Pfingsten oder das Einströmen geistiger Gedanken

Das christliche Fest: Pfingsten

Pfingsten ist das Kommen des Ich-Geistes (Heiligen Geistes) in den aufgewachten Menschen auf Erden. Der Mensch kann sich bewusst selbst mit seinem Ich durchgeistigen. Der Mensch muss nicht sterben, um in die geistige Welt zu kommen, sondern kann schon ein bewusster Ich-Geist während seines Lebens sein.

Mit „der Mensch“ sind heute alle Menschen, die den menschlichen Ich-Geist suchen, unabhängig von ihrer Religion und ihrer Weltanschauung gemeint.

Bild von Pfingsten: Die aufgehende Sonne über dem Seelenmeer der Gefühle. Am Grund lauern die Emotionen, den Mensch zu sich herabzureissen.

Wenn der Mensch sich von der Sonne leiten lässt, wird er geistig im Hellen und Klaren auf der Erde wirken. Er ist dann ein individuelles, transparentes, geistiges Wesen, das seine Verantwortung übernimmt.

Verwandlung oder Steigerung der Gefühle zu geistigen Gedanken

Pfingsten beginnt bei der Wahrnehmung und Verwandlung der Seelen-Welt. Der Mensch kann in der Seele sein Denken, Fühlen und Wollen verwandeln. Der Mensch ist nicht mehr extrinsisch – von aussen – beeinflusst. Er bezieht die Impulse seiner Seele nur noch aus der geistigen Welt. Er ist nicht mehr von seinem Körper abhängig, d. h. seine Gefühle tauchen nicht mehr aus dem Seelenmeer auf, sondern senken sich aus der geistigen Seelenwelt auf ihn nieder.

Das nichtmanipulierte, intrinsische Denken kommt aus dem Geist. Das erste Mal war es für die Menschen möglich, als der Pfingstgeist vor ca. 2000 Jahren ausgegossen wurde.

Eine Zusammenfassung des letzten Beitrags

Auffahrt eignet sich gut als Startpunkt, das Bewusstsein auch ausserhalb seines Körpers in der Gefühlswelt wach zu halten.

Bei hell wachem Bewusstsein kann der Mensch erleben, dass es vier Hauptgefühle und ihre Mischungen gibt: Freude, Angst, Traurigkeit und Wut. Hinter diesen Gefühlen verbirgt sich immer die Ich-Kraft des Menschen.

Das Ich hat Freude auf der Erde zu sein. Das Ich weiss jedoch nie, was auf es zukommt. Diese Unsicherheit macht uns Angst, aber keine Panik. Die Angst als Gefühl leitet uns zur Vorsicht. Was schon vergangen ist, kann das menschliche Ich nicht mehr ändern. Dieses Gefühl macht uns oft traurig. Das Gefühl im physischen Körper zu sein und von ihm beschränkt zu werden, kann uns als Ich-Mensch wütend machen.

Die Gefühle Spass, Angst, Traurigkeit und Wut und ihre Mischformen sind Gefühle des menschlichen Ichs, das einen Körper auf der Erde „bewohnt“. Sie sind alle lebensfördernd. Sie geben uns auch ein Feedback der Welt.

Wenn der Mensch seine Gefühle in eine geistige „Bewusstseinsbewegung“ verwandeln kann, erlebt er ihre heilende oder ihre gesundheitsfördernde Wirkung.

Alle von uns verdrängten Gefühle werden zu gesundheitsschädlichen, teilweise unbewussten Emotionen.

„Pfingstbewusstsein“: Glück, Vertrauen, Mitgefühl und Kreativität

Der Beitrag zu Pfingsten, zeigt uns auf, wie wir diese vier Gefühle in Freiheit verwandeln können.

Bei der aktiven Verwandlung der vier Hauptgefühle in einen geistigen Bewusstseinszustand muss der Mensch den „Abgrund“ von der physisch materiellen und wellenhaften Welt zum Geist überschreiten.

Das Überschreiten des Abgrunds ohne Bewusstsein ist aber mit den Gefahren, die z. B. die Hochsensibilität mit sich bringen kann, verbunden:

Sie zeigen sich im Körper als Müdigkeit, Ekzeme, Allergien (Nahrung, Heuschnupfen usw.) und in der Seele als Ungleichgewicht, keine Zentrierung, depressive Phasen, Selbstzweifel usw.

Deshalb kann an Pfingsten der Mensch mit den „abgründigsten“ Dingen oder Eigenschaften seiner Selbst konfrontiert werden.

Das Licht, das an Pfingsten sehr hell strahlt, muss auch durch die Finsternis der Welt leuchten.

An Pfingsten, nach der Überwindung des Abgrunds, kann der Mensch die Sonne über dem Meer der Gefühle strahlend erleben.

Die Sonne kann mit dem Glück des Menschen umschrieben werden. Der Mensch kann glücklich sein, Vertrauen und Mitgefühl zu haben. Er kann auch glücklich sein, die Welt kreativ zu verwandeln.

Freude wird vom innerlich aktiven Menschen in Glück, Angst in Vertrauen, Traurigkeit in Mitgefühl und Wut in Kreativität verwandelt.

Göttlicher Körper

Der Mensch hat in seinem Körper ein göttliches Instrument. Das göttliche Ich des Mensch ist frei. Deshalb kann es seine Gefühle im Körper im Wachzustand ins Geistige steigern.

Der Mensch ist empfänglich für die Ideale Freiheit, Gleichheit und Sozialität. Er will sie auf der Erde verwirklichen.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert