Der Schlaf – ein Bruder des Todes

Schlaf und Tod

Weil das Bewusstsein beim Schlaf verloren geht, wurde er früher auch „Bruder des Todes“ genannt.

Schon bei den alten Griechen gab es das Sprichwort, dass der Schlaf und Tod Brüder seien.

Der Schlaf und der Tod weisen auf das Ich-Wesen hin, das nicht mit dem physisch materiellen Körper stirbt. Im Schlaf hat es sich vom Körper getrennt und lebt in der geistigen Welt und kommt am Morgen wieder auf die Erde. Im Tod hat es sich vom Körper definitiv getrennt. Der Körper löst sich auf. Das Ich-Wesen des Menschen lebt in der geistigen Welt bis zur nächsten Geburt weiter. Dieser Vorgang wird auch Wiedergeburt oder Reinkarnation genannt.

Stimmen diese Überzeugungen der alten Kulturen mit den heutigen Forschungen überein? Kann der Mensch im Schlaf oder im Tod auch ein helles Bewusstsein haben?

Erforschung des menschlichen Körpers

Heute wird der körperliche und seelische Mensch von Biologen und Medizinern als ein Objekt exakter Forschung genommen. Sie vermessen die Körper- und Hirnfunktionen des Schlafs und leiten daraus objektive Empfehlungen ab.

Die heutigen Forscher schauen alles an, was materiell und mit den elektromagnetischen Feldern nachgewiesen werden kann. So gelangen sie zu wichtigen Erkenntnissen wie zum Beispiel Folgenden:

«Zu wenig Schlaf macht krank, dumm und dick.»

«Der Mensch brauche ein Mindestmaß an Schlaf und müsse dieses möglichst durchgängig in der Nacht absolvieren. Sonst wären die Folgen fatal.»

Der renommierte Schlafforscher William Dement zweifelt mit folgenden, nicht ganz ernst gemeinten Worten, an der Lösung des Rätsel des Schlafes: «Soweit ich weiss, gibt es nur einen einzigen wirklich gesicherten Grund, warum wir schlafen müssen: Wir werden schläfrig.»

Das Reich des Schlafs wird sein geheimnisvolles Dunkel wohl noch lange bewahren, sagen die Schlafforscher.

Die körperliche Seite und die körperlich seelische oder psychische Seite können dem Menschen nicht alles über den Schlaf sagen. Dazu muss das menschliche Bewusstsein oder der menschliche Geist erforscht werden.

Bewusstseinsforschung

Die Bewusstseinsforschung oder die Erforschung des menschlichen Ich-Wesens verlässt das materiell abgesicherte Wissen. Deshalb ist die Entstehung des Bewusstseins mit der materialistischen Naturwissenschaft immer noch ein Rätsel.

Die Bewusstseinsforschung erforscht wissenschaftlich mit dem heutigen Bewusstsein¹ den geistigen Menschen.  Dieser ist ein menschlicher Ich-Geist, der sich in der Materie und ihren Feldern offenbart. Er ist aber individuell und ewig,  unabhängig von Materie und elektromagnetischen Feldern.

Auf den Geist kann mit dem materiellen Leben nur hingewiesen werden, erleben muss ihn jeder Mensch im Jetzt selbst.

Die Ergebnisse können aber von jedem in der Materie auf der Erde lebenden Menschen geprüft werden.

Der Mensch ist das einzige Wesen auf der Erde, das ein Selbstbewusstsein hat. Nur er kann über seine Forschungen reflektieren. Das Reflektieren allein ist jedoch nicht genug. Er ist ein Wesen, das auch seinen Kern erleben und die von ihm entworfenen Theorien durch passendere austauschen kann.

Wenn der Mensch die Stütze durch sein materielles Hirn nicht mehr braucht, kann er das Sein in seiner Vielfalt als geistiger Mensch auf der Erde erleben. Er beschreibt dann nicht mehr interessante Theorien, sondern seine Erlebnisse.

Wir können dann nicht nur von einer «Körperwissenschaft» oder Naturwissenschaft sprechen, sondern untersuchen wissenschaftlich unser Bewusstsein oder unseren menschlichen Geist.

¹ Siehe auch die Forschungen des Neurochirurgen Eben Alexander, der mit 2% Überlebenschance eine bakterielle Meningoenzephalitis überlebte und dessen Fähigkeiten als Hirnforscher wieder zurückkehrten. Seit diesem einschneidenden Erlebnis zweifelt er an der Richtigkeit der materialistischen Naturwissenschaft (Dr. med. Eben Alexander und Karen Newell: Tore ins unendliche Bewusstsein, Ansata 2018).

Der Mensch – ein Doppelwesen mit unterschiedlichen Bewusstseinsstufen

Der Mensch ist ein geistiges Wesen, das in einem Körper wohnt.

So ist sein Geist auf der Erde im Schlaf bewusstlos. Sein Körper liegt am Regenerieren im Bett. Der Körper kann mit den heute exakten und äusserst empfindlichen Instrumenten der materialistischen Naturwissenschaft untersucht werden und es werden viele neue Tatsachen entdeckt.

Das Bewusstsein des Schlafs, des Traumes und des Wachzustandes wird in den nächsten Blogbeiträgen beschrieben.

Der Mensch zwischen Vergangenheit und nicht bestimmter Zukunft

Der empathische Mensch

Ein empathischer Mensch nimmt Stimmungen im Raum und Gefühle des Anderen wahr.

Mit den sich neu entwickelnden Sinnen kann er sogar hellwach oder hellbewusst den individuellen Kern des Menschen, der ausserhalb des Raumes und der Zeit existiert, wahrnehmen. Ausserdem kann er die Gedanken, Gefühle und Willensimpulse im Raum oder im Anderen erleben. Der Mensch muss dazu jedoch innerlich sehr aktiv sein und im Jetzt leben. Dies sind dann Fakten und Erlebnisse, die jeder sensible Mensch heute auf der materiellen Erde erleben kann.

Die drei Ideale der Freiheit, Gleichheit und Sozialität

Die drei Ideale der Freiheit, Gleichheit und Sozialität drängen bei immer mehr Menschen ins Bewusstsein.

Sie haben weder mit den Genen noch mit den Memen¹, die vererbt werden, zu tun.

Denn weder der Rückblick in die Vergangenheit, noch die Gesellschafts- und Familienprägungen können diese Ideale erklären.

¹ Das Mem ist Gegenstand der Memtheorie und bezeichnet einen einzelnen Bewusstseinsinhalt, zum Beispiel einen Gedanken. Es kann durch Kommunikation weitergegeben und damit vervielfältigt werden und wird so soziokulturell auf ähnliche Weise vererbbar, wie Gene auf biologischem Wege vererbbar sind.

Der vollständige Mensch (Körper und Geist)

Der vollständige Mensch ist nur erklärbar, wenn seine Vergangenheit (Vererbung, Prägung durch Gesellschaft usw.) und seine noch nicht bestimmte Zukunft beigezogen wird. Der Kern oder das Ich des Menschen lebt auf der Erde, wo das Leben des Menschen durch die Vergangenheit und die Zukunft bestimmt wird. Sein ewiger Kern oder sein Ich kann im Jetzt erlebt werden. Der Geist oder das Ewige kann nur im Jetzt – in der Gegenwart – eingreifen oder direkt wirken.

Die nicht fassbare Gegenwart ist die Tür oder das Delta zur Ewigkeit.

Weil der Mensch eine lebensfördernde Zukunft mit seinen Gedanken, Gefühlen und Handlungen mitformen kann, ist der Kern des Menschen, der ausser Raum und Zeit steht, ein göttliches, individuelles Wesen.

Der Mensch ist nicht nur ein Naturwesen (höchstes Säugetier), sondern auch ein geistiges Wesen.

Er lebt auf der Erde in einem natürlichen Körper, der durch die Gene und Meme mit der Vergangenheit verbunden ist.

Es wird aber heute erlebt und gesehen, dass viele Menschen ohne Freiheit, ohne Gleichheit und ohne Sozialität nicht glücklich sein können. Dies sind Gesetze des geistigen, bewussten Ich-Menschen, nicht des Naturmenschen.

Blick in die Vergangenheit

Der Blick in die alte Vergangenheit zeigt jedoch, dass der Mensch auch früher ein „soziales“ Wesen war, das nur in der Gruppe überleben konnte. Das Bewusstsein war früher noch ein Gruppenbewusstsein und noch träumerischer, noch nicht so klar wie heute.

Der Mensch war sozial, weil die Gruppe überleben musste.

Er hatte die brutale Alternative: Entweder überlebte er in der Gruppe, wenn er sich den Gruppenregeln unterordnete oder starb ohne Gruppe. Konkurrenzkampf innerhalb der Gruppe, Alleingänge, Egoismen und viele weiter Verhaltensweisen, welche die Existenz der Gruppe gefährdeten, führten durch Ausschluss aus der Gemeinschaft zum Tod des Einzelnen. Sozialität war eine Notwendigkeit, um zu überleben. Die Freiheit des Einzelnen war noch nicht wichtig.

Heute

Heute kann der Mensch mit klarem Bewusstsein, d. h. in Freiheit sozial, werden. Er kann aber auch als Egoist ohne Gemeinschaft überleben, wenn er genügend Geld verdient.

Durch die jetzige, akute Gefährdung des Lebens auf der Erde durch den Klimawandel, Atombomben, Umweltgifte usw. ist das Überleben der ganzen Menschheit in Gefahr. Wenn der Mensch in Freiheit die Notwendigkeit der Sozialität nicht einsehen will, kommt der Zwang einer «Ökodiktatur», damit die Erde als Lebensraum der Menschen nicht zerstört wird.

Sozialität, Nachhaltigkeit, Abrüstung, Vermeidung der Erzeugung lebensfeindlicher Gifte usw. sind nötig zum Überleben der ganzen Menschheit.

Die neue Sozialität

Die neue Sozialität ist aber nur heilsam, wenn sie aus Freiheit, aus Einsicht, bewusst gelebt wird. Sie ist keine Zwangssozialisierung und keine Gleichmacherei. Der Mensch sieht im Anderen ein ihm gleiches Wesen und fühlt sich nicht besser als der Andere. Er erlebt die ganze Erde mit seinen Tieren, Pflanzen und Mineralien als belebtes, gefühldurchdrungenes, gedankenerfülltes Wesen.

Die Erde ermöglicht ihm in Freiheit, individuell über die Zusammenhänge nachzudenken und ein immer freierer Mensch zu werden.

Aktivität ist Schöpferkraft oder Kreativität

Er wird durch seine innere und äussere Aktivität zum schöpferischen Wesen, das in Freiheit die Erde und alle Menschen mit lebensfördernden Kräften durchdringen kann.

Der Mensch ist dann ein göttliches Wesen, das sich in Freiheit und Liebe mit den Anderen auf der Erde entwickeln kann.

Der Mensch nach Geist, Seele und Körper

Der seelische Mensch

Der Mensch ist ein denkendes, fühlendes und handelndes Wesen.

Im Denken ist er frei, er kann das Denken nur mit Eigenaktivität vollziehen, sonst spricht man von Assoziieren oder gedankenhaften Fühlen.

Als Kind kann er nur frei, das heißt verantwortlich, handeln, wenn er von Erwachsenen unterstützt wird. Die Erwachsenen müssen aber aufgewacht sein und im Jetzt leben können. Das Kind kann dann auch sozial sein.

Im Fühlen ist jeder Mensch gleich.

Die Gefühle steigen auf und ab. Freude, Angst, Traurigkeit und Wut sind die vier Haupt-Gefühle in der Seele. Die Schulkinder, die Erwachsenen und die Greise haben dieselben Gefühle.

Die Gefühle kann der Mensch nicht auf Befehl kommen lassen. Er kann sich jedoch darin üben, dass er immer unabhängiger von ihnen wird.

Der Mensch verbindet mit seiner Seele seinen Geist mit seinem Körper.

Der anti-göttliche Mensch oder der menschliche Roboter

Ein Roboter oder die Künstliche Intelligenz hat keine Seele. Nur ein Körper spiegelt uns seelische und geistige Eigenschaften vor. So kann der Mensch nicht von echten Gefühlen und Gedanken sprechen. Die Gedanken der Menschen finden sich jedoch in den Programmen wieder. Echtes Lernen ist nicht möglich. Nur Wissen wird kummuliert und neu zusammengestellt. Etwas Neues im Sinn von keiner Kombination von Altem ist nicht möglich.

Echte Kreativität durch die KI (Künstlichen Intelligenz) gibt es nicht.

Unser Körper

Wir „bewohnen“ den sichtbaren physischen Körper.

Außerdem können wir fühlen, dass wir auf verschiedenen Energieniveaus sein können. Wir „bewohnen“ also auch einen unsichtbaren Energiekörper. Es gibt auch Menschen, die unsere Energie «anzapfen» oder vernichten wollen.

Mit unserem Denken, Fühlen und Wollen „bewohnen“ wir auch einen unsichtbaren Seelenkörper. Es gibt in ihm bewusste, halb bewusste und unbewusste Regionen.

Wir sind ein selbständiges, individuelles, verantwortliches Wesen und „bewohnen“ daher auch einen unsichtbaren Mentalkörper oder Geist/Ich-Körper.

Sichtbarmachung unserer vier Körper

Der physische Körper wird durch die Materie sichtbar.

Die unsichtbaren Körper befinden sich im elektromagnetischen Feld. Sie sind mit den Sinnen wahrnehmbar (Spiegelneuronen im Hirn: der Geistkörper kann mit dem Ichsinn, der Seelenkörper mit dem Gedankensinn und der Energiekörper mit dem Sprachsinn wahrgenommen werden.)

Sie können auch mit Computern auf den Bildschirmen dargestellt und mit unseren alten, bekannten Sinnen wahrgenommen werden. Ebenso kann die Kirlianfotografie sie für mit dem Sehsinn sichtbar machen.

Der menschliche Kern oder Geist

Der menschliche Kern ist demnach im Wachzustand in seinen vier Körpern inkarniert oder verkörpert.

Der Mensch ist ein kompliziertes Wesen. Er lebt in der Geisteswelt, in der Seelenwelt, in der Lebenswelt und der physischen Welt¹.

Weitere Erkenntnisse werden im Laufe der Blog-Einträge beschrieben.

¹ Noch komplizierter wird der Mensch, wenn das Abgleiten in eine erstarrte, geschlossene und nur vergangenheitsbestimmte Welt ohne Freiheit dazunimmt,