Der Umgang mit Kindern als Delta Mensch

Als Pädagoge lebensaufbauend oder lebensstärkend zu wirken, heisst mit der echten Zukunft (nicht mit der in die Zukunft extrapolierten Vergangenheit) zu rechnen, offen zu sein für wirklich Neues.

Es können sich Wege auftun, mit welchen niemand gerechnet hat. Kein moralisches Urteil auf Grund der Vergangenheitsmuster wird gefällt. Der Stab wird nie über ein Kind gebrochen.

Der Mensch ist nicht nur offen für eine neue Kombination von alten Mustern. Dies ist nicht kreativ im Sinne des Delta-Menschen.

Diejenige Lehrperson wirkt pädagogisch prophylaktisch heilend, welche die ewigen pädagogischen Gesetze berücksichtigt. Die Kinder müssen auch in der Schule (wie in der Gesellschaft) nicht zuerst krankgemacht werden, um sie nachher mit Therapien und Medikamenten wieder zum „Funktionieren“ zu bringen oder im besten Fall zu heilen.

Die vier pädagogischen Gesetze

Das Kind bleibt gesund, wenn folgende Gesetze berücksichtigt werden:

Bewegung

Der Körper braucht menschliche Bewegungen. Maschinelle Bewegungen sind nicht förderlich, sondern verhärtend (Kraftraum, gewisse Musik).

Rhythmus

Die Energie im belebten Körper wird durch rhythmische Prozesse aufgebaut und vermehrt (rhythmisches Lernen, immer wiederkehrende Feste, rhythmische Übungen, Schlafrhythmus, Essrhythmus, viel zu Fuss unterwegs zu sein usw.).

Bewegliche Seele

Der Seelenkörper muss gepflegt werden: Sinne genau im Jetzt einsetzen, Denken üben, Gefühle ernst nehmen, menschliche Willensimpulse bewusst gestatten usw. Die Seele darf nie in alten Mustern erstarren, sondern muss beweglich bleiben.

Beweglicher Geist

Der Individualkörper ermöglicht dem geistigen Individuum oder Delta beim Wachen das „Bewohnen“ seines menschlichen Körpers auf der Erde.

Die Freiheit muss auf der Erde möglich werden, sonst wird das Ich-Wesen zum Ego. Das Ego wirkt unter Zwang im Körper (Niemand kann gezwungen werden zu lernen usw.). Vourteile wie Rassismus, Parteimeinungen, sektiererische Tendenzen lassen den individuellen menschlichen Geist oder das Delta auf der Erde nicht wirken.

Die geistige Tätigkeit der pädagogischen Person

Die geistige Tätigkeit ist eine Gedanken- und Willenstätigkeit. Diese wird durch die Gefühle verbunden.

Die Lehrperson muss magisch tätig sein. So hebt sie z. B. die Gefühle in den Geist oder verwandelt sie. Sie muss dazu ganz wach und aktiv sein.

Der Erwachsene muss die Gefühle in seinem Inneren aktiv verwandeln. Er kann dem Kind Glück, Vertrauen, Mitgefühl und Kreativität durch seinen Bewusstseinszustand, seine Handlungen oder in Worten beibringen, die kindsgemäss sind. Auch die Kinder leben nicht nur im Körper, sondern ihr Delta oder Ich-Wesen ist auch draussen. Deshalb kann der Erwachsene mit ihm darüber sprechen.

Der Erwachsene nimmt viel mehr Einfluss auf das Kind über sein eigenes Wesn, als über raffinierte pädagogische Massnahmen. Er muss sich bewusst sein, wie er magisch wirkt.

Das Delta oder Ich ist der Meister über die vier Haupt-Gefühle Freude, Angst, Traurigkeit und Wut. Aber erst ihre Verwandlung durch den Delta-Menschen zu Glück, Vertauen, Mitgefühl und Kreativität ist schöpferisch und konstruktiv.

Der Erwachsene muss vermeiden, dass er oder die Kinder die vier Hauptgefühle verhärten lassen.

