Sinne

Der Mensch hat in sich die Aufrechte. Er kann wahr sein – senkrecht sein – und seelisch Mitgefühl entwickeln. Dann kann sein geistig-seelisches Ich in seinem lebendigen Körper auf der Erde sich menschlich ausdrücken. Der Geist wirkt dann auf der Erde.

Religiös ausgedrückt kommt der Menschengeist aus Gott. Der Mensch hat das Potenzial, dass er sich seiner und seiner Verantwortung bewusst werden kann. Er kann erleben, dass er auch ein Teil der Schöpfung Gottes ist und auch Verantwortung über diese Schöpfung hat. Er kann sich als schöpferisches Wesen erleben.

Er ist in einem natürlichen Körper auf der Erde ein Naturwesen.

Dieser ist in einer langen Evolution entstanden.

Weil seine Geist-Seele als Ich seinen Körper seit kurzer Zeit* «bewohnt», ist er auch ein geistiges Wesen.

Um sich menschlich auszudrücken, besitzt der Mensch seine menschlich durchdrungenen Sinnesorgane. Mit ihnen kann er die Welt hellbewusst beobachten und erhält durch seine Gefühle eine «Rückmeldung» der Welt. Entsprechend der Rückmeldungen kann er auf menschliche Art eingreifen und die Welt menschlicher machen. Dann übernimmt er seine Verantwortung über die Schöpfung. Ausserdem macht er die Erde zu dem Ort, wo der Mensch sich immer besser entfalten kann. Sein Potenzial kann sich immer mehr auf der Erde zeigen.

Er ist nicht nur gut als Mensch, sondern tut auch freiwillig Gutes.

 

*Ein paar Millionen Jahre Menschengeschichte sind kurz im Vergleich mit dem Alter des Weltalls, das auf ca. 14 Milliarden Jahre geschätzt wird.

Dreikönigstag am 6. Januar

Der Dreikönigstag ist Weihnachten an Silvester gespiegelt.

Sechs Tage sind es nach Weihnachten bis zum Silvester oder Jahreswechsel. Ebenfalls sechs Tage folgen, bis  wir den Dreikönigstag feiern können.

Es ist der Weg vom Menschensohn Jesus bis zum Gottessohn Christus. Der Gottessohn Christus wird bei der Jordantaufe des 30-jährigen Jesus im Menschenkörper des Jesus Christus drei Jahre lang bis zur Kreuzigung wirken. Die Himmel werden dann immer offenstehen und Gott kann durch den Menschen Jesus Christus immer auf Erden handeln.

Der Körper von Jesus ist bei der Jordantaufe ein ideales System geworden, damit sich die Impulse aus dem Himmel  auf der Erde verwirklichen lassen.

Sie werden nicht durch den geistlosen Körperkomplex behindert. Religiös formuliert geschehen keine Verzerrungen durch den Sündenfall. «Der Herr dieser Welt» hat in dieser Zeit keine Macht auf der Erde, wenn die Menschen Jesus Christus folgen.

Der Himmel ist nun bis zur Kreuzigung auf Erden.

Beim Menschen wirkt sein göttlich-menschliches Wesen nur, wenn er ins Jetzt gelangen kann. Dies ist nur möglich, wenn er erwacht.

Zum Erwachen braucht es immer einen Willensentschluss und eine innere Aktivität des Menschen.

Am Dreikönigstag steht der geistige Kern des Menschen im Mittelpunkt oder die Taufe von Gottes Sohn ist im Zentrum.

 

Silvester 17/18

Neujahr: Mitte der 12 Heiligen Nächte

Vom Heiligen Abend bis zum Dreikönigstag sind die Himmel offen. Der Weg vom Menschensohn zum Gottessohn vom 24.12 bis zum 6.1 ist der Weg vom Menschen über die Engelshierarchien zu Gott. In der Mitte ist Neujahr. Man wünscht sich etwas und hat gute Vorsätze für das neue Jahr. Veränderungen sind angesagt.

Der Mensch ist offen für die Zukunft.

Wenn er sich an die göttlichen Mächte wendet, kann er Vertrauen in die Zukunft haben und sicher sein, dass sich seine nicht vom Ego bestimmten Wünsche erfüllen werden.

Der Mensch muss nur wach genug sein, um die Erfüllung seiner Wünsche zu bemerken.

Zeitreisen

Modern ausgedrückt kann der Mensch mit seiner Geist-Seele in die Zukunft reisen. Die Zukunft ist eine geistig-seelische Sphäre, die schon näher der göttlich-geistigen Welt ist. In ihr bereitet sich die Gegenwart der Welt vor. Was in dieser Welt noch Möglichkeiten der Gegenwart sind, verwirklicht sich auf der Erde zu den Tatsachen der Gegenwart. Diese Tatsachen werden Vergangenheit und sind dann nicht mehr veränderbar.

Der Mensch reist aber nicht mit seinem materiellen Körper in die Zukunft.

Weil der Mensch in die echte, reale Zukunft reist, kann er den Verlauf auf der Erde mit den Engeln in dieser Sphäre gestalten.

Die extrapolierte, theoretische, auf der Vergangenheit aufgebaute Zukunft, kann nicht verändert werden, weil sie in der Realität nicht vorhanden ist. Sie ist nur der vergangenheitsbestimmte Komplex des Körpers. Der Mensch lebt mit ihm in seiner eigenen, unflexiblen Welt.

Die Zukunft

Die Zukunft sind die noch nicht realisierten Taten auf der Erde.

Deshalb sind sie vom aktiven, hellwachen Willen des Menschen, der ausserhalb seines Körpers im Schlaf in der geistig-seelischen Welt der Engel aufwachen kann, mitbestimmbar.

Denn die Zukunft auf der Erde ist die Gegenwart im Geistig-Seelischen.