Sinneserlebnisse und Reinkarnation

Die Sinne als Werkzeug des Ich oder des individuellen Geistes

In der Sinneswahrnehmung kann der Mensch sein Ich-Wesen mit hellklarem Bewusstsein und alle seine Körper einsetzen. Er verbindet die obere Welt mit der unteren.

Mit „Sinnesyoga“ (Ausdruck von Rudolf Steiner), den Schwingungen des Ichs oder dem Wechsel zwischen oberer und unterer Welt, lebt der Mensch aktiv im Jetzt und wird nicht manipuliert.

Sein ewiges, individuelles Ich lebt als Zentrierungspunkt wach oder am Tag im Kopf, im Herzen und im Bauch auf der Erde oder der unteren Welt. Ohne Bewusstsein lebt es beim Schlafen in der geistigen Welt oder oberen Welt. Dieser Wechsel zwischen Wachen und Schlafen, der normalerweise in 24 Stunden einmal stattfindet, findet bei der aktiven Sinneswahrnehmung so schnell statt, dass wir unser Bewusstsein nur auf’s Jetzt (Gegenwart) richten können. Wir erleben, dass unser Bewusstsein ganz von unserer Sinneswahrnehmung erfüllt ist. Sofort merken wir, wenn sich Erinnerungen (Vergangenheit) und Träume (Zukunft) einschleichen und wir aus der Gegenwart oder dem Jetzt herausfallen. Unser Bewusstsein kann dabei manipuliert werden.

Wie der Mensch im Yoga bewusst den Atemrhythmus einsetzt, betrachtet er bewusst im „Sinnesyoga“ die Sinneswelt. Mit einem hellklaren Bewusstsein erlebt er in der nicht manipulierten Wahrnehmung den Wechsel zwischen seinem aktiven Denken, das auch ein Fühlen und Wollen ist, und den Inputs der Sinnesorgane. Er richtet das Kreuz in sich auf, was alle Menschen können, die wollen.

Man muss nicht nur an christliche Traditionen denken, welche z. B. folgendermassen über das Kreuz sprechen:

Das Kreuz ist ein Buch,
worin man die Tugend lernt,
worin man die Wissenschaft der Heiligen lernt,
worin alles enthalten ist.

Quelle: INSPIRIERT UND ZUSAMMENGETRAGEN
AUS DEN KREUZWEGANDACHTEN DES BUCHES
KREUZESLOB, FE-MEDIENVERLAG, KISSLEGG
SOWIE AUS DEM TAGEBUCH DER HL. FAUSTYNA KOWALSKA

„Die Wissenschaft der Heiligen“ ist nicht nur im Christentum durch Aufmerksamkeitsmeditationen und durch religiöse Quellen erfahrbar.

Die 12 Sinne sind Werkzeuge des Ich. Der individuelle Menschengeist nimmt mit seinen vier Körpern auf der Erde wahr.

Die Sinne als Werkzeuge des Ego oder nur des Körpers

Heute sind Sinne sehr häufig Werkzeuge des Ego. Ihre Wahrnehmungen sind vom Geist Gottes abgeschnitten und manipulieren den Menschen. Ihre Impulse kommen nicht nur aus der unteren Welt ohne die obere Welt im Bewusstsein zu haben (nur Unbewusstsein), sondern aus dem Abgrund oder dem Unterbewusstsein, bei dem der göttliche Geist fehlt. Der Mensch ist von seinen Egoismen getrieben: Er will Reisen, Sportanlässe besuchen, in Konzerte gehen usw.

Natürlich sind auch viele Ich-Bedürfnisse darunter: Verwandte und Bekannte wiedersehen, andere Länder und Leute kennen lernen, Konzerte als Live-Erlebnisse, die den Menschen in andere Sphären heben, erleben usw.

Immer sind bei allen Live-Erlebnissen neben unserem Ich auch unsere Sinne oder unser Körper beteiligt. Sie nehmen in der Geistesgegenwart auf.

Corona-Pandemie oder -Katastrophe

Bei der weltweiten Corona-Pandemie zwingt man mit fragwürdigen Massnahmen wie Distanzierung (wenn möglich Isolierung vor dem Computer – Fernunterricht, Bildtelefonie, usw.- ), Maskentragpflicht, Impfung die Menschen sich ganz sicher zu schädigen. Wer dies nicht will, wird als asozial und egoistisch an den Pranger gestellt. Dies ist nur möglich durch Panikmache, Berufsverbote ohne Impfung und Massenhysterie. Die Angst vor Corona, eine unter tausenden Krankheiten, wird durch alle offiziellen Medien, die meisten Politiker, Wissenschaftler täglich geschürt. Auch wenn eine Übersterblichkeit nicht vorhanden ist, wird immer weiter gemacht. Weshalb???