Die vier Gefühle „Wut, Traurigkeit, Angst und Freude“ dürfen nicht nur vergangenheitsbestimmt werden und in Zerstörungswut, Depressionen, Panik und Spass oder Sucht ausarten. Dabei weiß man nie, wie man manipuliert wird, aber meint noch immer, man sei wach.

Der Erwachsene muss bei sich und den Kindern die Wachheit bewahren. Aufmerksamkeit im Jetzt ist sehr wichtig. Dann setzt der Mensch bewusst sein Delta-Wesen oder Ich-Wesen ein. Sein Ego ist wirkungslos.

Intuition und Wachzustand sind anzustreben, nicht Intuition im Träumen.

Regeln bei der Kindererziehung

Als Lehrer Widerstand geben und den eigenen, nicht manipulierten Willen dem egoistischen Willen des Schülers entgegensetzen.

Nicht verhärten, keine Prinzipien „reiten“.

Der Erwachsene muss innerlich zentriert und mit den Gefühlen von außen in seiner Seele gehalten sein. Er muss sich bemühen, in sich zu ruhen.

Sich nicht von den egoistischen Emotionen der Kinder bestimmen lassen.

Nicht ungefragt über Gefühle der Kinder, die im Inneren der Lehrperson aufsteigen, sprechen, sondern auf die Verwandlungskräfte hinweisen oder die aufsteigenden Gefühle der Kinder kommentarlos verwandeln.

Feedback des Körpers (4 Körper) durch Gefühle

Der Körper gibt eine Hilfe oder ein Feedback, das man verwandeln kann und in den Geist heben kann.

Der Mensch kann die vier Hauptgefühle in Glück, Vertrauen, Mitgefühl und Kreativität verwandeln.  Er ist dankbar, dass er einen Körper besitzt, mit dem er in die Materie schöpferisch oder kreativ eingreifen kann. Die Wut hat sich nun in Kreativität verwandelt.

Beim Verwandeln arbeitet der Delta-Mensch magisch.

Der eigene individuelle Geist oder das Delta schöpfen neu.

Der Mensch ist auch froh, dass er einen Energie-Körper besitzt, der aussen oder im Umkreis wahrnehmen und mitfühlen kann. Er hat die Traurigkeit in Mitgefühl verwandelt.

Aussen oder im Umkreis kann er auch seine Angst in Vertrauen verwandeln. Alles, was aus der göttlichen Welt sich inkarniert, geschieht im göttlichen Sinne. Es kommt gut.

So wie der Delta-Mensch mit seinem Körper kreativ sein kann, so ist er in seinem Geist glücklich. Beide Bewusstseinsarten sind ein Zentral-Bewusstsein. Er ist vom Mittelpunkt aus kreativ und glücklich.

Ebenso ist er aussen oder im Umkreis mitfühlend und hat Vertrauen in die Zukunft.

Heilen mit dem Delta

Zwei Arten von Krankheiten

Es gibt Krankheiten, die den menschliche materiellen Körper verhärten oder verspannen.

Bei diesen Leiden muss der Therapeut mit Auflösungskräften oder Kräften von aussen arbeiten.

Außerdem gibt es Krankheiten, die den Körper des Menschen auflösen. Der Therapeut setzt dann Verfestigungskräfte oder Zentrierungskräfte ein.

Die verschiedensten Therapien können heute eingesetzt werden. Wenn der Therapeut das Bewusstsein hat, weshalb seine Therapien wirken können, ist es für die Heilung besser. Er kann mit seinen Sinnen wahrnehmen, ob Verhärtungs- oder Auflösungskräfte die Oberhand bekommen haben. Er muss dann immer weniger mit „try und error“ arbeiten.

Das Wichtigste ist jedoch, dass der Therapeut mit seinem Delta-Wesen den Menschen behandelt. Er kann mit seinem Delta unterstützen, dass der Patient wieder ins Gleichgewicht kommt.

Wie muss der Therapeut sein Delta-Wesen einsetzen?

Das Delta-Wesen kennt zwei Bewusstseinszustände.:

Der erste Bewusstseinszustand

Einerseits ist der Mensch zentriert. Er konzentriert sich im Zentrum. Er befindet sich ichhaft im festen, physischen Körper.

Die Zentrierung bedingt ein Abstreifen der drei Seelen-Mützen. Der Mensch ist ganz bei sich. Er lebt im Jetzt und ist in einem konzentrierten, meditativen Bewusstsein.

Mit dieser Haltung oder diesem Bewusstsein drückt der Therapeut mit seinem Körper auf die verspannten oder verhärteten Stellen. Der Druck wird mit Gefühlen begleitet. Er nimmt mit seinen 12 Sinnen wahr, wie sich der Patient verhält.

Wenn Patient und Therapeut eine Wahrnehmungsmeditation machen können, wirkt das Delta Wesen des Therapeuten mit dem Delta-Wesen des Patienten zusammen. Der Patient heilt mit Hilfe des Therapeuten sich selbst.

Meistens spürt der Patient die heilende Kraft des Therapeuten als wohltuend.

Der zweite Bewusstseinszustand

Der Delta-Mensch hält sich mit hellem Bewusstsein auch außerhalb seines Körpers auf.

Er ist im flüssigen Zustand. Alles schwankt und bewegt sich. Die Gefühle können vom lch oder dem hellwachen Menschen beobachtet werden. In diesem Sturm der Gefühle ist der Delta Mensch der Herrscher oder hält sein Ich oder Delta von aussen. Er hat seine Mützen abgestreift und kann hellwach gezielt im Gefühls-Meer „surfen“. Er gerät nicht in einen Strudel und wird unter die Wasseroberfläche gezogen.

Als Therapeut kann der Delta-Mensch dem Patienten Badekuren, Farbtherapie mit Wasserfarben und Kneippkuren machen lassen. Dies sind nur einige Beispiele, die noch erweitert werden können.

Magische Heilung ohne Medikamente und äusseren Handhabungen

Der Therapeut kann jedoch innerlich seine Gefühle beherrschen, indem er seine Mützen aktiv und hellbewusst abstreift. Er gibt sich auch innerlich Halt, indem er von außen, kreisförmig sich gleichmäßig aus allen Richtungen stützt. Weil er im Außen tätig und auch im Körper des Patienten ist, spürt seine Tätigkeit auch der Patient unbewusst bis bewusst.

Für die Heilung verstärkend wirkt, wenn der Therapeut sich bewusst ist, dass auch Gott immer bei der Heilung mitwirkt. Eine tiefe, spirituelle Haltung verstärkt den Heilerfolg.

Empathie und der Delta Mensch

Der Mensch kann fühlen, dass er im Anderen ist.

Er kann seine Gefühle und Gedanken und seine Willens-Impulse wahrnehmen wie eigene. Er kann sogar wahrnehmen, dass der Andere auch da ist. Auch der Andere ist außerhalb seines Körpers und in seinem eigenen Körper anwesend. Sein Kern oder sein Delta ist in den irdischen Dimensionen riesig.

Was ist Empathie?

Die vor 10 Jahren entdeckten Spiegelzellen im Gehirn machen dies möglich. Wenn der andere sich mit einer Nadel sticht, fühle ich seinen Schmerz. Dazu muss ich sensibel sein, wenn ich im elektromagnetischen Feld etwas wahrnehmen will. Ich muss in der Gegenwart leben. Bin ich abgestumpft, spüre ich nichts, weil ich nicht hellwach im Jetzt erlebe.

Die Verwandlung der Empathie durch das Delta Wesen

Die Empathie verwandelt sich durch das wache, individuelle Delta Wesen im Jetzt in das Wahrnehmen der drei geistigen Sinne des Körpers. Es sind Sinne, mit denen man im elektromagnetischen Feld wahrnehmen kann.

Die geistigen Körpersinne

  1. Es ist der Ich- Sinn, mit dem man die fremde Persönlichkeit oder das fremde Ich wahrnehmen kann. Das fremde Delta Wesen ist außerhalb seines Körpers und innerhalb seines Körpers.

Als Delta Wesen durchdringt man mit dem eigenen elektromagnetischen Feld den anderen Körper und kann im Inneren des Anderen fühlen. Mit den «normalen» Sinnen kann man sehen usw., dass ein Mensch diesen Körper bewohnt.  Denn die Taten des Anderen weisen auf einen Menschen hin, wenn sie menschlich sind.

