Sie wiegen den Menschen sogar in Illusionen. Erst mit Aktivität und hellem Bewusstsein erlebt der Mensch die Qualitäten und nicht nur die Quantitäten der Welt.

Die göttlich geistige, seelische und leibliche Welt ermöglicht, dass der Mensch bis ins hohe Alter beweglich bleibt. Seine Gedanken, Gefühle und Willensimpulse können von ihm selbst bestimmt werden. Er ist kein Spielball von außen. Er ist intrisisch motiviert.

Sein Delta oder ICH lebt hell bewusst in innerer Aktivität auf der Erde in seinem Körper.

Seine Gedanken, Gefühle und Willensimpulse folgen nicht alten Gewohnheiten.

Seine Gedanken werden auf der Erde keine starren Assoziationen, seine Gefühle werden nicht zu unbeweglichen Emotionen und seine Willensimpulse werden nicht zu einer mechanischen, nach alten Gewohnheiten ablaufenden Motorik.

Der Mensch kann immer freier werden. Seine Handlungen sind immer tiefer in Liebe getaucht. Alle seine Taten werden immer lebensfördernder oder konstruktiver.

Wenn wir von Lernen sprechen und Entwicklung anstreben, muss ein menschlicher Kern oder Delta vorhanden sein. Dieser Kern oder ICH ist unabhängig von seinem materiellen Körper. Er ist ewig oder geistig. Er existiert auch nach seinem Tode. Alle Lernerfolge prägen ihn und differenzieren sein lch.

Das Ich oder Delta des Menschen wird immer differenzierter. Es wird vom unbewußten Wesen zum bewussten, handelnden Ich-Menschen.

Wiedergeburt oder Reinkarnation des individuellen Ich-Geistes

Da der Mensch ein Geschöpf Gottes ist, kann er, wenn er sich zum Individuum weiterentwickelt, ein helles Wachbewusstsein erringen.

Der Ich-Mensch kann heilen und die Materie im Einklang mit Gott gestalten.

Dieser Prozess geschieht in langen Zeiträumen.

Ein einziges Leben genügt nicht dazu. Im Leben auf der Erde hat der Mensch ein Schicksal oder Karma aus der Vergangenheit und eine Hilfe seines Körpers in der Gegenwart.

In seinem Leben auf der Erde schafft er sich wieder ein Schicksal für die Zukunft. Deshalb kann von Reinkarnation und Karma gesprochen werden.