Der Körper mit seinen Sinnen wird geschädigt. Weshalb lässt sich die Menschheit in dieser Weise schädigen und zerstören?

Reinkarnation und Sinneswahrnehmungen

Siehe Blog vom 5.8.2020: Das Sinnes Rad dreht sich weiter auf der Erde und hat immer andere Sinneseindrücke. Die Erlebnisse werden gemäß des Karmas erlebt.

Durch die Wiedergeburt hat man mehr Zeit (mehrere Leben), seine individuelle Geist-Seele zu läutern und sich seines eigenen Wesens bewusst zu werden.

Aphoristisches zu den Zeiten

Das Sinnesrad hat vier Sektoren. Links ist die Vergangenheit, rechts die Zukunft, in der Mitte die momentane Gegenwart, welche die ewige Gegenwart des Geistes spiegelt. Die dritte Dimension oder der Körper sind links unten. Die 2. Dimension oder die Körper-Seele ist links oben. Der Geist ist rechts oben, er ist ein Spiegelbild des Körpers. Die Geist-Seele ist rechts unten. Sie ist ein Spiegelbild der Körper-Seele von rechts oben. Sie ist der Geist, der sich nach unten bewegt hat in die erste Dimension. Der individuelle Geist lebt nullten Dimension. So ist das Herabkommen des Geistes in die dritte Dimension mit der Spiegelung geschehen. Vergangenheit und Zukunft sind auf der Erde durch den geistigen Punkt des Ich-Geistes gegeben. Die Zeit bewegt sich immer vorwärts. Deshalb haben wir eine Evolution im Gleichen. Das Gleiche ist immer anders durch den Geist, der sich weiterentwickelt.

Das Sinnesrad entwickelt sich durch die Sinneseindrücke und Taten auf der Erde immer weiter.

Das Sinnesrad entspricht dem Körper mit seiner Körper-Seele und seinem Spiegelbild. Wir können auch sagen: Der Mensch mit Körper, Körper-Seele, Geist-Seele und individuellem Ich-Geist.

Ganzheitliche Anschauung von Reinkarnation und Karma

Mit einer ganzheitlichen Anschauung von Reinkarnation und Karma rechnet man mit einem individuellen Körper, der ein Abbild des individuellen Mensch-Geistes ist. Die zweifache Seele (Körper- und Geist-Seele) verbindet den Körper. Der Mensch hat nicht nur eine Evolution des Körpers, sondern auch eine Evolution seines Geists. Dazu braucht es Zeit. Karma ist nicht nur eine Strafe, sondern auch eine Chance. Deshalb wird heute von der Wiedergeburt des individuellen, ewigen Geistes des Menschen gesprochen.

Die untere und die obere Welt sind im sichtbaren Menschen miteinander verbunden. Der individuelle Geist und sein Körper sind durch die Seele eine Einheit und werden als individueller Mensch sichtbar.

Im menschlichen Körper haben wir die 0. Dimension als Ich, die 1. Dimension als Geist-Seele, die 2. Dimension als Körper-Seele und die 3. Dimension als physischer Körper wirksam in der physischen Welt. Wir erleben nun die Ewigkeit, die momentane Gegenwart, die Vergangenheit und die Zukunft, die auf uns zukommt.

Die Zeiten bilden ein Kreuz.

Wir können nun von der Wiedergeburt der menschlichen Geist-Seele oder des Ich sprechen. Es gilt das Gesetz des Karmas beeinflusst von der Vergangenheit und der Zukunft. Es kommt der Moment, wo wir die Zukunft beeinflussen können. Dies ist eine Chance und keine Erlösung von den Reinkarnationen als einem schlechten Zustand, wie es im Osten gelehrt wird.

Die Reinkarnation ist nötig auf der Erde, damit das Ich sich weiterentwickeln kann und nicht stehenbleibt.

Nur ein gestopptes Ich kann in den Abgrund gleiten, weil es keine echte Zukunft mehr hat. Die Zukunft ist dann nur eine Fortführung der Vergangenheit.

So bauten Hitler und andere Diktatoren nur auf Ideen auf, welche schon lange der Menschheit bekannt waren. Die Technik wurde immer feiner, sodass man heute global wirken kann. Die Corona-Krise ist ein Beispiel für die globale Ängstigung und Manipulation der Menschen.

Die göttliche Wirksamkeit arbeitet mit Vertrauen in die echte Zukunft. Gott will in Liebe eine Evolution nicht nur der Körper, sondern auch des menschlichen individuellen Ich-Geists.

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