  • Es ist der Gedanken Sinn, mit dem man die fremden Gedanken, Gefühle und Willensimpulse wahrnehmen kann.
  • Es ist der Wortsinn, mit dem man ein Geräusch als Sprache erkennen kann.

Der Mensch ist nicht mehr von Raum und Zeit abhängig. Er lebt im Jetzt.

Mit den drei geistigen Sinnen nimmt der Mensch als Delta Wesen von der geistigen Sphäre aus das elektromagnetische Feld wahr. In dieser geistigen Sphäre werden auch Bilder in der menschlichen Seele von nichtmenschlich göttlichen Wesen – der Engel – gewoben und materialisieren sich mit Hilfe des wachen Delta-Menschen auf der Erde.

Die Bilder der Engel

Der Mensch kann mit diesen geistig körperlichen Sinnen im elektromagnetischen Feld die Bilder der Engel, die sie in seiner Seele entstehen lassen, wahrnehmen und mit Hilfe der Gegenmächte auf der Erde in Freiheit eine lebensfördernde Zukunft materialisieren. Denn Gott will uns helfen, eine menschförderliche Zukunft auf der Erde zu haben. Dabei braucht er die Engel, indem sie Bilder in der menschlichen Seele formen. Diese Bilder kann der Mensch in Freiheit, wenn er erwacht und hell bewusst ist, verwirklichen.

Wesentlich ist es, dass die Bilder, die zu einem neuen Sozialsystem führen, vom Menschen von innen heraus – intrinsisch – gewollt werden.

Weil er die Bilder der Engel in seiner Seele hellwach erleben kann, hat er die Freiheit, sie zu verwirklichen oder nicht. Sein innerster Kern – sein Delta – wird angesprochen.

Es sind Bilder des freien Menschen im Denken, des Menschen, der gleich wie der Andere ist, im Fühlen und des brüderlichen oder sozialen Menschen im Wollen. Oder anders gesagt:

Der Mensch kann ohne Freiheit keine eigenen Gedanken haben.

Alle Delta Menschen haben gleiche Gefühle.

Nur durch gegenseitige Hilfe geht es allen Menschen auf der Erde am besten.

Da jeder Mensch denken, fühlen und wollen kann, ist es wichtig, dass er nicht erstarrt. Denn erstarrte Bilder bewirken statt Freiheit Zwang und Sucht, statt Gleichheit aller Menschen, Gleichheit einer kleinen Gruppe oder Ungleichheit, und statt Sozialität absolut asoziales, egoistisches Verhalten.

Rudolf Steiner hielt 1918 in Zürich einen Vortrag, in dem er diese Engelbilder beschrieb.

Der aufgewachte Delta Mensch ist intrinsisch

Die Engel formen lebendige, bewegliche Bilder in unserer Seele. Deshalb sind wir intrinsisch motiviert, wenn wir sie verwirklichen. Die göttlichen Bilder kommen aus unserer Welt oder Heimat – der göttlichen Welt.

Die Bilder kommen von innen. Sie gehören zu uns und sind intrinsisch. Die Engelbilder können wir mit dem Gedanken-Sinn wahrnehmen. Denken, Fühlen und Wollen sind vertreten. Deshalb ist der Gedankensinn auch ein Gefühlssinn und auch ein Willenssinn.

Eigene Ziele

Der aufgewachte Delta Mensch kann wahrnehmen und aktiv eingreifen, indem er eigene Bilder im Geiste schafft. Er verlässt das elektromagnetische Feld und lebt ganz in der Gegenwart des Geistes. 

Diese vom Delta Menschen geschaffenen Bilder werden sich wieder nach den Gesetzen der Quantenphysik materialisieren und die Zukunft bilden.

So helfen die Gegenmächte bei der Verwirklichung der göttlichen Zukunft im Materiellen. Der Delta Mensch muss nur hellwach die Materialisation begleiten. Dann verfestigen die Gegenmächte die Schöpfungen der Menschen bis zur Sichtbarkeit mit den sinnlichen materiellen Augen auf der materiellen Erde.