Das aufgewachte Ich auf der Erde

Wichtige Fragen

Wie kann der Mensch selber erleben, dass sein Körper ein Instrument ist, das er in seinem Sinn einsetzen kann?

Wie kann der Mensch im Jetzt leben und erkennen?

Gibt es die menschliche Freiheit überhaupt?¹

Körper

Der Körper ist ein lebendiges, durch Gefühle geprägtes und vom Denken geformtes Instrument des Ich-Menschen.

Der Mensch ist keine Maschine. Er durchdringt den Körper mit der individuellen Geist-Seele. Der Körper kann aber auch erstarren und zum Bioroboter werden.

Dann schwingt sich der geistlose Körper oder das Ego auf und will unser „Befehlshaber“ sein. Das Ego bestimmt nun unser Handeln, besser gesagt unser «Robotern», unsere Emotionen und unser Urteilen. Diese Abläufe wirken wie eigenes Denken, aber es handelt sich nur um das «Denken» oder Assoziieren unseres Egos. Es wiederholt nur geistlos Gedanken Anderer. Nun ist der Mensch vergangenheitsorientiert.

Da wir immer einen Menschen im Gegenüber sehen, merken wir nicht sofort, wenn wir mit einem «Bioroboter» sprechen oder wann die Geist-Seele des Menschen verdrängt wurde.

Wir merken aber sofort, wenn wir unmenschlich behandelt werden und uns unsere Freiheit genommen wird.

Dies ist ein Zeichen, dass wir nach alten, unmenschlichen, verhärteten Strukturen unser Leben gestalten müssen. Wir sind im Reich der anti-göttlichen Mächte, in dem es keine Freiheit gibt und leiden bewusst bis unbewusst.

Freiheit leben

Wenn wir nicht in einer Diktatur leben, können wir dieser Bevormundung entfliehen, wenn wir wollen.

Wir müssen aktiv werden und unsere Komfortzone verlassen.

Dann leben wir im Jetzt und sind ein geistig und körperlich authentischer Mensch. Dies gilt jedoch nur in der Gegenwart, denn nur im Jetzt gibt es die Freiheit.

¹ In der Wissenschaft gibt es ein Experiment, das zeigt, wie die Hirnnerven schon „feuern“, wenn der Mensch noch glaubt, eine Wahl zu haben. Im Hirn laufen jedoch schon Vorgänge ab, die zeigen, dass unser Weg unabhängig von unserer Entscheidung schon bestimmt ist.
Anmerkung: Es wird jedoch übersehen, dass der Mensch bei diesem Experiment nicht im Jetzt lebt. Es ist selbverständlich, dass es keine Freiheit in der Vergangenheit gibt. In der Gegenwart, wenn der Mensch aufgewacht ist, ist die Freiheit die Grundlage des menschlichen Handelns.

Übungen

Nun können wir Übungen² machen  und im Leben aufmerksam sein, damit wir erleben, dass wir die Macht über uns selbst haben.

Dies gelingt nur, wenn wir im Jetzt bleiben und nicht abschweifen. Dann bleiben wir im göttlichen Reich.

Wir dürfen uns nicht von den Vergangenheitsstrukturen, wie Emotionen, die ungewollt auftauchen, beherrschen lasssen.

Da wir ein ganzheitliches Wesen sind, führen wir alle Übungen immer miteinander durch, auch wenn wir eine Übung in den Vordergrund stellen.

Trennen wir die Übungen, sind wir aus der Einheit herausgefallen und  „aufgesplittert“. Wir sind nun ein Instrument für Gott, aber auch für seine Gegenmächte. Der Mensch folgt auf der Erde auch den „Einflüsterungen“ der Materie (z. B. Geldgier) und der Wellen (z. B. Internetsucht). Er ist nicht mehr frei. Ein Teil seines Naturwesens „robotert“ im Reich  der Gegenmächte, es hat sich von Gott entfernt.

1. Übung:

Wir können unser Denken im Jetzt in den Griff bekommen. Ausserdem setzen wir auch unsere Sinne aufmerksam ein und lassen uns nicht manipulieren. Wir denken folgerichtig und halten uns an die Tatsachen.

Wir sind in der geistigen Kopfregion.

2. Übung:

Wir fühlen im Jetzt und sind offen für gefühlte Gedanken. Wir haben keine Vorurteile, sonst fallen wir aus der Gegenwart.

