In der Gegenwart verwirklicht sich die echte Zukunft

Offenheit im Körper

Die ewige Geist-Seele muss am Morgen beim Aufwachen den Körper durchdringen und „dirigieren“ können. Der Körper muss daher durchlässig und offen für die Zukunft und den Geist bleiben. Das Ich des Menschen – seine Geist-Seele – muss   mit seinem Körper die echte Zukunft auf der Welt mitgestalten können, damit der Mensch Mitschöpfer der Zukunft und frei bleiben kann.

In der echten Zukunft sind noch einige Möglichkeiten offen. Eine davon wird unter anderem durch unser Denken, Fühlen und Wollen in der Gegenwart Wirklichkeit.

Sobald die Wirklichkeit vergangen ist und noch als Körper oder eine andere Struktur auf der Welt existiert, können wir nichts mehr ändern. Wir werden nur  durch die existierenden Strukturen ans Eingreifen unseres Geistes erinnert. Nun wirken die irdischen Gesetze.

Ein erneutes Eingreifen oder Korrigieren erfordert wieder eine Tat in der Gegenwart, denn im Jetzt kann der Mensch wieder eingreifen.

Im Jetzt kann der Mensch mit seinem Denken, Fühlen und Wollen die Wirklichkeit weitergestalten und sein Leben neu formen.

Oftmals wird die Geist-Seele jedoch verhindert, offen und frei im Körper zu wirken. Denn der Körper ist verhärtet, unbeweglich und die Gedanken und Gefühle sind von Vorurteilen fixiert.

Dann repetiert der Mensch ausschliesslich alte Strukturen und lebt vergangenheitsorientiert.

Er wird manipuliert und merkt am Anfang noch nicht, dass er in einer eigenen Welt abgeschlossen ist und sein lebendiger, zukunftsorientierter Geist nicht wirken kann. Dies festzustellen setzt Wachheit und innere Eigenakivität voraus.

Kurz gesagt ist es nötig, dass der Mensch beim Handeln im Jetzt bleibt und vollbewusst in der Gegenwart agiert.

Wie der Mensch aus seinem „Körperkäfig“ ausbrechen kann, schildere ich in den nächsten Beiträgen in diesem Blog.

 

Perspektivenwechsel von mir zum Anderen

Perspektivenwechsel von Innen nach Aussen

Der Mensch kann den Perspektivenwechsel von seiner Innenwelt zur den Innenwelten der Anderen, die für ihn zur Aussenwelt gehören, schon während des Lebens hell wach vornehmen.

Dazu ist es nötig, dass er seine Sinneserlebnisse in der Materie und den elektromagnetischen Feldern nicht verdrängt, sondern den Tatsachen gemäss wahrnimmt. Dann lebt er durch seine Sinne auch schon in der Aussenwelt und nimmt bewusst wahr.

Er kann schon jetzt die Folgen in der Umwelt und die seelischen Erlebnisse in den Mitmenschen, die er verursacht, erleben. Dazu muss er seine Empathie verbessern , indem er sie gezielt schult.

Bsp. Der Mensch erlebt schon Jetzt die Gefühle, die er im Anderen erregt, wenn er ihn verletzt. Auch kann er die Zufriedenheit und das Glück des Mitmenschen wahrnehmen, wenn er dazu beitragen kann.
Bsp. Wir sehen schon heute, dass wir das Wasser z. B. in der Schweiz reinigen konnten und die guten Effekte, die dadurch entstehen. Ebenfalls können wir wissen, dass unsere Lebensweise die Erde  bald an den Abgrund führen wird, wenn wir Menschen unser Verhalten nicht ändern. Viele Menschen haben heute das Bewusstsein, dass wir unsere Verantwortung über die Erde mit ihren Menschen, Tieren, Pflanzen und Mineralien haben und ernst nehmen müssen.

Durch seine geistige Schulung verdrängt der Mensch immer weniger Tatsachen, auch wenn sie schmerzhaft sind. Er wird sich durch seine noch unbekannten Sinne bewusst, dass er mit seinem Ich-Wesen auch in der Aussenwelt lebt. Bei einer geistigen Entwicklung überrascht ihn der rückwärtslaufende, gefühlsgesättigte Lebensfilm nach dem Tod nicht mehr. Der Mensch verkürzt sich dadurch christlich gesagt das «Fegefeuer» oder in östlicher Terminologie das Kamaloka.

 

Da er die Tatsachen in der Vergangenheit nicht mehr ändern kann, bekommt er so Impulse, die sich heute oder in einem nächsten Leben entfalten können.

 

 

Die Sinne für Unsichtbares

Unbekanntere Sinne

Wir können materielle Sinne, mit denen wir im elektromagnetischen Feld wahrnehmen, brauchen. Dazu müssen wir innerlich aktiv sein und im Jetzt leben.

Ich- oder Individualitätssinn

Die Wissenschaft hat vor einigen Jahren die Spiegelzellen im Hirn gefunden, die das Wahrnehmen durch das elektromagnetische Feld im Anderen physisch materiell möglich machen. Mit diesen feineren Sinnen kann der Mensch das Ich-Wesen des Anderen wahrnehmen.

Bsp. Auch hinter einem Vorhang (das elektromagnetische Feld durchdringt selbstverständlich den Vorhang) kann ein sensibler, sehr wacher Mensch sinnlich wahrnehmen, ob ein anderer Mensch z. B. musiziert oder die Musik durch eine technische Wiedergabeanlage abgespielt wird.

Der Ich-Mensch kann also mit Aufmerksamkeit feststellen, ob ein Mensch oder eine Maschine spielt.

Gedankensinn

Jeder Mensch kann die Gedanken des Mitmenschen im Feld wahrnehmen. Es kommt jedoch darauf an, ob er ein Bewusstsein dafür hat. Ausserdem kann dieser Sinn oder Fähigkeit geschult werden.

Bsp. Der Mensch kann sinnlich im elektromagnetischen Feld die Gedankenstrukturen des Anderen wahrnehmen. Vor allem Kinder merken sehr schnell, ob die Gedanken mit den Taten übereinstimmen.

Gedankenlesen ist demnach für jeden sensiblen, aufmerksamen Menschen möglich.

Wortsinn

Der ganz bewusste Mensch merkt auch, dass jede Sprache von einem Gedankennetz durchdrungen ist. Dies stellt der Mensch mit seinem Wortsinn fest. Der Wortsinn hat als Sinnesorgan das Gehör und zum Wahrnehmen der Bedeutung ein noch unbekanntes Sinnesorgan, das wahrscheinlich mit dem Gedankensinn gekoppelt ist.

Bsp. In einem Heim, in dem Patienten ohne Wortsinn wohnten, mussten die Bewohner lachen, als sie die Rede des amerikanischen Präsidenten Reagan zur Lage der Nation sahen. Sie hörten nur Geräusche und verstanden den Sinn der Wörter nicht. Jedoch sahen sie die Grimassen des Präsidenten, der früher B-Movie-Schauspieler war. Die Mimik des Präsidenten passte überhaupt nicht zum traurigen Inhalt der Rede. Sie drückte Spass aus. Deshalb lachten die Menschen, die keinen Wortsinn hatten.

Sprache ist nicht nur ein Geräusch, sondern hat eine Bedeutung, die mit dem Wortsinn klar wird.

Zusammenfassung:

Diese drei Sinnesorgane haben kein sichtbares Sinnesorgan. Dennoch braucht sie jeder Mensch unbewusst. Einzelne Menschen entwickeln heute ein Bewusstsein dafür. Ein Hinweis, dass diese Wahrnehmung überhaupt möglich ist, ist die Entdeckung des aufmerksamen Gehirns im Stirnlappen und der Spiegelneuronen.

Der Mensch kann sich immer mehr in den Anderen hineindenken und fühlen, kann auch ein Bewusstsein für den menschlichen Willen oder das Ich des Anderen entwickeln, um seine Gedanken und Gefühle zu lesen und sein Individuum wahrzunehmen: Er kann immer empathischer werden.