Eine andere Charakterisierung der Delta Pädagogik

Delta heisst Zelttür. Der Delta Pädagoge kann selber die Tür zur Gegenwart aufstossen. Es ist seine eigene Leistung.

Deshalb lebt er in diesem Moment in Freiheit und Liebe. Er kann kein Buch oder Guru zitieren, wie man es machen muss. Er handelt in Liebe, wie es der jeweiligen Situation entspricht. Lässt seine Aufmerksamkeit nach, wird er wieder normal bewusst und macht entsprechend viele Fehler, weil er nicht ganz bewusst ist.

Sein Ideal ist, möglichst oft ein aufmerksames, hellwaches Bewusstsein herzustellen.

Das Ziel, weshalb die Lehrer die Delta Pädagogik anwenden, ist, dass die Kinder als Erwachsene zu Folgendem fähig sind:
Sie sollen im Erwachsenenalter mit ihrer nicht materiellen Geist-Seele ihren Körper durchdringen können und freie Taten (nicht von Anderen veranlasste Taten) vollbringen.
Sie sollen nicht Opfer ihre Gedanken- und Emotionsstrukturen sein, sondern ihre Gedanken und Gefühle beweglich gestalten können. Als Erwachsene kann ihnen bewusst werden, dass ihre Gefühle ein Echo auf die Welt geben. Die Umwelt gibt über Gefühle, die in ihnen auftauchen, Auskunft über ihre Umgebung. Dies ist jedoch nur möglich, wenn die Gefühle sich nicht sofort in Emotionen umwandeln und nur Auskunft über die eigene Welt(sicht) geben.

Letzlich dient die ganze Pädagogik dazu, dass der Schüler im Erwachsenenalter sein eigenes Leben führen kann und nicht nur extrinsisch motiviert von aussen gesteuert wird.

 

Alternativpädagogik und Delta Pädagogik

Der geistige Mensch auch als Materie- und Feldwesen

„Bei einer Steigerung unseres Bewusstseins können wir uns mit unserem „Wellenkörper“ als riesiges Wesen im Weltall fühlen.“

Wie wir im letzten Blog-Beitrag gelesen haben, ist der Mensch ein Ich-Wesen, das einerseits seinen sichtbaren kleinen irdischen Körper hat, andererseits einen sehr grossen kosmischen Wellen-Körper besitzt, der bis ins Weltall reicht. Sein Ich ist auf der Erde in seinem kleinen irdischen Körper bewusst, aber mit dem meist unbewussten Teil so gross wie das All. Deshalb sind die Kräfte, die aus dem Weltall kommen, auch in der Pädagogik genau so wichtig wie die irdischen Kräfte.

Deshalb kann die Pädagogik folgendermassen charakterisiert werden:

Mainstream-Pädagogik

In der Mainstream-Pädagogik ist das Leben und die Seele nur eine Folge der toten Materie. Es hat unabhängig von der Materie keine Existenz. Es wird nur auf die Zusammensetzung der Moleküle geschaut.

Die Hirnforschung wird immer mehr zu ihrer Grundlage.

Man gestattet den Schülern den Umgang mit der Technik (Natel, Computer usw.) nur beschränkt, versucht so die schädlichen Wirkungen zu minimieren. Die lebensabbauenden Kräfte der Technik nimmt man aber zugunsten der technischen Möglichkeiten und der bequemeren Lebensgestaltung in Kauf.

Es ist eine Pädagogik, die nicht lebensfördernd ist.

Man stresst die Schüler, fordert immer grössere Leistungen oder lässt die Menschen fallen, die ihre Leistung nicht erbringen können oder wollen. Sie selektioniert die Schüler und eine Minderheit kann im Beruf einmal viel Geld verdienen.

Alternativpädagogik

Bei der Alternativpädagogik fördert man die Bewegung, den lebendigen Rhythmus, die Gefühle, das Denken und Bewusstsein bei den Schülern. Es wird oft zwischen lebloser, belebter, beseelter und durchgeistigter Materie unterschieden. Die Menschen, Tiere, Pflanzen und Mineralien sind nicht nur eine andere Anordnung der Atome, wie die materialistische Naturwissenschaft glaubt.

Die Erde wird auch als ein Teil der Schöpfung angeschaut.

Man ist sich jedoch nicht bewusst, dass das Wesen Mensch mit seinem sichtbaren Körper auf der Erde und mit seinen drei unsichtbaren Wellenkörpern auch im Weltall zu finden ist.

Delta Pädagogik

Berücksichtigt man mit hell wachem Bewusstsein neben den Kräften der Erde noch die des Weltalls, spricht man von der Delta Pädagogik.

Der Delta Lehrer bemüht sich so viel wie möglich im Jetzt zu leben und handelt dann in Freiheit und mit Liebe. Er ist individuell durchgeistigt, beseelt und belebt. Er arbeitet bewusst, präsent und verantwortungsvoll.

Da der Mensch auf der Erde ein Bild des geistigen Menschen ist, besteht er auch in der geistigen Welt aus Geist, Seele und Leib.

Ego – Ich

Der Mensch als Doppelwesen

1. Der Mensch – Ich – im Jetzt, in der Wirklichkeit:

Er hat die Fähigkeit, im Jetzt zu leben. Aber in der Gegenwart zu sein, muss immer mit eigenem Willen mit Absicht geschehen, sonst rutscht man automatisch in die Vergangenheit.

Im Jetzt heuchelt man nicht, setzt den Anderen und sich selbst nicht unter Druck und ist intrinsisch (von innen heraus) motiviert oder motiviert den Anderen intrinsisch.
Man akzeptiert die Meinung des Anderen und kann mit einem Nein leben. Mit einem Wort, die Freiheit ist auch für den Anderen da.

Durch seine Empathie kann man lauschen, was der Andere will, tritt von seinem Ego zurück und liebt die Transparenz.

Der Mensch ist ein Wesen, das Freiheit und Liebe gewähren und empfangen kann.

Ohne Freiheit und Liebe ist er nicht menschlich. Diese zwei Eigenschaften machen ihn erst zum wahren Menschen.

Seine Geist-Seele lebt in seinem lebenden Körper. Als Mensch kann sich sein Potenzial am besten mit Freiheit im Denken, Gleichheit im Fühlen und Sozialität im Wollen entfalten.

2. Der Mensch – Ego – in seiner eigenen Welt:

Er ist durch seine Passivität in die Vergangenheit gerutscht und sein Bewusstsein ist abgedunkelt (siehe Mützen). Sein Körper ist bestimmt durch die Hormone, Botenstoffe, Nerven usw. Er lebt egoistisch und will seine Bedürfnisse befriedigen, auch wenn dies anderen Menschen schadet. Von Freiheit, Gleichheit und Sozialität will er nichts wissen. Er lächelt nur darüber. Er beurteilt alles zynisch, schwärmt für seine Lieblingsideen und ist oft süchtig, gewalttätig und wie eine Maschine.

Er heuchelt, setzt die anderen und sich unter Druck und ist extrinsisch motiviert.

Er degradiert die Menschen zu Objekten und lässt möglichst viel im Unklaren. Im Dunkeln kann er seine egoistischen Absichten am besten verstecken.
Als Diktator im Kleinen wie im Grossen hasst er die Freiheit und Liebe. Als Person sehnt er sich nach ihnen, kann und will sie aber nicht gewähren.