Wir gehen hinunter in die geistige Herzregion, aber nehmen unsere Gedanken mit.

3. Übung:

Wir wollen und handeln im Jetzt entsprechend unserer Gedanken und Gefühle. Wir sind intrinsisch motiviert.

Wir gehen bewusst in der Bauchgegend in die geistige Willensregion und handeln mit Herz (fühlen) und Kopf (denken).

Ganzheitlichkeit

So setzen wir alle Regionen unseres Körpers willentlich ein. Wir erleben und erkennen, dass wir der Herr im Haus sind.

Im Jetzt erkennen und erleben wir unseren Körper als unser Instrument, das uns dient.

Durchschauen, nicht glauben

Im Jetzt müssen wir nicht mehr etwas glauben, sondern können überzeugt sein, dass unser Erlebnis den Tatsachen entspricht, weil wir es mit unserem Denken und Fühlen selbst durchdrungen haben.

Keine äussere Tatsache oder Theorie, sondern  Eigenerlebnisse und  eigene Erkenntnisse sind unsere Grundlage.

Wir können im Jetzt sicher sein, dass wir nicht manipuliert wurden. Um den Beweis zu haben, müssen wir im Jetzt eigenaktiv sein. Niemand kann von aussen uns diese Einsicht vermitteln. Nur wir selbst können unsere Erlebnisse erfahren und mit unserem Denken durchschauen. Dies ist nur möglich, wenn wir intrinsisch motiviert sind und im Jetzt leben. Dann sind wir frei. Denn Freiheit gehört zur Menschlichkeit.

Menschlichkeit ist ohne Freiheit nicht möglich.

² Genaueres zu den Übungen wird später beschrieben werden.

Nahtoderlebnisse

Nahtoderlebnisse

Die Nahtoderlebnisse ¹ weisen auf die Trennung von Geist und Körper hin. Sie können z. B. durch Narkosemittel oder einen Schock während eines Unfalls verursach werden.

Am Anfang unternimmt der Mensch eine Astralreise. Seine Geist-Seele trennt sich vom Körper bei wachem Bewusstsein. Dann kann es sein, dass er sogar in die geistige Welt oder den Himmel mit vollem Bewusstsein eingeht. Diese Erlebnisse kommen immer unwillkürlich.

Er ist nicht frei zu bestimmen, was er erlebt und in welcher Sphäre er weilt.

Der Mensch ist jedoch nie der Herr der Lage oder frei im Nahtoderlebnis oder der Astralreise.

Sein Bewusstsein kann auch schwinden.  Er weiss dann als Gesunder nichts mehr von den Erlebnissen während der Operation oder des Unfallgeschehens.

Es gibt heute viele Bücher und Filme über Nahtoderlebnisse oder Astralreisen.

Aber erst Eigenerlebnisse geben uns die Gewissheit, dass diese Erlebnisse in den Büchern und Filmen über Nahtoderlebnisse oder Astralreisen wahr sind.

Vollkommene Sicherheit erlangen wir erst, wenn wir mit klarem Bewusstsein die geistigen Gesetze, die auch auf der Erde gelten, mit unserem eigenen Denken verarbeitet haben. Dazu wird im nächsten Beitrag geschrieben werden.

Beispiele ²

Erstes Beispiel:

Ein Bergsteiger stürzte ab und überlebte. Später erzählte er, was er beim Sturz erlebte: Er sah sich wie von oben.

Er lebte in einem riesigen Panoramabild, das sein ganzes Leben zeigte.

Durch seinen Absturz wäre er beinahe gestorben. Dieses Erlebnis führte zu einer Loslösung seiner Geist-Seele vom lebendigen Körper. Dabei sah er «sein Lebenspanorama». Er lebte im Seelischen ausserhalb des Körpers. Weil er überlebte, war seine Geist-Seele im Wachzustand wieder fest mit seinem Körper verbunden und er konnte sich wieder an sein Lebenspanorama erinnern. Dies war der Beginn einer Astralreise, die zum Glück nach ein paar Minuten wieder endete und nicht zum Tod führte.

Zweites Beispiel:

Ein dreijähriges Mädchen sah sich (seinen kleinen Körper), als es schwer erkrankt war, von oben im Arm ihrer Mutter liegen. Mit fast 70 Jahren erzählte die Frau diesen Vorfall, wie wenn es gestern gewesen wäre.

 Ihr Astralflug mit drei Jahren war der fast 70-jährigen Frau noch so präsent, wie wenn er gestern erfolgt wäre.

Als sie vom Astralflug hörte, war dies für sie kein Problem, da sie auf ein selbsterlebtes Geschehnis zurückgreifen konnte.

Drittes Beispiel:

Währen einer Operation und einige Tage nachher erlebte sich ein Mann ausserhalb des Körpers. Seinen Körper sah er als defektes, chemisches Labor.

Er erlebte seine Individualität mit wachem Bewusstsein als existent ausserhalb seines Körpers, weil sein Körper schwer verletzt war.

Eine Astralreise und das Sein mit wachem Bewusstsein auch in der geistigen Welt als ewiges Individuum war für diesen Mann selbstverständlich, weil er nicht nur davon gelesen, sondern das Erlebnis auch selbst gemacht hatte.

Viertes Beispiel:

Ein Pilot stürzte mit seiner Flugschülerin ab. Er sah die Tannen sehr klar und unnatürlich grün von oben.

Seine nicht körperlichen Sinne waren noch besser als seine natürlichen Sinne.

Unten sah er seinen Körper zerschmettert liegen. Im Spital konnte er gerettet werden. Seine Flugschülerin starb am Unfallort.

¹ Siehe unter vielen Büchern die drei Bücher von Dr. med. Eben Alexander über sein Nahtoderlebnis.
² Von diesen Erlebnissen hörte ich von Bekannten, die dies selbst erlebt haben. Sie sind glaubwürdige Personen und haben akademische Berufe. Ihr Wissen, das sie sich in ihrer Ausbildung aneignen mussten, um ihren Beruf auszufüllen, widerspricht teilweise ihren eigenen Erlebnissen. Trotzdem sind sie von der Echtheit ihrer Erlebnisse überzeugt.

1. Astralflug und luzides Träumen

Astralflug oder Astralreise

Es gibt heute einige Bücher¹, in denen „Rezepte“ zum Astralflug angegeben werden. Alle Autoren gehen davon aus, dass der Mensch aus Seele und Körper besteht. Der Körper bleibt im Schlaf auf der Erde zurück und die Seele ist ausserhalb des Körpers auf der Erde oder sogar im All.

Normalerweise hat die Seele ausserhalb des Körpers kein helles Bewusstsein.

Sie ist dann unbewusst oder schlafbewusst.

¹ z. B. Astralreisen und luzides Träumen, Nele Wagner, Hörbuch bei Audible

Luzides Träumen und Astralflug

Beim Astralfliegen gibt es Methoden, die der Mensch anwenden kann, um bewusst bleiben zu können, auch wenn er aus dem Körper tritt. Er ist dann wach.

Zuerst wird der Mensch im Traum wach. Dies wird als luzides Träumen bezeichnet. Der Mensch ist noch mit seiner Geist-Seele ein wenig mit seinem Körper verbunden. Daraufhin kann er den Körper bewusst verlassen: Er geht auf eine Astralreise.

Luzides Träumen kann folgendermassen beschrieben werden: Der Mensch ist noch in seinem Wellenkörper und hat seinen materiellen Körper schon fast verlasssen.

Beim luziden Träumen und beim Astralflug erlebt er, dass er nicht mehr den physikalischen Gesetzen unterworfen ist: Er kann mit seiner Seele fliegen; Distanzen werden unwichtig; er nimmt mit Sinnen wahr, die genauer, deutlicher und klarer sind als die Sinnesorgane auf der Erde im Körper; er kann durch Wände gehen, Gedanken und Gefühle der Anderen sehen; Krankheiten der Anderen wahrnehmen usw.

Der Mensch ist im elektromagnetischen Feld oder der Astralwelt nicht mehr von den bekannten physikalischen Gesetzen wie auf der physisch materiellen Welt abhängig.

Wenn er wieder im normalen Leben – auf der physisch materiellen Welt im Wachzustand – zurück ist, kann er gewisse Dinge, die er im Astralflug erlebt hat, bestätigt finden.

Beispiel²

Ein Mann, der eine Methode zum Astralflug, die in einem Buch beschrieben wurde, anwandte, befand sich zu seinem eigenen Erstaunen mit seiner Seele nach kurzen Bemühungen auf einem Astralflug. Er hatte den Gedanken, zu seiner Freundin nach Hause zu gehen. Sofort war er daraufhin mit vollem Bewusstsein in ihrer Wohnung.

Beim Astralflug in der Astralwelt ist der Mensch sofort mit seiner Seele dort, wo seine Gedanken sind. Er muss deshalb seinen Körper  bei wachem Bewusstsein verlassen haben.

Er erzählte mir, dass er sofort in ihrer Wohnung war und ihren Vater sah. Er wusste nur durch das Wahrnehmen ihres Vaters, dass er zuckerkrank war. Seine Freundin war verblüfft, dass er ihre Wohnung genau und richtig beschrieb, obwohl er noch nie in ihrer Wohnung gewesen war. Am erstauntesten war sie, dass er von der Zuckerkrankheit ihres Vaters wusste, obwohl niemand ausserhalb der Familie darüber informiert war.

Die meisten Menschen, welche die Regeln anwenden, die für einen Astralflug oder eine Astralreise nötig sind, können sofort oder mit etwas Übung mit ihrer Seele ein Wachbewusstsein erlangen und bewusst dorthin fliegen, wo sie ihre Gedanken hinlenken.

² Diese Begebenheit wurde mir im Militärdienst von einem Rekruten geschildert.

Scheinbar höheres Bewusstsein durch einen Astralflug

Die Meisten, die mit Hilfe eines „Rezeptbuchs“ einen Astralflug unternehmen, haben jedoch keine Klarheit über das menschliche Wesen, in welcher Welt sie fliegen usw. Sie sind in den elektromagnetischen Feldern ebenso wach wie in der Materie auf der Welt. Normalerweise verschläft der Mensch auch im Wachzustand Vieles oder hat kein Wissen davon.

Die Menschen sind im Astralflug nur wach statt schlafend. Ihr Bewusstsein erhalten sie durch „Rezepte“, die sie nicht durchschauen. Sie erleben nur, dass sie wach sind und dass sie mit ihrer Seele in eine Welt gelangen, wo die physikalischen Gesetze, die sie in der Schule gelernt haben und die im Leben Tatsachen sind, nicht mehr gültig sind. Gewisse Erlebnisse können sie auf der materiellen Erde bestätigt finden.

Deshalb haben sie ein Bewusstsein, das nicht nur vom materiellen Körper, sondern auch vom elektromagnetischen Feld, den unsichtbaren „Feldkörpern“, kommen kann.

Dieser Bewusstseinszustand wird aber oft mit hellsichtig bezeichnet. Der Mensch befindet sich jedoch immer noch in seinen unsichtbaren „Feldkörpern“. Sein Bewusstsein ist im elektromagnetischen Feld immer noch manipuliert und nicht hellwach. Er wird erst in der unsichtbaren geistigen Welt in die Gesetze des Geistes eingeweiht. Sein Bewusstsein wird dann nicht mehr manipuliert und abgedämpft.

Ein Eingeweihter ist hellsichtig und kennt die Gesetze des Geistes. Sein Bewusstsein ist hellwach.

Das Bewusstsein eines Menschen, der eine Astralreise unternimmt, ist normalerweise kein göttlich geistiges, das unabhängig von der Materie und elektromagnetischen Feldern durch Eigenaktivität des Ich-Wesens entsteht.

Wie der Mensch aber auch auf der Erde ohne geistiges oder höheres Bewusstsein leben kann, so kann er dieses normale Bewusstsein auch beim Astralflug haben.

Es ist so, wie ein Physiker heute auch die Gesetze der Quantenphysik, die anders sind als die Gesetze der Physik, als Tatsache akzeptieren muss.

Auch ein Materialist, der den Geist nicht kennen will, ist von der unsichtbaren Wellennatur der Energie überzeugt. Er kennt folgende berühmte Formel: Die Äquivalenz von Masse und Energie oder kurz E = mc². Sie ist ein 1905 von Albert Einstein im Rahmen der speziellen Relativitätstheorie entdecktes Naturgesetz.

Geist ist für den Materialisten nur ein anderes Wort für Energie.

Es kann heute mit den Computern gezeigt werden, dass der Körper nicht nur aus Materie besteht, sondern auch im elektromagnetischen Feld als Wellen existiert.

Ein heutiger Materialist ist überzeugt, dass der Mensch sich nach dem Tod in Energie verwandelt. Sein Ich-Wesen ist seiner Meinung nach dann nicht mehr existent.

Ausblick

Den Kern des Menschen – seinen ewigen individuellen Ich-Geist – werden wir in einem der folgenden Beiträge beschreiben und eigene Erlebnisse, die jeder haben kann, schildern.